Kapitel 8.

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"Of all sad words of tongue or pen, the saddest are these, 'It might have been."

,,Also, darf ich dir die ein oder andere kleine Frage stellen?", fragte Professor Dumbledore neugierig.

Lyanna konnte ein Lächeln nicht verbergen und lehnte sich entspannt zurück. Sie saß dem Schulleiter noch immer gegenüber und genoss die friedliche Atmosphäre. Irgendwie hatte sie Dumbledore sofort ins Herz geschlossen.

,,Von mir aus können sie das tun, Professor. Allerdings gebe ich keine Garantie, dass meine Antworten korrekt sind und ich werde auch nicht alle Informationen Preis geben", antworte Lyanna freundlich aber bestimmt.

,,Natürlich. Ich habe mitbekommen, dass das Zauberministerium Jagt auf euch macht. Der Zaubermeister befürchtet, dass ihr weit aus mächtiger sein könntet, als wir Zauberer. Wie siehst du das, Lyanna?", begann Dumbledore zu fragen.

,,Wollt ihr meine ehrliche Meinung dazu hören, Professor?"

,,Bitte", entgegnete Dumbledore und nickte ihr auffordernd zu.

,,Unsere Macht geht weit über eure Magie hinaus. Wir beherrschen oder kontrollieren sie nicht. Wir können sie aber nutzen und eins mit ihnen sein. Jedi sind Hüter des Friedens, doch es gibt noch andere, die die Macht nutzen können. Sie werden sie Sith genannt und nutzen die sogenannte dunkle Seite der Macht. Aber es gibt immer nur zwei Sith, nicht mehr, nicht weniger. Ein Meister und ein Schüler. Von den Jedis gab es zwar tausende, aber die Zeit ist vorüber. Die Republik würde zerstört, alle Jedis abgeschlachtet und die Galaxis in Finsternis gehüllt. Jetzt herrscht das Imperium", erklärte Lyanna und kämpfte gegen die aufkommenden Emotionen an.

Sie spürte wie ihre Augen feucht und ihre Hände schwitzig wurden. Sie spürte eine unendliche Kälte und Finsternis, die alles Licht verdrängt. Ihre Hände begannen zu zittern und ihr Puls stieg ins unermessliche.

,,Das tut mir leid zu hören, Lyanna. Das klingt wirklich grauenvoll. Allerdings verstehe ich nicht, es gibt kein Imperium, sondern nur Zauberministerien. Es gab auch keine Republik", halte Dumbledore leicht irritiert nach.

,,Selbst sie wissen es nicht? Sie wissen nichts, was da draußen in der Galaxis vor sich geht? Von Coruscant bis ins Outdoor Rim weiß jeder, wirklich jeder vom Imperium, außer dieser Planet? Die Lebensformen da draußen leiden Tag täglich unter den Truppen des Imperiums und niemand hier hat das mitbekommen? Wie ist das nur möglich? Wir Jedis wussten die ganze Zeit alles über euch Zauberer, aber ihr hattet keinen blassen Schimmer, das es uns gibt?", Lyanna verstand die Welt nicht mehr.

,,Du sprichst die ganze Zeit von einer Galaxy, heißt das, da draußen gibt es noch mehrere Planeten auf denen Leben existiert?", fragte Professor Dumbledore nach.

,,Selbstverständlich! Hier wird Astronomie unterrichtet, wie kann es da sein, dass das niemand weiß?", entgegnete Lyanna fassungslos und schlug die Hände über dem Kopf zusammen.

Professor Dumbledore erhob sich und beugte sich zu Lyanna runter. Sein Gesichtsausdruck war ernst und er musterte Lyanna sorgfältig.

,,Wenn das so ist, wie du es sagst, ibt es zwei Möglichkeiten. Entweder, wirklich niemand weiß von...der Galaxis...oder es wird absichtlich vertuschty vermutlich aus Angst", meinte der Professor.

,,Ich halte letzteres für Wahrscheinlicher", ergänzte Lyanna kalt.

,,Die Frage ist nur, wovor haben wohl alle Zauberminister Angst? Vor euch Jedis? Du sagstest doch, sie seinen Hüter des Friedens und es gäb keine mehr", Dumbledore kratzte sich nachdenklich am Kinn.

,,Vor dem Imperium, das ist die einzig Logische Erklärung", meinte Lyanna, doch Dumbledore sah sie nur schräg an.

,,Ich glaube eher, dass der Zauberminister momentan deutlich größere Probleme hat, mit einem gewissen dunklen Lord. Von ihm weißt du sicherlich schon. Ein schwarzer Magier, bekannt unter dem Namen Lord Voldemort"

,,Verzeihung, Professor. Von einem Voldemort hab ich noch nie gehört", entgegnete Lyanna.

Dumbledore sah sie ungläubig an, als hätte sie ihn gerade gefragt, ob sie Quidditch mit einem Raumschiff, statt auf einem Besen spielen dürfe.

,,Voldemort ist der mächtigste schwarze Magier seiner Zeit und du willst mir sagen, du hast noch nie von ihm gehört?"

,,Ähm...ja", antwortete Lyanna zögerlich.

,,Wie ist das möglich? Du weißt mehr über...einfach alles, als jeder andere Schüler, doch hast noch nie von Voldemort gehört?", fragte der Schulleiter.

,,Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ziemlich abgeschnitten vom Rest der Galaxis war. Außerdem glaube ich nicht, dass dieser Voldemort mächtiger sein wird als ein durchschnittlicher Machtnutzer. Wir können so ziemlich alle Lebensformen kontrollieren und in ihre Gedanken eindringen, ihr Gefühle wahrnehmen und sie dazu bringen, unserem Willen zu folgen. Die Sith bringen einen nur mit einer kleinen Handbewegung um und können wohl auch den Tod verhindern. Dazu kommt noch, das wir unsere Umwelt viel feiner und sensibler wahrnehmen und Gefahr spüren können", erklärte Lyanna.

Dumbledore schwieg. Er schaute kurz zu der Uhr an der Wand setzte sich wieder auf seinen Stuhl.

,,Lyanna, ich möchte nicht, dass meine Schüler von all dem etwas erfahren. Zu deinem Schutz und dem von allen anderen. Außerdem solltest du dich beeilen, sonst kommst du noch zur spät zur nächsten Stunde und verpassen den Unterricht. Ich bin zwar fest der Meinung, dass du ds hervorragend mit deinen Fähigkeiten ausgleichen kannst, sonst hättest du ja niemals in der fünften Klasse anfangen können, doch ein bisschen Unterricht schadet nie. Außerdem werden sie bestimmt schon von ihren Freunden vermisst. Mr. Potter wird sonst noch nervös, dass seiner potentiellen neue Quidditchspielerin etwas zugestoßen sein könnte. Zudem wir Ms. Evans sich Sorgen machen und soweit ich das mitbekommen habe gilt das auch für Mr. Black", meinte Professor Dumbledore und zwinkerte Lyanna kurz zu, bevor diese lächelnd das Büro verließ.


A Song of FORCE and MAGICGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt