Franziska - POV
Beepp Beepp Beepp
Man war das heute aber eine komische Nacht. Ich habe von ihrgeträumt: Frau Lessing und eigentlich war das ja auch einwunderschöner Traum, da wir uns geküsst haben. Aber nun bin ichschon bei der Frage angekommen was ich denn heute anziehen soll, dennich will für heute hübsch aussehen. Eigentlich ist das echt albernvon mir, denke ich von mir selbst, aber ich muss ja ihreAufmerksamkeit auf mich lenken. Ich entschließe mich für einBlümchenkleid, das sieht eigentlich ziemlich süß aus, denke ich zumindestens. Außerdem schminke ich mich dezent, was normalerweisenicht typisch ist für mich. Ach ja irgendwie ist alles gerade soschön. Ich bin selbst über meine Gute Laune erstaunt.
Als ich in der Küche mit einem großem Lächeln ankomme, ist aufeinmal alles ruhig und schaut mich an. „ Sag mal ist dir etwa einJunge über den Weg gelaufen,? Du bist sondern auf einmal soglücklich und gut schaust du in diesem Kleid aus" fragt mein Papamich freudig. Ich ignoriere seine Frage jedoch und sage einfach nurDanke für das Kompliment das er mir gegeben hat. Meine Mutter schautmich etwas skeptisch an, denn ich gehe eigentlich nie mit einem Kleidin die Schule, nur für besondere Anlässe. Sie lächelt mich dann anund dreht sich wieder um, damit war die Sache auf für sie erledigt.Hoffe ich. Ich erwische mich beim Kakao trinken selbst wie ich mitmeinen Gedanken wieder abschleife zu Frau Lessing. Ich muss wohl dieganze Zeit gegrinst haben, denn alle haben mich schon wieder angucktund Vater sich durch ein Räuspern bemerkbar gemacht. Den Kakao habeich ausgetrunken und bin dann gemeinsam mit meinen Eltern zu ihremAuto gegangen. Die beiden haben die ganze Fahrt über nur von derSchule geredet, was eigentlich ziemlich langweilig war. Es wurdejedoch spannend als meine Mutter den Namen Pia erwähnt hat undgemeinsam mit meinem Papa überlegt was man ihr erzählen könnte umihr die Schule näher zu bringen. „ Franzi, kennst du FrauLessing?" schaute mich meine Mutter fragend an „ Ähm, ja, ichkenne sie. Sie ist meine Deutsch- und Geschichtslehrerin. Sie istrecht nett." gab ich als Antwort zurück. Damit war dieKonversation auch schon beendet, da wir an der Schule angekommensind. Ich steige so schnell wie möglich aus dem Auto aus, damit ichnicht weiter über Frau Lessing reden muss und mir vielleicht wasraus rutscht was mich in Verlegenheit bringen könnte.
Ich laufe sofort auf Vani und Fredi zu, da sie wie immer auf michvor der Schule warten. Heute ist nicht mehr drinnen, als eineUmarmung zur Begrüßung und für einen small talk, leider sind wirsondern etwas spät dran heute.
Ich laufe alleine zum Geschichtsunterricht, da meine Freundinnenjetzt andere Kurse haben. Ich merke wie ich total nervös werden >>man stell dich nicht so an, es ist nur eine Lehrerin mehr nicht <<denke ich mir dabei.
Der Raum war schon gut gefüllt, als ich ihn betrete, deswegen mussich mich nach vorne in die erste Reihe setzen, und Frau Lessing istauch schon da. Sie schaute mir direkt in die Augen, dabei bemerke ichwie weich meine Knie werden. Mir rutscht zusätzlich auch noch einLächeln über meine Lippen. Was mich am meisten verwundert ist, dassie dieses erwidert. >> O mein Gott, ihr lächeln istwunderschön.<< Doch just in diesem Moment dreht sie sich weg,denn sie hat glaube ich selbst bemerkt das sie mich angestarrt hatund beginnt mit dem Unterricht.
Sie stellt sich wieder vor, da hier im Kurs auch einige neueGesichter sind und die Jungs checken sie mal wieder alle aus. Wirmüssen uns auch wieder vorstellen, doch diesmal ruft sie unsereNamen auf und wir müssen Dinge über uns selbst erzählen, unsereZukunftspläne und warum wir diesen kurz gewäht haben. Fast allehaben sehr unrealistische Sachen erzählt, wie einen Millionärheiraten oder einfach so erfolgreicher Manager werden. Und dann binich auch schon dran „ Hallo ich heiße Franzi und bin 17 Jahre alt.Mein Hobby sind Volleyball spielen und ... joa lesen. Nach meinemAbitur möchte ich erst mal ins Ausland gehen und dort ein Work &travel Jahr machen, aber ich weiß noch wo genau. Hauptsache ein englischsprachiges Land" ich merke wie mich Frau Lessing ziemlichgenau beobachtet, genauer als die anderen in meinem Kurs, drauf hinwurde ich etwas nervös „Und ich habe diesen Kurs gewählt, da esmir Spaß macht sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen und diesedann auch mit der heutigen Zeit zu vergleichen" damit setze ichmich dann wieder auf meinen Platz. „ Danke, Franzi" >> Wowwenn sie das so sagt klingt das mega sexy<< warte ... das darfdoch nicht sein, der Lehrer ist doch eine Autoritätsperson und diesedarf man nicht attraktiv finden. Oh man langsam zweifle ich an meinemGehirn.
„ Ich möchte zum Anfang des nächsten Semester mit euch eineKursfahrt machen und damit ich weiß wie viele mitkommen brauche icheine Unterschrift von euch das ihr mitkommen beziehungsweise voneuren Eltern wenn ihr noch nicht Volljährig seit!" während siedas erzählte teilt sie Informationsblätter zur Reise aus. Und ichsehe es geht nach Rom. Joa keine schlechte Wahl denke ich mir dabei.
Was danach passiert ist weiß ich leider nicht wirklich, da ichGedanken ganz wo anders war und zwar bei Frau Lessing. Kurz vorStundenende hört ich von ihr „ Franzi, bist du noch anwesend?" „Ähhh ... ja" und da hörte ich die anderen aus dem Kurs schonlachen, das war etwas unangenehm. Und klingt auch schon die Klinge.Frau Lessing ruft nur noch hinter her „ Vergesst bitte nicht denZettel zu Donnerstag unterschrieben mitzubringen!" Ich war auchziemlich schnell aus dem Raum raus, bevor ich noch irgendetwas dummeanstelle.
Ich treffe mich wie immer mit Vani und Fredi an der Bank auf unseremSchulhof, um zu essen. Erstaunlicher weise sind die beiden ziemlichruhig. „ Was ist los mit euch habt irgendetwas ausgefressen?"schaue ich sie fragend an. „ Ach ich weiß nicht ich bin gerade nurvoll müde" „ Ich fühle mich gerade nur etwas vom Stoff aus demChemieunterricht erschlagen" sagt Vani mit sehr leiser Stimme. „Mhhh, okay" mehr ist mir das zu auch nicht eingefallen. „ Warumguckt Frau Lessing die ganze Zeit zu uns rüber, haben wirirgendetwas angestellt oder sehen wir mal wieder scheiße aus?"fragt uns Fredi genervt. In dem Moment drehe ich mich um und siedreht sich weg und läuft zur Cafeteria. „ Sei doch nicht sogereizt Fredi" begegne ich ihr. „Ja, Entschuldigung für meineschlechte Laune" „Ja, ist schon okay". Mehr haben wir auchnicht besprochen und dann hat auch schon die nächste Stundebegonnen, dort bin ich voll in meinem Element und musstekomischerweise nach der Stunde feststellen, das ich die ganze Zeitnicht an Frau Lessing denken musste. >>So nun habe ich eineFreistunde. Was mache ich jetzt? Ach ich setze mich einfach auf dieBank auf dem Schulhof.<<
Ich habe gerade mein Buch aufgeschlagen, da höre ich eine bekannteStimme die mich fragt was ich lese. Ich drehe um. Und ja es ist FrauLessing. „ Ich lese gerade das Buch „Vom Winde verweht.""
