42.

376 18 4
                                        

Im Restaurant angekommen, setzten wir uns an einen Tisch am Fenster. „Ey, es ist hier fresher als mein Outfit, oder?", sagte Amo und grinste.

Gerade als ich die Speisekarte aufschlug, kam ein Kellner vorbei, ein Typ mit einem breiten Grinsen. „Hey, was kann ich euch bringen?", fragte er und sah mich direkt an.

„Ich hätte gern die Pancakes, bitte", antwortete ich.

„Die sind geil, schöne! Und du, was nimmst du?", fragte der Kellner und schaute dabei zu mir, als wäre Amo gar nicht da.

„Ey, Bruder, ich bin hier auch noch! Mach mal langsam mit den Komplimenten", knurrte Amo, und ich konnte den Funken in seinen Augen sehen.

Der Kellner lächelte weiter. „Sorry, ich hab nicht gewusst, dass du auch mit dabei bist. Aber sie ist echt ein Blickfang, muss ich sagen!"

Ich spürte, wie Amo angespannt wurde. „Ja, aber sie gehört mir, also lass die Sprüche, ja?", fauchte er den Kellner an.

„Alles gut, kein Stress", antwortete der Kellner und ging mit einem Grinsen weiter. Ich sah, wie Amo ihm hinterher starrte, als wollte er ihm gleich einen auf die Nase geben.

„Ey, was war das für ein Move?", fragte ich und versuchte, die Stimmung aufzulockern.

„Digga, der denkt, er kann einfach so mit dir flirten? Ich lass das nicht durchgehen", sagte Amo und kniff die Lippen zusammen.

„Beruhig dich mal, ich bin hier mit dir. Der macht nur seinen Job", sagte ich lachend.

„Ja, aber ich will nicht, dass der denkt, er kann einfach mit dir quatschen und so. Du bist zu gut für so'n Typen, aller", murmelte er, immer noch am brodeln.

„Vallah, du bist richtig eifersüchtig. Chill mal, ich hab hier keinen anderen Plan als mit dir zu frühstücken", grinste ich.

„Ich weiß, ich weiß. Aber ich behalte den im Auge, nur für den Fall, dass der noch mal kommt", sagte er und sah mir dabei direkt in die Augen.

„Mach dir keinen Stress, wir genießen einfach das Frühstück, okay?", sagte ich.

„Aber ich bin immer noch am Start, ne?", murmelte Amo und schielte zur Tür, als wäre der Kellner gleich wieder auf dem Weg.

Auf dem Weg zurück zur Villa spürte ich die Sonne auf meiner Haut und grinste. „Weißt du, Amo, ich hab gerade darüber nachgedacht, wie wir in der Zukunft leben könnten."

Amo schaute mich neugierig an, während wir Hand in Hand gingen. „Was meinst du, Azizam?"

„Ich will auf jeden Fall ein paar Kinder haben, so drei oder vier," sagte ich mit einem breiten Grinsen. „Stell dir mal vor, wie unser kleinen Bebessss hier aussehen würde!"

„Vallah, das wäre wild! Stell dir vor, wir hätten einen kleinen Mini-Amo, der im Wohnzimmer rumrennt und mit allen anderen sagt, dass er der nächste große Rapper wird," lachte er.

„Oder eine kleine Soraya, die mit ihren Freundinnen, Prinzessin spielt," fügte ich hinzu, und wir mussten beide lachen.

„Aber ehrlich, wir lassen uns noch Zeit, oder?" fragte er und sah mich ernst an. „Es ist wichtig, dass wir erstmal alles klarmachen, bevor wir an so was denken.Ich meine wir sind noch sehr jung"

„Isso! Wir sind erst 19, lass uns das in Ruhe angehen. Aber es wäre schon schön, irgendwann mal Familie zu haben," antwortete ich und kramte ein bisschen in seinen Gedanken.

„Ja, und die Kinder sollen wissen, dass sie bei uns immer alles haben können, was sie wollen. Bildung, Liebe und so weiter," sagte er und zog mich näher.

Ich nickte zustimmend. „Und du musst ein guter Vater sein, weil ich sowieso die strenge Mama bin," neckte ich ihn.

„Ach was, ich werde der coole Vater, der mit ihnen ins Studio geht und chillt! Du wirst sehen!"

Wir erreichten die Villa und schauten uns an, während ich ihm einen Kuss auf die Wange gab. „Wir packen das schon, Vallah. Egal, was kommt."

Als wir in die Villa eintraten, zog Amo mich sanft in die Ecke, weit weg von den anderen. Sein Blick war ernst, und ich spürte, dass etwas Wichtiges auf dem Herzen lag.

„Soraya," begann er und sah mir tief in die Augen, „ich muss dir was sagen."

„Was denn, Amo? Mach mich nicht so neugierig," erwiderte ich mit einem schelmischen Grinsen.

„Nein, wirklich. Ich meine das ernst," sagte er und nahm meine Hände in seine. „Ich liebe dich, Azizam."

Mein Herz schlug schneller. „Vallah, das ist süß von dir, aber du weißt, dass ich das auch für dich fühle."

„Aber ich meine es wirklich. Du bist nicht nur irgendeine Frau für mich. Du bist mein Nasip, meine Zukunft. Und ich will nicht mehr lange warten, bis du endlich ganz und gar meine bist," gestand er mit einem ernsten Blick.

„Amo, was meinst du mit 'meins'?"

„Ich meine damit, dass ich will, dass wir das offiziell machen, verstehst du? Ich will, dass die Leute wissen, dass du die Einzige für mich bist. Ich kann nicht mehr warten, bis wir zusammen die nächste Stufe erreichen,Ich will das du meine Eltern kennenlernst" erklärte er, und ich sah, wie ernst er es meinte.

„Ehrlich? Du willst das wirklich? Ich meine, ich bin da voll dabei, aber das ist schon ein großer Schritt, Alter," antwortete ich, während ich seine Augen suchte.

„Ja, Vallah, ich will das. Wir sind ein Team, und ich will, dass wir uns gegenseitig unterstützen, egal was kommt. Ich will, dass du bei mir bist, für immer."

Ich lächelte und schüttelte dann leicht den Kopf. „Alter, du machst mich ganz verrückt. Ich bin total einverstanden! Lass uns das machen!"

„Echt jetzt?" fragte er, seine Augen leuchteten auf.

„Ja, aber lass uns erst mal alles klären, bevor wir in die Öffentlichkeit gehen. Ich will, dass wir bereit sind, wenn wir es offiziell machen. Aber ich liebe die Idee!"

Er zog mich in seine Arme und umarmte mich fest. „Ich wusste, dass du das sagen würdest. Wir schaffen das, Azizam."

Amo - Wenn nicht du,wer dann?Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt