Teil 12

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... dann vibrierte Marcs Handy. Er ging ran und drückte auf den Lautsprecher.

H: Hey Marc, sag mal, ist Lea bei dir?

M: Ähh...


Er sah kurz zu mir und ich schüttelte den Kopf, Heiko braucht ja jetzt nicht wissen, dass ich hier bin.


M: ähhh nope wieso?

H: Ja, das ist so eine Sache.

M: Ja, sprich ich wills wissen!

H: Also Lea hat offensichtlich Gefühle für mich entwickelt und lässt mich jetzt gar nicht mehr in Ruhe, die is verrückt geworden. Und vor ein paar Stunden hatte ich halt was mit ner anderen und sie ist dann voll ausgerastet und abgehauen. Die kleine hat nen Vogel.

M: Nen Vogel?! Wer hat hier bitte nen Vogel, lass dieses wunderbare Mädchen in Ruhe, sie ist das beste was einem passieren kann. Sie ist der Traum eines jeden Jungens. Verstanden!?!

H: Hä, was geht denn jetzt mit dir ab? Aber wenn du so zu dieser Irren stehst dann Viel Glück noch!

M: Ja, ich steh zu dieser "Irren"! Auf wiedersehen!!!

Marc drückte auf auflegen und schmiss das Handy wutentbrannt auf die Couch. Er fuhr sich immer wieder durch die Haare während er hektisch hin und her lief. Sein Kopf lief rot an und nach der Stille die die ganze Zeit nach dem Anruf zwischen uns herrschte lies er auf einmal einen lauten Schrei los.


M: DIESES VERDAMMTE ARSCHLOCH!!!

L: Marc, bleib ruhig, er ist einfach nur ein behindertes Schwein!

M: NEIN ICH BLEIB NICHT RUHIG!

L: MARC!


Ich griff nach seinem Arm und versuchte ihn vom dauernden hin und her gelaufe aufzuhalten. Er riss seinen Arm aus meinem Griff und schrie mich an.


M: LEA! LASS MICH, VERDAMMT NOCHMAL IN RUHE!!!

L: Marc, was ist denn los!?!


Er beachtete mich gar nicht sondern lief weiter hin und her.


L: Marc, jetzt reicht es mir!


Ich griff ihn von hinten an der Taille und zog ihn zu mir. Seine Augen sahen jetzt direkt in meine. Er atmete schnell und wirkte sehr unruhig. Nach ein paar Sekunden versuchte er sich wieder aus meinem Griff zu lösen.


M: LEA, HÖR AUF ICH KANN NICHT MEHR, LASS MICH!!!


Er tat mir so leid, was meint er denn mit: Er kann nicht mehr? Ich dachte wirklich dass ich diejenige bin, die jetzt weinen sollte aber auf einmal lief Marc eine Träne über die Wange.


M: LEA NIMM JETZT DEINE FINGER WEG!!!


Er fuchtelte unruhig mit den Armen hin und her und wirkte so als würde er mich gleich erwürgen wollen. Ich legte meine Arme über seine Schultern, drückte ihn ganz fest an mich und wisperte in sein Ohr.


L: Marc, bitte sei nicht so, ich hab dich doch so lieb und hatte grad richtig schiss vor dir. Du bist doch mein Bärchen, mein ein und alles.


Langsam wurde sein Atmen langsamer und er legte seine Arme ebenfalls um mich. Sie umfassten meine Taille und meine Arme ruhten immer noch auf seinen Schultern.


M: Es tut mir so leid Mäuschen, ich wollte das nicht, wirklich! Du bist die, die von Heiko so komisch angemacht wurde, nicht ich, ich weis nicht wieso ich so ausgerastet bin.

L: Schon gut Marc.


Ich drückte ihn nochmal etwas näher an mich und presste ihm noch einen Kuss auf die Wange. Lies ihn dann aber wieder los.


L: Aber jetzt leg ich mich auf die Couch um zu pennen. Gute Nacht.

M: Du schläfst nicht auf der Couch, du schläfst in meinem Bett.

L: Aber Marc, ich...

M: Nein du schläfst im Bett punkt.

L: Is gut aber du schläfst auch mit im Bett!

M: Äh Lea,

L: Keine Angst Marc, es wird nichts passieren.

M: Okay ist gut, dann ab ins Bett.


Ich und Marc lagen jetzt Arm in Arm zusammen. Aber es wird natürlich nichts passieren, da wir ja nur Freunde sind.


L: Gute Nacht Marc.

M: Nacht Mäuschen.


Er drückte mir noch einen Kuss auf die Schläfe und dann schliefen wir beide nach ein paar Minuten ein.


Bruder vor LuderGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt