,,Melorie..."
Sie setzte sich langsam vor uns. Automatisch drückte ich Jonah an mich. Ich hielt ihn von ihr weg.
,,Es tut mir alles...so...so leid, meine Toch-"
,,Ich hab gesagt, dass ich sie nicht sehen will!" fauchte ich und blickte zu der Frau vom Jugendamt hoch.
,,Ich weiß, dass du mich nicht sehen willst, aber ich wollte mich bei dir entschuldigen" sagte Angelina. Ich blickte wieder zu ihr.
,,Warum bist du dann hier?" fragte ich sie wütend.
,,Weil ich mich bei dir entschuldigen will und es auch muss, Mel. Für alles, was ich je getan habe"
Ist klar
Ich blickte sie an, und wusste genau, dass sie log. Das erkannte man einfach. Leise seufzte ich.
Im nächsten Moment nahm sie Jonah an sich. Sie lächelte und sprach mit ihm. Doch Jonah weinte los und streckte seine Arme nach mir aus.
,,Ich will nicht, dass du ihn anfassen tust" sagte ich und nahm Jonah wieder zu mir.
,,Aber, Mel...sieh mal...ich werde dafür kämpfen, dass du und Jonah wieder bei mir leben dürft"
,,Das würde ich niemandem wünschen" zischte ich.
,,Wissen Sie was? Die Zeit ist sowieso vorbei" meinte die Frau vom Jugendamt. Ich stand vom Boden auf.
Sie nahm Jonah wieder mit. Er war jetzt in einer sehr liebevollen Familie...das war auch gut so. Sie kümmerten sich sehr gut um ihn.
,,Mel, jetzt warte doch" hielt Angelina mich auf.
,,Lass mich in Ruhe, klar?"
Damit ging ich aus dem Raum raus. Ich ließ Angelina alleine. Draußen, im Flur, wartete schon Emmy.
Als sie mich sah, kam sie sofort zu mir und nahm mich in ihre Arme. Ich legte meine Arme ebenfalls um sie. Kurz war es still.
,,Möchtest du wieder fahren?" fragte sie.
,,Ja" flüsterte ich. Sie nickte.
,,Okay"
-
Da wir aber noch einige Erledigungen machen mussten, waren wir erst am Abend wieder zuhause. Zusammen stiegen wir aus. Ich blickte in den dunklen Himmel.
,,Ist das okay, wenn ich nochmal kurz hier draußen bleibe?" fragte ich.
,,Klar" nickte Emmy. ,,Nimm dir Zeit"
Sie ging schonmal in ihr großes Haus. Ich hingegen ließ mich auf der Steintreppe nieder, welche zu ihrem Grundstück führte. Betrübt sah ich die Leere an.
Es war kalt, aber so angenehm kalt. Außerdem war es schon dunkel. Aber das war mir egal.
Langsam zog ich meine Beine an mich und strich über meine Haare. Dann vergrub ich mein Gesicht in meinen Händen. Es war wieder still.
,,Mel?"
Ich schreckte auf, da diese Stimme so plötzlich kam. Verwirrt blickte ich vor mich, auf die Straße. Dort stand eine Person.
Ich erkannte sofort, wer das war. Langsam richtete ich mich auf. Er lächelte mich sanft an.
,,Hey, Aidan"
...
-
🫣
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removed || aidan gallagher
FanfictionDenn nun war die Wahrheit raus. Kurz war es still. Tränen sammelten sich in meinen Augen. ,,Es ist wahr, Aidan. Ich musste es tun...damals" - Niemand weiß, was Mel für einen Weg gehen musste. In jungen Jahren. Sie lebt in einer gewalttätigen Familie...
