Dina
"Warum bist du nicht ans Handy gegangen? Ist alles in Ordnung" fragt Richie mich direkt
"Tut mir leid, ich bin bei Harry, wir haben viel geredet"
"Du bist bei Harry!? Von dir aus? Wurde auch Zeit. Erzähl" sagt er begeistertIch beginne ihm das wichtigste zu erzählen.
"Du willst wirklich über Nacht bleiben und morgen mit seiner Mom reden" fragt er verwundert
"Das möchte ich. Ich kann so nicht weitermachen, ich will ihn zurück" antworte ich ehrlich
"Dann wünsche ich dir das es funktioniert. Anscheinend möchte er dich auch zurück"
"Das sagt er zumindest" sage ich ängstlich
"Es wird stimmen was er sagt. Ich störe jetzt auch nicht weiter. Melde dich morgen Abend bitte und wenn es Probleme gibt, ruf mich an und ich hole dich dort ab"
"Das werde ich. Dankeschön, ich hab dich lieb" antworte ichWir beenden das Gespräch.
"Du hast ihn also lieb!? Muss ich mir Sorgen machen" fragt Harry hinter mir
"Nein, er ist mein bester Freund, mein großer Bruder würde ich sagen" antworte ich
"Dann bin ich erleichtert. Mom ist übrigens mit morgen einverstanden. Sie freut sich ist aber auch ängstlich"
"Das bin ich auch" gebe ich zu
"Musst du nicht, dieses mal bin ich da und ich werde nicht zulassen das sie irgendwas sagt oder tut was dich verletzt"
"Dankeschön" sage ich erleichtert
"Was möchtest du noch machen? Möchtest du reden oder was essen" fragt er mich
"Nicht mehr reden und Hunger habe ich nicht, aber durst"
"Dann komm, was möchtest du trinken"
"Wasser. Harry gibst du mir ein Shirt zum schlafen" antworte ich
"Natürlich, so wie früher. Ich freue mich schon dich wieder in meinen Klamotten zu sehen" meint er glücklich
Wir gehen in die Küche und er gibt mir Wasser. Damit gehen wir zurück ins Wohnzimmer wo wir uns auf das Sofa legen und einen Film gucken. Während wir das tun kuschel ich mich an ihn. Es ist vielleicht zu früh, aber es fühlt sich großartig an. Ich brauche das jetzt einfach und Harry scheint es auch zu genießen.
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Wir sind gerade auf den Weg zu Anne. Letzte Nacht war schön, zum einschlafen hatte Harry mich in seine Arme gezogen und mir einen Kuss auf die Haare gegeben, so wie damals immer.
Ich bin kein Teenager mehr, das weiß ich und ich weiß das Harry demnächst wahrscheinlich mehr möchte, ich möchte das auch. Was ich eigentlich jetzt schon möchte, ihn endlich wieder küssen.
Ich hatte ja letzte Nacht ein Shirt von ihm getragen, er hatte, so wie damals schon nur seine Unterhose an. Ich konnte nicht glauben wie heiß er ist. In den letzten Monaten hatte ich im Internet nach ihm gegoogelt und Fotos von ihm angeschaut, auch welche auf denen er oberkörperfrei war, schon das hatte mir gefallen. Es aber direkt vor mir zu sehen war anders, intensiver.Jetzt habe ich Angst das ihm nicht mehr gefallen wird was er sieht wenn er mich mal nur im meiner Wäsche sehen sollte.
"So in Gedanken? Woran denkst du? Bist du dir unsicher" fragt er mich plötzlich
Wir sind seit fast zwei Stunden unterwegs und haben bis jetzt nichts geredet. Ich sah einfach aus dem Fenster und genoss die Aussicht.
"Ich bin mir sicher. Ich dachte nur daran wie heiß du bist und das dir vielleicht nicht gefallen wird was du siehst wenn ich mal weniger trage" gebe ich zu
"Du findest mich heiß" fragt er grinsend
Immer noch der alte.
"So wie damals auch schon, jetzt noch mehr" sage ich ehrlich
"Danke. Maus, mir wird bestimmt gefallen was ich sehe wenn es mal so sein wird. Ich fand dich damals sexy und tue es noch" kommt es lächelnd von ihm. Er nimmt meine Hand
Nach einer weiteren Stunde sind wir da. Es hat sich von außen nicht viel verändert. Etwas ängstlich steige ich aus dem Auto.
Wie schon gesagt, ich bin kein Teenager mehr, ich bin eine erwachsene Frau und eine Geschäftsfrau. Ich werde mir nichts von Anne gefallen lassen, diese Zeiten sind vorbei.
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