„ Oh, da hast du aber eine sehr gute Wahl getroffen, dass ist einsehr gutes Buch." entgegnet mir Frau Lessing. „ Warum bist du inmeinem Unterricht so abwesend?" „Ähh ... ja weiß ich nicht sogenau" gab ich peinlich berührt zurück. „ Ist mein Unterrichtden so langweilig?" fragt sie mich lachend, das bringt auch michzum lachen. „ Hahaha, also eigentlich ist nur der Deutschunterrichtetwas langweilig, aber das wird daran liegen, das ich das FachDeutsch nicht mag" „Was? Wieso denn nicht, da kann man doch soschön kreativ sein" „ Ach ich lese zwar gerne, aber schreibenkann ich nicht wirklich und das macht mir auch keinen Spaß" „Was liest du denn gerne für Bücher?" >> Boah, diese bauenAugen machen mich noch verrückt<< „ Also am liebsten leseich Bücher über den Nationalsozialismus" sage ich ihr euphorisch,nachdem ich aus meiner Starre wieder aufwache. „ Das finde ich sehrgut, aber das ist untypisch für ein Mädchen in deinem Alter. Waruminteressiert dich den so der Nationalsozialismus? " „ Naja, esist ja schon ziemlich spannend wie ein einziger Mann, so vielenMenschen seinen Glauben vermitteln konnte und so viele damit zogen"„ Ja. Sowas passiert leider. Der Mensch lässt sich so leichtbeeinflussen" und nachdem sie diesen Satz beendet starren wir unseine weile an, bis sie weg schaut. >> Boah, das war einintensiver Moment<< „Deine Eltern sind echt nett" ichglaube das hat sie jetzt nur so gesagt um die komische Stille zuunterbrechen. „ Ja, das sind sie. Aber manchmal sind sie schon ganzschön streng." Das brachte ein Lächeln aus ihrem Mund „ WelcheEltern sind das denn nicht?" dabei lacht sie und zwinkert mir zu.Und wir schauen uns jetzt schon wieder so intensiv an, doch dieKlingel unterbricht unseren Moment „ Bis morgen Franzi, passe dannmal bitte in meinem Unterricht auf" damit verabschiedet sie sich und lacht beim weggehen.
Ich bin gerade echt geschockt. Hat sie gerade mit mir geflirtet??? Oh man die Situation ist echt komisch gewesen.
So nun sitze ich hier zu hause rum und mache meine Hausaufgaben,besser gesagt ich versuche es, aber das klappt nicht ganz da meineGedanken wieder bei Frau Lessing sind. Wie kann man nur sowunderschön? Ach Franzi du spinnst ja, du träumst hier von ihr,obwohl du weißt das du keine Chance bei ihr hast. Das ist leider dietraurige Realität. Doch umso mehr ich mir versuche das klar zummachen, desto mehr muss ich an sie denken.
Da ich zu viel aufregendes heute erlebt habe beschließe ich micheinfach ins Bett zu legen, um auch nicht von meinen Eltern genervt zuwerden.
Bitte gebt mir doch Verbesserungsvorschläge oder Kritik, damit ich mich verbessern kann bzw. auch auf eure Wünsche eingehen kann.
Danke!
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Die Verbindung
Lãng mạnFranziska ist 17 Jahre alt und war noch nie in einer Beziehung, sie will endlich ihr erste Große Liebe finden, doch sie verliebt sich in die falsche Person. In ihre Lehrerin Frau Lessing. Und was macht diese als sie bemerkt das sie verbotene Gefühl...