41.

384 16 3
                                        

,,Okay, Azizam, lass mal pennen gehen, Tamam?",fragte Amo während er zu mir runterschaute und mir eine Strähne aus dem Gesicht strich.

Müde nickte ich ihm zu.Er gab mir einen Kuss auf die Wange.

Ich ging ins Bad und machte mich bettfertig, um endlich schlafen zu gehen.

Amo legte sich neben mich und zog mich noch näher zu sich. ,,Okay Canim, lass einfach chillen und schlafen jetzt, okay?"flüsterte er leise während er mir mit einem leichten Lächeln über die Wange strich.

Ich nickte erneut und lächelte zurück.Seine Hand ruhte noch auf meiner Wange.Er drückte mich liebevoll an ihn.

,,Gute Nacht, Soraya,"murmelte er, und ich spürte, wie er seinem Arm um mich legte, während ich meine Augen schloss.

Im Halbschlaf Halbschlaf hörte ich ihn noch einmal flüstern: ,,Meine Prinzessin."

                                            ♛
             
                                      Traum

„تو مایه ی ننگ خانواده هستی! با آمو قطع میکنی. دیگه نمیگم. میفهمی؟"
(Du bist eine Schande für die Familie!Du wirst den Kontakt zu Amo abbrechen.Ich sagte das nicht ein zweites mal.Hast du mich verstanden?), schrie mein Vater durch das ganze Haus.Seine Worte ließen mich erzittern.Noch einmal konnte ich Amo nicht verlieren.

„اما بابا..."
(Aber Baba),sagte ich leise.

,,Mamma, dimmi qualcosa a riguardo!"(Mama, sag doch etwas dazu!), flehte ich weinende auf Italienisch.

Doch sie sagte nichts, sondern schlug mich nur ins Gesicht.

,,Wag es nicht, uns zu widersprechen!Soraya, du wirst niemals mit ihm glücklich werden.Perché non lo capisci?"(Warum versteht du das nicht?),schrie meine Mutter mich an.

Gerade als ich antworten wollte, wachte ich auf.Vollgeschwitzt und zitternd.

Ich schluchzte leise, um Amo nicht zu wecken, und ging ins Badezimmer, wo ich mein Gesicht mit kaltem Wasser wusch. Gerade als ich meine Haare zusammenbinden wollte, hörte ich ein Klopfen an der Tür.

„Alles gut, Azizam?" fragte Amo verschlafen.

„Äh, j-ja," antwortete ich zitternd.

„Soraya, komm raus – deine Stimme zittert," sagte Amo besorgt.

Ich öffnete langsam die Tür, und Amo stand da, seine Augen halb geschlossen, aber voller Sorge.

„Was ist passiert?" fragte er leise, als er mir vorsichtig über die Wange strich.

Ich versuchte, die Tränen zurückzuhalten. „Nur ein Albtraum... nichts Wichtiges."

„Azizam, das sieht mir nicht nach 'nichts' aus," sagte er sanft und zog mich in eine Umarmung. „Erzähl mir, was los war."

Ich zögerte kurz, bevor ich leise anfing: „Es war einfach alles... meine Familie, was sie sagen würden... dass sie es nicht akzeptieren würden." Ich spürte, wie die Tränen wieder kamen.

Amo hielt mich fester. „Ich weiß, dass das schwer für dich ist, aber vergiss nie – wir schaffen das zusammen, verstanden?"

Ich nickte langsam, ließ mich von seiner Wärme beruhigen. „Danke, dass du da bist."

„Immer," flüsterte er. „Komm, lass uns wieder schlafen gehen. Ich bleib bei dir, damit die Albträume wegbleiben."

Zusammen gingen wir zurück ins Zimmer, und ich schlief in seinen Armen ein, das Herz ein bisschen leichter als zuvor.

                                            ♛

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag Amo immer noch neben mir und hielt meine Hand fest. Seine Augen waren noch zu, und er atmete ruhig, aber kaum hatte ich mich bewegt, öffnete er ein Auge und grinste leicht.

„Morgen, Azizam," murmelte er und hielt meine Hand noch fester.

Ich lächelte schwach zurück. „Morgen. Danke, dass du bei mir geblieben bist."

„Immer für dich da, Vallah," sagte er, zog mich ein Stück näher. „Geht's dir jetzt besser?"

Ich nickte. „Ja, irgendwie schon. Bei dir fühl ich mich halt sicher, weißt du."

Er schmunzelte. „Ey, machst du dir immer noch Kopf wegen deiner Familie, oder was?"

Ich seufzte tief. „Schon ein bisschen... Ich weiß einfach nicht, wie das alles klappen soll, checkst du ?"

Er wurde ernst und schaute mich direkt an. „Ey, scheiß mal drauf, was die sagen. Egal, was kommt, ich bin da. Wir packen das. Das Ding hier ist echt, weißt du."

Ich lächelte und drückte seine Hand zurück. „Danke, Amo, wirklich."

Plötzlich fing er an zu grinsen, um die Stimmung zu heben. „Okay, genug Drama jetzt. Heute reißen wir zusammen den Tag ab, Tamam? Kein Stress, kein Kopf – wir machen das so, wie wir wollen."

„Tamam, Deal," sagte ich und fühlte mich direkt wieder stärker, bereit für alles, was kommen mag.

                                           ♛

Wir gingen zusammen die Treppe runter, und ich schaute Amo an, während wir so nebeneinander gingen. „Ey, Amo, was denkst du eigentlich – wie wird das alles nach Rap La Rue? Ich überleg echt, endlich auszuziehen, weißt du?"

Amo hob eine Augenbraue und grinste. „Oh, du willst direkt auf independent machen, ha? Allein leben und so?"

„Ja, safe. Ich mein, wie lange soll ich noch zu Hause rumhängen? Muss langsam mein eigenes Ding machen"

Er nickte ernst und klopfte mir leicht auf die Schulter. „Vallah, find ich gut. Aber weißt du was? Lass mal jetzt nicht so viel Kopf schieben über später. Lass lieber erstmal was essen gehen, ich sterb hier vor Hunger. Ein richtiger Start in den Tag."

Ich grinste und nickte. „Ey, stimmt, Frühstück geht immer klar. Wo willst du hin?"

„Lass irgendwo in die Stadt, ich hab richtig Bock auf so'n geiles Frühstück. Alles drum und dran." Er grinste breit und zog mich mit sich zur Tür.

„Ey, Hauptsache ordentlich essen – bin dabei," lachte ich, und zusammen machten wir uns auf den Weg.

Davor zog ich mich nochmal um:

__________________________________

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.








__________________________________

Jaaa was soll ich sagen

Amo - Wenn nicht du,wer dann?Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt