Der Morgen nach der Nacht

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Scheiße sieht Daichi heiß aus. Ich muss mich erst mal kurz dran gewöhnen. Sie schauen in meine Richtung und übersehen mich. ERNSTHAFT. Naja wahrscheinlich suchen sie ein Mädchen mit bunten Klamotten und einem Lächeln im Gesicht, und nicht jemand Schwarz gekleidetes mit leblosem Gesichtsausdruck. Naja was soll es. Ich gehe auf sie zu und sie freuen sich sichtlich. Als Suga mir eine Umarmung geben will, zucke ich zusammen und schaue ihn mit Angst in den Augen an. Er nimmt seine arme wieder runter und schenkt Daichi und Asahi einen Blick der so viel bedeutet: „Was ist denn bitte in Deutschland passiert, dass sie so zugerichtet ist. Es ist schlimmer als wir dachten. Wir müssen es herausfinden." Daichi und Asahi nicken. Von dem ganzen habe ich nichts mitbekommen und gehe, als wir zuhause ankamen in meine Zimmer um zu schlafen, da ich aus irgendeinem Grund müde bin. Ich packe meine Schlafsachen aus und lege mich hin. Ich schlafe auch sofort ein. Ich träume wieder einmal von Vater, den Mobbern und dem Schmerz. Anscheinend habe ich geschrieen, denn die Jungs kommen rein gestürmt. Ich schreie wieder und schrecke auf. Ich weine. Verdammt das sollten sie nicht erfahren. Sie wissen nicht mit der Situation Umzugehen und deshalb nimmt Daichi meine Hand und sagt „Alles gut hier kann dir nichts passieren". Ich weis nicht wieso aber es beruhigt mich irgendwie. Ich umarme ihn und er ist kurz verdattert, drückt mich dann aber an sich. Ich schluchze und erhebt mich hoch, damit ich nicht alleine schlafen muss. Ich kralle mich in sein Shirt und er trägt mich zu deren Zimmer. Er legt mich zwischen ihn und Suga hin und wir schlafen wieder ein. Als ich wieder aufwache, fühle ich nichts. Keine Wärme neben mir. (nanana so schnell geht das hier nicht). Sie sind wohl schon aufgestanden. Ich setzte mich auf und im nächsten Moment kommt auch schon Suga rein mit etwas zu essen und trinken. Er setzt sich neben mich und gibt es mir. Ich trinke einen Schluck und esse eine bissen. Dann wird er auch schon wieder runter gerufen und geht. Ich sprinte ins Bad und übergebe mich, da mir schlecht ist. Ich habe zwar seit zwei Tagen nichts gegessen aber verspüre trotzdem keinen Hunger. Ich spüle meinen Mund aus und sehe mich wieder im Spiegel. Die Bilder und Stimmen sind wieder alle da.- Scheiße, ich bin nutzlos, was kann ich eigentlich. Man wäre Glücklicher ohne mich. Sollte ich? Nein ich kann nicht. Ich traue mich nicht. Scheiß Feigling nicht einmal das kann ich.- Ich schließe die Tür ab und suche wie in Trance nach etwas scharfen. Nachdem ich es fand, wanderte meine Hand wie automatisch zu meinem Arm. Ich wollte diesen Schmerz spüren. Schnitt. Es tut weh. Schnitt. Es ist befreiend. Schnitt. Es lenkt mich ab. Schnitt. Ich fühle mich frei. Schnitt. Es läuft kein Blut, da ich nicht tief genug schnitt. Schnitt. Es läuft. Schnitt. Ich bin frei. Schnitt. Frei von Gedanken. Schnitt. Frei von allem. Schni- ein Klopfen unterbricht mein tuen. „Alles gut da drin? Kannst du dich beeilen ich muss aufs Klo.?" höre ich Asahi sagen. „Ja Moment" antworte ich schon fast zu schnell. Ich wasche mir das Blut ab und schaue nach Verbandszeug. Ich fand es und steckte es in meine Tasche. Die Klinge ebenfalls. Ich schloss auf und sah wie Asahi ins Bad rannte.

Daichi x Reader (depressed)// abgebrochenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt