First Day

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_____________Pablo's POV______________

Auf dem Feld legte ich mir alles bereit und wartete nur Sehnsüchtig auf meine Kleine, die nun in meine Fußstapfen treten wird.
Jona, ihr Trainer, hatte sich in der Zeit ausführlich bei mir erkundigt über y/N's Spielverhalten.
Sie war zwar neu ja, aber ich hätte sie ganz bestimmt nicht überredet, wenn ich nicht großes in ihr sehen würde. Gespannt behielt ich die Treppe im Visier, sodass ich sie auch gar nicht verpassen würde.
Das einzige worauf ich betete war, dass sich Jona nicht zu große Hoffnungen zum Anfang bei ihr machte, da y/n immer etwas brauchte, um aus sich rauszukommen und ihr bestes zu zeigen.

Angespannt und nervös kam sie schon hinter einer anderen Spielerin hinterher. Sie ähnelte jetzt mir wie ich ihr sonst immer hinterherlief, sprich wie ein kleiner Dackel.
Es war schon irgendwie süß meine kleine, aber dennoch recht selbstbewusste Freundin auf einmal so klein zu sehen.
Klar, es waren viele neue eindrücke und sie wollte nie etwas falsch machen, das waren zwei große Einflussfaktoren auf ihr jetziges Verhalten und ich weiß jetzt schon, dass sich das auch wieder legen wird, sobald sie noch ein bis zweimal hier war und freunde fand.
Zudem war es auch offensichtlich, dass sie nicht auf der Höhe wie die anderen war, weil sie schließlich klein anfängt.
Aber tut das nicht jeder in seinem Leben mal?

Zuversichtlich sah ich mir das Geschehen an und unterhielt mich extra mit einem weiteren Trainer, sodass mein Prinzesschen gar nicht erst auf die Idee kam zu mir zu kommen und gezwungen war sich bei den anderen Mitspielerinnen einzugliedern.
Eine Spielerin hatte sie mit zum first-touch üben mitgenommen, dabei ging es nur darum direkt den Ball anzunehmen und etwas Ballkontrolle zu gewinnen.
Gleichzeitig baute Jona einige Hindernisse auf zum üben. Sie waren einfach und das erleichterte mein Herz dann doch schon.
Natürlich wusste sie nicht, was auf sie zukommt, aber ich wusste es.
Grinsend saß ich an der Seite und sah mir das Spektakel im vollen Genuss an. Sie war in Ordnung fürs erste. Ihre Nervosität kratzte an ihrer Leistung und das sah ich recht deutlich. Ich war tatsächlich überrascht, dass sie besser durchzog als die anderen Mädels bis sie auf einmal begann sich vor die Brust zu klopfen. Sofort wusste ich, dass etwas nicht stimmte, aber sie schenkte mir keinen Blick der nach Hilfe schrie, weshalb ich sie nur weiterhin angespannt und sprintbereit musterte.

So ganz wusste sie noch nichts mit sich anzufangen und hatte viel Angst davor, sobald der Ball in ihrer Nähe war. Worin Ich jedoch sehr gute Chancen sah, war in ihrer Schnelligkeit. Permanent äußerte sie, dass sie langsam ist, doch davon sah ich rein gar nichts und ich einer Situation überkam mich dann doch meine Erfahrungen. Y/n sah und registrierte, dass der Ball ins Tor rollte  und sie mit ihrer Leistung das Tor hätte verhindern können, wenn sie nur zum sprinten angesetzt hätte. Weshalb ich mich stark aufregte und während sie kurz zum trinken zu mir kam, mich bei ihr beschwerte.
„Amor, du hättest das verhindern können! Warum bist du nicht gerannt, du hast es doch gesehen? Argh, amor du kannst besser spielen als das, also Beweis' es denen!”
Bedröpelt schaute sie auf ihre Füße, welche mit dem Rasen spielten.
Ich hob sanft ihr Kinn an und küsste sie.
„Jetzt zeig es denen!”
Sie drehte sich und ich gab ihr einen kleinen Klaps auf den Hintern.
War so ein Fußballer Ding.

Ihr zweites Spiel sah schon besser aus, jedoch konnte sie sich nicht mehr wirklich beweisen.
Außer Atem sammelte sie ihre Sachen ein und grinste mich an.
Offensichtlich hatte es Spaß gemacht, war aber auch anstrengend und fordernd.
Ich gab ihr einen Kuss auf die Seite des Kopfes, den ich vorsichtig gegen meine Lippen drückte und flüstere: „Ich bin stolz auf dich!”
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Pablo Gavira || Gavixreader || OneShots Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt