ich merke den Schmerz,
doch fühle nichts,
ich schwimme im Wasser,
doch bleibe am Grund
bis zum Ertrinken in der Schlucht,
wo das Wasser in meine Lungen dringt
mir die Luft ganz langsam nimmt,
mit Gefühl,
doch ich fühle nichts
der Schmerz, er wird monoton und stechend,
ich ringe nach Luft, doch die Ketten halten mich fest,
Ketten die ich nicht durchbreche und auch noch nie durchbrochen habe,
ich fühle immer noch nichts,
und die Farben schwimmen,
blau, rot, weiß
ein erdrückendes schwarz umgibt mich nun,
die Luft ist weg,
doch der Schmerz wird größer,
so unendlich groß
doch die Fesseln zwingen mich zu bleiben,
am Grund des schwarzen, trüben Sees
dem Ertrinken noch nie so nah,
verfange ich mich in dem Schmerz,
den ich nicht zu fühlen vermag,
dem so unendlich großen Schmerz
