POV Percy:
Leise schlich ich mich zum Ausgang des Zeltes. Öffnete einen kleinen Spalt und lugte hindurch. In dem Moment, in dem ich erkannte was dort vor sich ging schrillten alle meine Alarmglocken. Hellwach, dachte ich nicht nach und rannte auf die kleine Lichtung vor dem Zelt. Springflut in meiner Hand wurde zu einem Bronze Schwert. „Harry, Neiinn!" schrie ich und beschwörte all meine Meerwasser Vorräte herauf. Eine Viermeter hohe Welle brach über dem bleichen, halbtoten Harry nieder und dem Bettlaken Geist, welcher gerade seine Seele essen wollte (oder so was ähnliches). Das Ding blieb wo es war, aber Harry zog die Welle Meterweit mit sich. Das war schon mal so weit gut. Ich schnitt mit Springflut durch den Geist und spürte dabei eine Eisige Kälte, während ich gleichzeitig ein komisches Ziehen spürte. Hinter mir schrie jemand: „Expecto Patronum!" und ein kleiner blau leuchtender Drache jagte auf das Ding zu. Was auch immer es war, es nahm blitzschnell Reiß aus.
POV Harry:
In kalten Klitschnassen Klamotten lag ich bewegungsunfähig auf dem Boden und zitterte. Es lag nicht daran dass das Wasser kalt gewesen war (denn das war es) sondern weil der Dementor seine Seele fast ganz aus mir heraus gezogen hatte, als Percy aus dem Zelt gelaufen kam.
Ich hörte Dumpf wie Charlie und Percy meinen Namem wieder und wieder riefen, merkte ebenfalls wie sie mich hochhoben und in das Zelt trugen, und doch war all das so weit weg. So sehr ich es auch wollte dem Schwebe Zustand konnte ich nicht entfliehen. Fast Panisch versuchte ich Kontrolle über meinen Körper zurück zu erlangen, aber es gelang mir nicht.
Mit der jeder Minute, die verging fühlte ich mich stärker und auch meine Gedanken konnte ich jetzt ordnen. Charlie hatte Percy erklärt was ein Dementor ist und was der Dementor getan hatte, was ein Patronus war und und und. Trotz mehrflacher versuche Hagrid zu wecken schlief der Halbriese immer noch. Da ich nichts anderes tun konnte, als in Gedanken die Nacht noch einmal durch zu gehen, tat ich dies. Und dann, stand ich gedanklich wieder vor dem Zelt.
Es war Duster aber der Mond schien hell und die Sterne leuchteten. An einem anderen Ort wäre diese Nacht bestimmt wunderschön gewesen, aber hier im Verbotenen Wald, war sie nur furchteinflößend. Trotz der vielen Male, in denen ich bereits hier war, erschreckte ich mich doch bei jedem kleinen knacken eines Astes. Mit dem Zauberstab in der Hand, setzte ich mich in einen kleinen Campingstuhl und sah in den Wald. Gedankenverloren lies ich die Laterne vor mir schweben und sah einem Hirsch beim knabbern an ein paar Knospen zu. Ich weiß nicht wieder der Dementor es durch den magischen Schutzzauber geschafft hatte, aber als ich ihn bemerkte war es bereits zu spät. Ich sprang auf und hob den Zauberstab und begann bereits mit der Zauberformel: „Expecto Pat.." weiter kam ich nicht, da er bereits begonnen hatte meine Seele aus meinem Körper zu ziehen. Ich kann mich noch daran erinnern wie der Hirsch aufgesehen hatte und voller Panik los gerannt war. Das Knacken der trockenen Zweige, welche unter seinen Hufen brachen, habe ich als letztes Bewusst wahrgenommen und dann das Geräusch als wäre jemand im Zelt über etwas gestolpert, ich weiß nicht mehr was danach passiert ist. Das Nächste, dass ich weiß ist wie ich Nass bis auf die Knochen bewegungsunfähig am Boden lag aber befreit von dem Dementor.
„Harry, kannst du mich hören." Percy winkte mit der Hand über meinem Gesicht. „Wir haben hier ein wenig Schokolade für dich. Sie ist etwas scharf aber trotzdem noch lecker. Die musst du jetzt essen damit wir möglichst bald wieder zurück können!" Er half mir beim aufsetzen und hielt mir die Tafel unter die Nase. Vorsichtig nahm ich einen Biss. Bei Dumbledores geblümter Unterhose war dass scharf. (Mal ehrlich wer kommt auf die Idee Chillischokolade extra scharf zu kaufen?)
Mit Hilfe der Schokolade, hatte ich mich schnell erholt. Der Rückweg dauerte wesentlich länger als der Hinweg, da ich mich noch immer Schwach von dem Angriff fühlte. Trotz Percy's regelmäßigen „Wann sind wir endlich hier raus? Ich hasse diesen Ort!" machten wir zwei Verschnauf Pausen für mich.
Zurück in Hogwarts, wurden wir regelrecht überfallen. Hermine, Ron und Ginny umarmten Percy und mich so doll, dass ich Angst um meine Rippen hatte. McGonagall sah mich mit ihrem üblichen strengen Blick an, aber irgendwo in ihren Augen erkannte ich auch Erleichterung. Percy klatschte in die Hände: „Freunde, ich habe Hunger. Großen Hunger!" und ging das Ereignis schildernd mit meinen Freunden in die große Halle, in welcher gerade alle Schüler zu Abend aßen. Hagrid und ich blieben mit der Schulleiterin allein zurück.
