Part 1

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Ich wurde durch ein klopfen an meiner Tür geweckt. Ich hatte mir für ein paar Tage ein "Hotel" Zimmer gemietet um nicht auf der Straße schlafen zu müssen. Ich sprang aus dem Bett und öffnete die Tür. Ein Mädchen stand vor mir, ich würde sie auf mein alter schätzen. Sie hatte gelockte Schulterlange Haare und freundliche Augen. < Uh- Hi> begrüßte ich sie. <Hallo! Ich bin Mirabel Madrigal darf ich rein kommen?> Vollkommen überfordert nickte ich und lies sie durch, wir setzten uns auf die kleine rosa Couch im Wohnzimmer. <Was kann ich für dich tun?> fragte ich sie etwas verwundert.

Nachdem sie mir die Situation erklärt hatte, starrte ich sie mit großen Augen an, <Deine Cousine hat mich gehört? Am anderen Ende von Kolumbien?> wieder starrte ich sie erstaunt an. <Eh'- ja... Du weißt nicht das meine Familie Gaben hat?> fragte sie mich wiederum mit einem erstaunten Blick. <Nein, aber ich kann gern mitkommen und versuchen mit ihm zu reden!> versuchte ich schnell das Thema zu wechseln. _Was war wohl ihre Gabe?_. <Ja! Das währe toll!>

Auf dem Weg zu ihrem Haus kam ich nochmal auf das Thema zurück. <Mirabel?> <Ja?> sie guckte  mich fragend an, < Ich kann ihm nicht helfen. Ich kann nur versuchen ihn zu unterstützen und wir sollten nicht sagen das ich nur hier bin um ihm zu "helfen"> Ich schaute sie an und versuchte eine Reaktion zu erkennen. <Oh. Äh- Ja,  also- Naja- Ja klar! Hehe-> Sie stotterte etwas und lief schnell weiter. Wir redeten kein Wort mehr bis wir  an einem sehr großen Haus angekommen waren. Ich dachte ja schon das es nicht verrückter werden könnte doch plötzlich bewegte sich ein Fenster von allein! Es sah aus als würde es uns "winken"? Mein Mund klappte auf und ich schaute erstaunt auf das Haus. Auf meiner linken hörte ich ein <Ola Casita> bevor Mirabel sich meine Hand schnappte und mit mir in einen offenen raum ging. <Mirabel!? Ist sie mitgekommen!?> Kurz nach diesem Ausruf kam eine Frau mit orangen Haaren herein. Sie hatte eine Wolke über dem Kopf. _Warte! Eine Wolke?!_ Und wieder stand ich da und guckte wie ein Pferd. <Ja Tia Pepa. Das ist Felipa Navarro!> antworte Mirabel. _Also ihre Tante_

Pepa und ich standen vor einer leuchtenden Tür mit dem Namen Camilo drauf. Sie war wunderschön. <Felipa danke das du gekommen bist. Ich habe Angst um ihn. Er sagt immer ihm geht es gut, doch Dolores erzählt immer wieder wie sie ihn weinen hört und Dinge sagen hört darüber das er nicht mehr weiß wer er ist..> Ich nickte und fragte < darf ich wissen was seine Gabe ist?> <Oh- Natürlich er kann sich in jeden beliebigen Menschen verwandeln den er kennt.> Da haben wir das Problem! Natürlich weiß er nicht wer er ist wenn er verschiedene Körper hat! <Danke. Ich werde mein bestes geben!. Mit einem lächeln im Gesicht rief sie ihren Sohn < Camilo? Hier ist jemand der dich kennenlernen möchte!> Kurz darauf hörte man Schritte die sich der Tür näherten. Zum Vorschein kam ein lächelnder Junge mit geröteten Augen, auch hatte er sehr lockige Haare die ihn bis zum Kinn reichten.<Uh- hallo. Mámi? Wer ist das?>  fragte er Pepa. < Das ist Felipa Navarro. Sie möchte dich gern kennenlernen.> Camilo guckte kurz zu mir und nickte dann. < Okay. Äh- Dann komm rein> Mit einem letzten Blick zu seiner mamá drehte er sich um und schloss die Tür hinter sich.

 < Also. Warum möchtest du mich so unbedingt kennenlernen?> Ich blendete die Frage aus und guckte ungläubig auf den Raum der größer war als das ganze Haus. Meine Tagträumerei wurde unterbrochen als eine Hand vor meinem Gesicht rumwedelte. <Hallo? Bist du noch da?> Mit einem verwirrten Blick wendete ich mich Camilo zu <Ähh, ja> kam die kurze Antwort von mir. <Also noch einmal warum möchtest du mich unbedingt kennenlernen?> <Ich bin neu hier und suche Freunde und da achte ich mir fang ich doch bei den Maridals an!> Ich grinste ihn an. Er hob nur eine Augenbraue und korrigierte mich <Madrigals> <Uh- sag ich doch!> Ich bewegte meine Hand und tat so als würde ich irgendetwas wegwischen. Er schmunzelte und begann mich auszufragen. Sachen wie: Alter, Lieblingsfarbe, Lieblingstier und Lieblingsessen. <Okay! Bitte! Bitte, ich flehe dich an, ich habe mir den Mund schon ganz fusselig geredet!> meckerte ich ihn an. < Oh, tut mir sehr leid hermosa.> (schön) Ich öffnete den Mund und wollte etwas sagen bis ich realisierte wie er mich gerade genannt hatte. Ich spürte wie mein Gesicht warm wurde und sah ihn grinsen. <Wir kennen uns gerade mal seit ein paar Stunden! Du darfst mich nicht so nennen!> murmelte ich. < Okay! okay!> Er hob seine Hände < Tut mir leid belleza!> (Schönheit)

