Dieses verdammte Verlangen nach Blut, dann auch noch, dass ich ein Vampir sein soll. Wenn ich das jemanden erzähle steckt der mich ja in die Klapse. Shit, ich darf nicht daran denken. Edward ist Gedankenleser. Schnell schiebe ich meine Gedanken zur Seite und schalte den Radio ein. Irgendein Song läuft gerade und ich habe keine Idee was ich tun soll. Es klopft an meiner Tür und Alice kommt mit einer Packung Haarfarbe und anderes Zeug herein. „Hey, alles O.K? Jasper hat deine Anspannung gespürt und meinte ich soll zu dir kommen und dich etwas herrichten", mein Alice lächelnd. „Lass mich raten. Widerstand zwecklos?", frage ich und schaue sie an. Sie nickt und ich verdrehe die Augen. „Okay, dann fang schon an", sage ich und schüttle den Kopf. Alice macht fast einen Freudensprung und schaut mich an. „Also, willst du rote Haare oder schwarze Haare oder blond?", fragt mich Alice. „Ich möchte meine braunen Haare behalten", antworte ich. „Keine Chance", sagt sie und muss lachen. „Okay, dann wenigsten rot-braun", antworte ich und verdrehe innerlich die Augen. „Okay", sagt Alice und ich setze mich auf einen Stuhl. Ich schließe die Augen und lasse Alice ihre Arbeit machen. Nach geschlagener Stunde wasche ich mir die Farbe aus meinem Haar. Nachdem die Haare wieder trocken sind, schneidet mir Alice die Haare bis zur Schulter ab und dazu noch Stirnfransen (Pony). Als die Nacht schon fast zu Ende ist, setzt Alice mir noch eine Fake Nerd-Brille auf. „Muss die Brille sein?", frage ich. „Nina. Ja, die Brille muss sein", sagt sie mit mehr Nachdruck. „Ich muss?", frage ich. Sie nickt und schaut mich glücklich an. „Willst du dich jetzt im Spiegel betrachten?", fragt mich Alice. „Ja", antworte ich knapp. Alice öffnet die Zimmertüre und Carlisle und Esme treten ein. „Wow, du schaust wunderschön aus", sagen Beide gleichzeitig. Sie kommen her und umarmen mich. Verwirrt erwidere ich die Umarmung und Alice lächelt. „Also. Nina. Komm mit", sagt Esme und ich folge ihr in einen Raum wo nur ein großer Flügel und ein großer Spiegel steht. Rosalie, Emmet, Jasper, Edward kommen nach uns herein und schauen mich fragend an. „Wow, Nina, du schaust gut aus", sagt Emmet. „Danke", antworte ich und schaue wie gebannt auf den Flügel. „Kannst du spielen?", fragt mich Jasper. „Keine Ahnung", antworte ich und schaue in die Runde. Natürlich beobachten sie mich und Edward überwacht meine Gedanken.
Was ist den los? Kann mir jemand das erklären? Ach scheiß drauf! Ich schaue mich verwirrt um und erblicke Jaspers besorgter Blick. „Was ist los?", frage ich. „Ich spüre deine Anspannung und dein Hunger", erklärt Jasper. „Du hast das Gefühl allein zu sein und du weißt nicht wer du bist. Natürlich nagt der Hunger an dir", sagt Jasper nochmal.
Muss er das mit dem Hunger mir unbedingt unter die Nase reiben? Das nervt! „Jasper, lass es. Sie hat derzeit keinen Hunger", sagt Edward und packt Jasper am Arm, als dieser mir näher kommt. Jasper schaut mich nochmal prüfend an, lasst es dann wieder. „Also was wollen wir hier?", frage ich erneut. Esme verschwindet aus dem Raum und Carlisle folgt ihr. „Verdammt was ist los?", frage ich angespannter. „Du hast Hunger", sagt Jasper nochmal. „Nein, habe ich nicht", antworte ich fester, aber das Brennen im Hals wird ein wenig stärker. Aus meiner Kehle kommt ein Fauchen und schon stehen alle um mich herum.
Jasper, am liebsten würde ich dich jetzt... Nein, Edward hört mir zu. „Jasper. Verdammt, ich habe keinen Hunger und wenn du es noch einmal sagst reiße ich dir deinen verdammten Schädel von Körper", fauche ich ihn an. Jasper und die anderen schauen mich geschockt an und ich bereue gleich was ich gesagt habe. „Ich meinte es nicht so", sage ich schnell und schaue beschämt zu Boden. „Das wissen wir, Kleine", sagt Esme und umarmt mich. „Esme, geh weg von ihr", faucht Jasper Esme an, die erschrocken zurückweicht. „Was ist dein Problem? Du gibst mir nicht mal eine Chance", fauche ich ihn nochmal an. „Du bist ein Neugeborener. Du weißt nicht mal wie du warst", meint er verächtlich. „Wie soll ich dir beweisen, dass ich nicht so bin wie du denkst", frage ich und schaue ihn herausfordernd an. „Zeig es mir einfach", faucht er zurück. Ich will gerade zum Schlag ansetzen, da wird mir schwindlig und ich kippe um.
(Rückblende)
Ein etwas dickerer Mann mit braunen Haaren steht vor mir und schreit mich an. Was genau er sagt verstehe ich nicht, da es mir relativ egal ist. Mir kommt es so vor, als kenne ich diesen Mann. Er ist so etwa 50 Jahre alt, hat ein graues Hemd und eine blaue Jean an. „Kannst du nicht einmal nützlich sein, du verlangst nur und arbeitest nie dafür", schreit er mich an. „Dad? Ich bin erst 15 Jahre alt und gehe noch zur Schule. Soll ich etwa alles hinschmeißen und arbeiten?", schreie ich zurück. Dad knallt mir eine und mich schleudert es auf den Boden. „Du verdammte Göre. Für nichts zu gebrauchen", schreit er lauter und tritt mich einmal in den Magen. Ich verkrümme mich und stöhne laut auf. „Sobald ich 16 Jahre bin, bin ich hier weg", fauche ich ihn an. „Jaja werden wir ja sehen", sagt er und lässt mich alleine im Zimmer. Wo genau ich gerade bin, weiß ich nicht, aber anscheinend war das gerade mein DAD.
(Ende)
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Nina Cullen (Twilight FF)
FanficGedächtnis gelöscht - kann mich an nichts erinnern. Schmerzen ohne Ende - werde ein Vampir. Eine fremde Stadt - treffe andere Vampire und zwar: Die Cullens. (Bitte nicht kopieren, stehlen oder sonst was :D ich werde euch finden ;) nee spaß) Lucy