„Das waren keine Zufälle." stellte ich klar, „Zu erst ein freier Todesser, dann eine Hydra und als letztes ein Dementor, der einen magischen Schutzwall durchdringt." ich fuhr mir dich mein verschwitztes, schwarzes Haar. McGonagall nickte zustimmend. „Ich habe mit Mr Chiron, dem Campleiter von Mr Jackson gesprochen und auch er hat berichtet, dass eigenartige Dinge passieren." „Wieso passiert dass alles auf einmal?" Hagrid zuckte die mächtigen Schultern, „ich weiß es nicht, und die Grübelei überlasse ich euch." erklärte er, hob die Hand zum Abschied und ging.
Später im Schlafsaal sprachen Percy und ich über die vergangenen Tage. „Ich hatte mich so auf ein paar langweilige Wochen mit einem alten Freund gefreut." sagte Percy und setzte sich erschöpft in sein Bett mir gegenüber.
POV Unbekannt:
Es fühlte sich gut an wieder lebendig zu sein. Die kühle Morgenbrise im Gesicht zu spüren, das Holz des Zauberstabs in der Hand und das warme, wohlschmeckende Fleisch einer unschuldigen Ziege. (Einhornblut wäre besser, aber leider habe ich keins finden können) Jetzt habe ich lange genug gewartet. Potter und sein Freund werden durch meine Hand sterben. Das letzte Mal habe ich ihn und seine Freunde unterschätzt, diesmal gehe ich anders vor. Ich strich vorsichtig über das Fell meines neuen Freundes. Kein Zauberspruch kommt durch sein Fell, er war perfekt. Ich beugte mich zu ihm und flüsterte leise in sein Ohr: „Geh und töte sie!" freudig rannte dieser los. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit.
POV Percy:
Es war kalt, als ich aufwachte zitterte ich, meine Beine waren kalt und Nass. Habe ich mich ein gepinkelt? „Tschuldige Percy, ich dachte der Zauber sortiert meine Klamotten." sagte ein Junge welcher mit mir im Zimmer schlief. Ich sah mich genauer um. Es war Schnee, matschiger, zur Hälfte geschmolzener Schnee. Überall im Zimmer, auf meinem Bett (ich hatte einen Alptraum gehabt, aber nicht so einen Halbgott Alptraum sonder mehr ein Menschen Alptraum. Ich bin in einer Wüste fast verdurstet. Deswegen war ich nass. Als Poseinssohn kann ich normalerweise nicht nass werden), auf dem Boden und auf den Schränken. Der Junge selbst hatte Schnee im Haar. „Krass" sagte ich „eine Zauberschneekanone. Hättest du dass draußen gemacht, wäre ich dir aber trotzdem sehr dankbar gewesen." und stand auf. Im Gemeinschaftsraum fand ich Harry. Sein Grinsen verriet das er von dem Schneezauber gewusst hatte. „Gefällt es dir?" Ich tat so als sei ich sauer auf ihn, (hätte aber das selbe getan) und drückte das Wandgemälde auf.
Zu dritt (Ich, Harry und McGonagall) mit Chiron (durch ein Iris-Regenbogen dabei war) saßen wir im Schulleiter Büro und besprachen die Geschehnisse. Wir hatten bereits eine Stunde Theorien auf gestellt und wieder verworfen, als es plötzlich zu einer Explosion kam. Verwirrt sprangen wir alle auf und liefen zu Fenster. Was ich da sah konnte unmöglich wahr sein. „Sehr ihr das auch?" fragte ich in der Hoffnung nur zu Halluzinieren. „Ja" war nicht die Antwort ,welche ich mir erhofft hatte. Ein gewaltiger Nemischer Löwe durchbrach gerade in dem Moment den Schutzwall. „Wie bei Merlins Bart ist das möglich?" fragte McGonagall während sie sich mit uns auf den Weg zum großen Tor machte. „Vielleicht weil er aus der Griechischen Mythologie stammt?" es war mehr eine Frage wie eine Antwort aber sie schien der Schulleiterin zu genügen.
Ich stolperte fast, als Grover plötzlich in meinen Kopf schrie: „ Ich weiß es! Annabeth und ich haben uns alles nochmal angeschaut. Die Zauberer haben keine eigenen Totenorte, so werden sie in verschiede Totenländer gebracht. Elysium, Valhalla, zu Osiris, wie hieß das da noch gleich?" „Zum Zeus Grover komm auf den Punkt oder halt die Klappe." murrte ich ihn an und drehte die Kappe von Springflut, der Kugelschreiber wuchs zu einem Schwert heran. „Annabeth denkt Harry's Voldemort ist in den Tatarus gekommen und hat sich dort mit diesem zusammen getan um dich und Harry um zu bringen." obwohl ich es mir nicht eingestehen wollte ergab das Sinn.
Sämtliche Zauberer kämpften gegen den Nemischen Löwen ohne Erfolg. „Nein stop!" schrie ich, „so passiert da gar nichts sein Fell beschützt ihn. Wir müssen ihn erdrosseln oder so etwas. Gemeinsam machten wir uns an die Arbeit. Bis Harry plötzlich auf sah. „Percy ich glaube ich habe da jemanden gesehen, bin gleich zurück." Percy lass ihn nicht alleine gehen es könnte Jeder sein!" Fluchend stimmte ich Grover zu und rannte meinem Freund hinterher.
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Percy Jackson in der Welt Harry Potters
FanfictionPercy Jackson und Harry Potter sind alte Freunde als kleine Kinder haben sie im selben Waisenhaus lebt. Aber jetzt sind beide fast Erwachsen und treffen sich ohne die Mächte, Kräfte und Abenteuer des anderen zu kennen. Doch als etwas schief geht ko...