Nach diesem Satz griff ich mir ein Kissen und schlug es ihm ins Gesicht. <Sei leise!> lachte ich ihn an. <Kommt zu Tisch es gibt Essen!> hörte ich jemanden rufen. <Endlich! Ich verhungere!> Camilo stand auf und ging zur Tür, als er merkte das ich immer noch auf dem Bett saß, sah er mich verwundert an <Kommst du nicht mit?> <Oh, ich denke nicht das ich erwü-> bevor ich zu ende reden konnte rief die Stimme noch etwas <Camilo? bring Felipa mit!> Er drehte sich um und schaute mich abwartend an. <Okay! Ich komme!> Wir beide lachten und liefen nach unten. 

Das erste was ich sah war ein großer Tisch mit sehr viel Essen aufgetischt. <Setz dich hermosa> forderte er mich auf <Halt die Klappe> war meine Antwort darauf. Nach und nach kamen alle Madrigals bis der Tisch voll besetzt war. <Camilo?> Er schaute zu einem Mann mit genau so lockigen Haaren wie er. < Was ist Padre? (Papa)>  <Ist das deine Freundin? Also feste?> fragte er etwas ehr laut und alle schauten auf uns. Camilo verschluckte sich an Luft und verwandelte sich in Mirabel, eine alte Frau, seinen Vater und blieb dann bei mir stehen. Nun saßen zwei Felipa's am Tisch. Ich stieß ihn in die Rippen und er war wieder er selbst. <Äh- Nein Padre, sie ist nur eine Freundin!> sagte er und ich nickte. <Darauf wollte ich gerade kommen!> fing eine ältere Frau an zu sprechen <Das ist Felipa Navarro sie wird bei uns wohnen da ihre Eltern leider verstarben und sie keine Unterkunft hat.> Ich guckte die Frau mit großen Augen an, wohnen? Ich lächelte sie dankbar an und guckte dann kurz zu Camilo der mich auch anlächelt. <Auch haben wir entschieden das sie bei Camilo unterkommen wird da er in ihrem Alter ist und im Kinderzimmer immer ein Platz frei seien muss.> Bei diesen Worten zwinkerte sie einer Frau mit hochgesteckten Haaren zu. Ich guckte sie nun ungläubig an. <Vielleicht würdet ihr euch alle vorstellen denn ich denke nicht das sie uns kennt> Alle nickten und sie fingen an sich vorzustellen: Abuela, Pepa, Julietta, Bruno(er sieht nicht schlecht aus, ist aber 51 ):), Isabella, Dolores, Luisa, Mirabel, Camilo und Antonio. <Ja, Äh, schön euch alle kennenzulernen und danke das ich hier bleiben kann.> lächelte ich. Nachdem wir alle fertig mit dem Essen waren (war sehr lecker) gingen wir in unsere Zimmer, naja ich ging mit Camilo in ein Zimmer.

 Zu meinem erstaunen waren alle meine Sachen im Zimmer abgestellt worden. <Sieht so aus als wenn Luisa schon alles erledigt hat.> Hörte ich nun die Stimme Camilo's, den ich komplett vergessen habe. <Äh- ja> <Also. Ich schlafe auf der Couch und du au dem Bett, Okay?> Ich schaute ihn entgeistert an. <Nein, definitiv nicht! Ich bin zwar der Gast aber trotzdem schlafe ich nicht auf dem Bett während du auf der Couch schläfst!> nörgelte ich ihn an. <Naja, mein Bett ist auch groß genug für uns beide hermosa. *zwinkern*> <Nein.> <Doch> <Nein> <Doch>  <Gut, dann schlafen wir beide auf dem Bett!> gab ich nach und fuchtelte wild mit den Armen rum. Er grinste nur und legte sich aufs Bett. <Du willst doch nicht so schlafen?> <Doch, also ich finde liegen sehr praktisch zum schlafen. Ich weiß zwar nicht wie du schläfst-> <Ich meine deine Klamotten, Idiota!> wieder fuchtelte ich mit den Armen. <Oh, achso. Mal gucken> Ich schüttelte den Kopf währenddessen ich mir ein Nachthemd raussuchte. <Camilo? Wo ist das Bad?> Mit einem Kopfnicken zur Tür vor mir verschwand ich. Als wir dann beide im lagen, fühlte es sich schon etwas komisch an. Ich meine ich lag noch nie mit einem Jungen im Bett (auch mit keinem Mädchen) <Gute Nacht, Hermosa> <Gute Nacht, Idiota> Als ich wieder aufwachte war es immer noch dunkel. _Gott, ich möchte einfach nur schlafen!_ meine verärgerten Gedanken wurden von einem schluchzen Unterbrochen. War das... <Camilo?>


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So, ich hoffe euch gefällt das erste Kapitel (;

Wenn ihr irgendwie Rechtschreibfehler oder etwas anderes entdeckt, sagt mir bitte bescheid! <3

The Helper (Camilo Madrigal)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt