Kapitel 49

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Gleich nach der Arbeit, hatte Anzu sich dazu entschieden, einen kleinen Spaziergang zu machen. Grund dafür waren ihre Kopfschmerzen, welche sich wieder gezeigt hatten. Vielleicht sollte die weniger arbeiten oder nicht so viel Kaffee trinken.

Dazu kam noch ihr Stress, da sie von Meeting zu Meeting gehen musste und gleichzeitig auch noch versuchte ihre Freunde zu finden. Da es in dieser Zeitschleife kein Bonten gab, waren sie in den Zeitungen nichts zu finden. Und da sie die Yakuza offiziell verlassen hatte, hatte sie keinen Anspruch mehr diese um Hilfe zu fragen. Über ihre jetzigen Berufe wusste Anzu ebenfalls nichts. Und wenn, dann wäre es Zufall, dass ein Geschäft genau einer ihrer Freunde angestellt hätte.

"Draken hat vielleicht wirklich eine Motorradgeschäft.", überlegte Anzu. Es war immer sein Traum gewesen an solchen Maschinen zu arbeiten. Aber ob er diesen Weg wirklich gewählt hatte?

Ein Donnern war zu hören, was Anzu ausatmen lies. "Nicht das noch..", murmelte sie etwas genervt. Regen war für heute eigentlich nicht angesagt. Ein Regenschirm, hatte Anzu deswegen nicht.

Das Gute war, dass die Jahreszeit etwas wärmer war. Der Regen würde vielleicht helfen, ihren Kopf etwas freier zu bekommen. Dadurch, dass Anzu sowieso nicht viel dazu machen konnte, lief sie den gewöhnlichen Weg nach Hause.

Der richtige Regen hatte vor wenigen Sekunden begonnen und ihre ganze Kleidung nass gemacht. Ihre blonden Haare wurden platt nach unten gedrückt, was für die Kopfschmerzen nicht gerade besser war. Nasse Haare waren zwar keine wirkliche Last. Allerdings merkte Anzu, wie diese etwas schwerer geworden waren.

Ihr Blick fiel auf den Fluss an dem sie gerade vorbei gekommen war. Sie erinnerte sich sehr gut an diesem Ort an dem Mikey oft gesessen hatte. Aus irgendeinem Grund hatte Anzu erhofft ihn eines Tages hier sehen zu können. Entweder sie verpasste ihn jedes Mal, oder Mikey kam gar nicht mehr hier her.

Enttäuscht, seufzte Anzu. Es wäre ja wirklich Glück gewesen, wäre heute der Tag gewesen. Wie lange musste sie eigentlich noch warten? Wie lange wollte man, dass sie ihre Freunde nicht sehen konnte?

Schon fast verzweifelnd wollte Anzu weiter laufen. Doch zwischen dem Geräusch des Regens konnte die Hanagaki ein ganz anderer Ton erkennen.

Ihr Gesicht drehte sich auf die naheliegende Strasse. Das Geräusch des zu hörendes Motors war offensichtlich und ganz klar von anderen Maschinen zu unterscheiden. Anzu kannte nur eine einzige Person, dessen Motorrad so offensichtlich und laut war.

Ihr Herz fing an zu rasen, als ihre Beine sich schon von alleine bewegt hatten. Sie hatte hierbei kein Zweifel mehr. Es musste schon fast Schicksal gewesen sein, dass sie gerade jetzt und hier bei dieser regnerischen Nacht diesen Motor hören durfte.

"Mikey!", rief die Blonde in den Regen hinein und würde wohl mehrere Strassen abrennen müssen um ihn finden zu können.

Falscher Körper Mikey FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt