Ungläubig starre ich die Tür an, durch die Jane vor wenigen Sekunden verschwunden ist. Sie ist tatsächlich gegangen. Gerade, als ich meine Unsicherheiten so weit unter Kontrolle hatte, dass sie alles hätte mit mir machen können. Ich habe mich ihr gezeigt, mich quasi auf den Präsentierteller begeben und sie ist einfach.... gegangen.
Habe ich mich wirklich dermaßen verschätzt? Hat es nicht einmal für eine... Runde gereicht? War sie wirklich so abgestoßen von mir, dass sie nur auf die Flucht-Möglichkeit gewartet hat?
Ihre Tür knallt zu und ich zucke zusammen. Als könnte ich durch die Wand sehen, starre ich in Richtung ihres Zimmers, während ich mich langsam zum Schrank vortaste und einen Morgenmantel hervorhole.
Sobald mein nackter Körper bedeckt ist, fühle ich mich besser. Noch immer naiv und durch ihre Reaktion abgewertet, aber besser.
Ich wage einen Blick in Richtung Spiegel. Mein Gesicht wirkt hart. Angespannt. Verschlossen. Und alt.
Als würde ich die vielen kleinen Fältchen zum ersten Mal sehen, fahre ich mit der Hand über mein Gesicht. Ich erwarte, dass ich etwas fühle.
Wut.
Schmerz.
Trauer.
Doch ich fühle nichts. Und das ist noch viel schlimmer. Ich stehe hier vor meinem Spiegel, betrachte die Spuren der Zeit in meinem Gesicht, während ich noch vor wenigen Augenblicken zum wiederholten Male zurückgewiesen worden bin.
Und ich fühle mich absolut taub.
Ich zucke zurück. ich wende meinen Blick von meinem Spiegelbild ab und weiche zurück, bis ich das Bett an meinen Kniekehlen spüre. Mitgenommen lasse ich mich darauf sinken, ehe ich mein Gesicht in meinen Händen vergrabe. Immer wieder schüttele ich den Kopf.
Ich sollte es endlich einsehen, dass ich nicht mehr an Jane herankommen werde. Das was gerade eben passiert ist, macht es mir wider Erwarten nicht leichter. Noch immer spüre ich ihre weichen Lippen um meine Finger und merke, wie das das verlangende Ziehen in meinem Unterleib wieder stärker wird.
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-Mother- Inconvenient Love
Ficção Adolescente𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷 𝚃𝙴𝙸𝙻 2 𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷 ! 𝙰𝙲𝙷𝚃𝚄𝙽𝙶 𝚂𝙿𝙾𝙸𝙻𝙴𝚁 ! 𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷𖧷 Jane muss sich eingestehen, dass sie einen schwerwiegenden Fehler gemacht hat. Eine scheinbar unüberwindbare Kluft hat sich zwischen ihr und ihrer heißen...
