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Skyla's Sicht

Am nächsten Morgen wachte ich auf neben Shisui.
Ich schaute in sein Gesicht und bemerkte die Pflaster auf seinen Wunden.
Er hat sich wirklich den Falschen ausgesucht, Hidan war stärker als er und er hatte ihn herausgefordert.
Nicht die schlauste Aktion von ihm.
Ich war an seiner Seite eingeschlafen nachdem er gestern sich über ihn endlos aufgeregt hatte.
Die beiden hassten sich, das war nun wirklich nicht schwer rauszufinden.

Ich gab ihm einen Kuss auf den Kopf und ging runter zum Frühstück.
Alle hatten schon angefangen zu essen als ich dort ankam.
Hina sah mich sie stand auf und kam zu mir.
„Hey.. und wie gehts Shisui?"
Sagte Hina als sie mich umarmte.
„Ich denke mal.. nicht so gut nach der kleinen Auseinandersetzung."
Sie streichelte über meine Schulter.
"Es wird alles gut werden, möchtest du etwas essen?" Erkundigte Hina sich.
Ich nickte und setzte mich neben sie.
Wir unterhielten uns und das gute Frühstück machte meine Laune gleich viel besser.

Hidan's Sicht
Ich wachte auf, mein Zimmer war still, alles war so unnormal ruhig im Haus.
Meine Gedanken kreisten um den Kuss mit Skyla.
Vielleicht sollte ich später nochmal mit ihr reden.
Ich setzte mich auf mein Bett und fuhr mit meiner Hand durch meine Haare, rieb meine Augen und stand auf.
Ich zog mir eine Jogginghose an, ging ins Bad Zähne putzen, machte meine Haare und ging runter.
"Guten Morgen Hidan."
Begrüßte Konan mich.
"Mhm.."
Murmelte ich nur müde.
"Nicht gut gelaunt?"
Fügte sie noch hinzu.
"Mh.."
Ich ging zu meiner Schwester und gab ihr einen sanften Kuss auf ihren Kopf.
"Jetzt.. gehts mir besser."
Sagte ich.

Ich setzte mich hin und frühstückte.

Kurze Zeit später
Shisui kam humpelnd auf Skyla zu und gab ihr einen Kuss.
Ich verzog unbedacht mein Gesicht als ich es sah, Shisui hatte es auch gesehen.

„Neidisch auf meine Frau?"
Äußerte Shisui sich.
Ich versuchte mich zurückzuhalten und ignorierte ihn.
Er setzte sich und anscheinend wusste er nichts von der kleinen make-out session.
Was sich gut traf, so musste ich mir keine Standpauke von Madara anhören,
Oder Messer in meinem Bauch spüren.
Ich bin zwar unsterblich aber den Schmerz erspare ich mir vielleicht doch.

Ich hörte zu wie Skyla und Shisui ihr liebes Getuschel fortführten.

Skyla lachte leise über eine Bemerkung von Shisui, während er sie zärtlich anlächelte. Seine Verletzung von gestern war deutlich, aber es schien ihn nicht davon abzuhalten, ihre Nähe zu genießen. Ich dagegen saß mit verschränkten Armen da, meinen Blick auf meinen Teller gerichtet. Die Wut in mir war wie ein Feuer, das immer weiter loderte. Doch ich schwieg. Noch.
Shisui musterte mich aus dem Augenwinkel, ein selbstzufriedenes Lächeln auf den Lippen. „Du kannst dich ruhig entspannen, Hidan. Dein Gesicht sieht aus, als würdest du gleich jemanden umbringen." Er machte eine kurze Pause, dann fügte er mit spöttischem Unterton hinzu: „Oh, stimmt ja. Das ist dein Job, nicht wahr?"

Ich knirschte mit den Zähnen und hob den Blick, um ihn anzufunkeln. „Pass auf, was du sagst, Shisui."
Er lehnte sich zurück, ganz die Ruhe selbst, und tat so, als würde er überlegen. „Pass auf? Warum? Willst du mir wehtun? Das könnte schwierig werden, findest du nicht?" Er deutete auf meine Hände. „So wie du das Messer da hältst, sieht es aus, als müsstest du dich gleich daran festkrallen, um nicht völlig auszurasten."

Ich wollte etwas erwidern, doch Shisui sprach weiter. „Weißt du, das ist dein Problem, Hidan. Immer so angespannt. Vielleicht solltest du ein bisschen mehr meditieren. Oder, keine Ahnung, jemanden finden, der dich erträgt."
Ein leises Lachen von jemandem am Tisch brach die Stille. Ich sah nicht, wer es war, doch es reichte, um den Knoten in meiner Brust noch enger zu ziehen.

Zerbrochene Illusionen FFWo Geschichten leben. Entdecke jetzt