41. Kapitel

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"Hast du den anderen schon bescheid gesagt?", fragte er nach unserer kleinen Knutscherei.
Ich lag nun neben ihm im Krankenhausbett, immer darauf bedacht, ihm nicht weh zu tun.
Ich musste lachen. "Shit, das hab ich total vergessen" Bei ihm fühlte ich mich so unbeschwert und leicht, dass ich sogar in solch einer Dreckssituation lachen konnte. Auch er grinste und murmelte irgendwas wie "war klar". Ich boxte ihm leicht gegen den Oberarm, woraufhin er mir die Zunge herrausstreckte. Ich lächelte wieder und fischte mein Handy aus der hinteren Hosentasche.
Ich schrieb eine kurze Zusammenfassung, da sie eh noch nach fragen werde und seuftzte: "Was die wohl sagen werden..", bevor ich die Nachricht in die Gruppe schickte.

Ich riss die Augen erschrocken auf, als ich bemerkte, dass Kevin noch drin war. "Was ist los, Am? Was haben sie geschrieben?", fragte er verwundert. "Nichts", antwortete ich. Nun sah er verwirrt aus. "Aber Kevin ist noch in der Gruppe" "Ouh", machte er nur. Ich seuftzte wieder mal. Naja, war jetzt auch zuspät.. Ich schmiss Kev aus der Gruppe und die anderen erkundigten sich, in welchem Krankenhaus Leon war und wann sie kommen konnten.

Jeder wollte an einem anderen Tag kommen, damit Leon nicht zu viel Stress hatte. Am Tag, wo Leon entlassen wurde, wollten alle kommen. Gott, das wird was, dachte ich und musste Lächeln.
Nur Zoey und Kyle hielten sich aus der Konversation raus, keiner von beiden schrieb etwas.

'Hat jemand was von Zoey&Kyle gehört?', schrieb ich.

'Nee, sorry', kam es von Zac.

'Vielleicht schon auf dem Weg zu euch?', fragte Joel.

'Möglich', schrieb Leon.

Ich sah vom Display auf und sah zu Leon, der grinsend sein Handy in der Hand hielt. "Ich hab nicht mal bemerkt, dass du dein Handy genommen hast", lachte ich. "Tja"
"Denkst du, sie sind wirklich auf dem Weg zu uns?", fragte ich dann. "Ist das so abwegig?" Ich schüttelte den Kopf.

Etwa zehn Minuten später klopfte es an der Tür und wie erwartet traten Kyle und Zoey hinter einander ins Zimmer. "Mann, was machst du bloß immer?", fragte Kyle und ging mit schnellen Schritten auf seinen Bruder zu. Man sah, dass er besorgt war und das kam ziemlich selten vor. Ich kletterte derweil aus dem Bett und gesellte mich zu Zoey, die immer noch blass war. Die Jungs ließ ich ihre Brüder-Gespräche klären.
"Und, ihm geht's wirklich gut?", fragte sie und ich nickte lächelnd. "Ich kann echt nicht fassen, dass Kevin wirklich so weit gegangen ist", sprach sie. "Ich auch nicht..", murmelte ich und blickte zu Boden. "Hey, es tut mir echt leid für dich." "Jaja, schon gut", erwiederte ich. Solangsam ging mir das ernsthaft auf die Nerven.

Nach einer halben Stunde gingen die beiden wieder und auch ich musste nach einer weiteren viertel Stunde gehen.
"Okay, bis dann", verabschiedete ich mich und drückte Leon einen Kuss auf die Stirn, der mich kaputt anlächelte. "Schlaf ein bisschen", flüsterte ich und strich ihm durch seine wundervollen Haare. "Gib mir noch ein Kuss", lächelte er mit geschlossenen Augen.
Ich lächelte nun auch und drückte ihm einen weiter Kuss auf die Stirn. Er schüttelte den Kopf und murmelte: "Auf den Mund" Seine Lippen verzogen sich zu einem frechen Grinsen und eines seiner Augen öffnete sich halb, um mich anzusehen. Ich schüttelte amüsiert den Kopf und legte meine Lippen auf seine.
"Viel besser", sagte er nach dem kurzen, aber dennoch süßen Kuss lächelnd. "Bis Morgen", seuftzte er zufrieden und versuchte ein zuschlafen. Ich lachte leicht und verließ mit einem Lächeln das Krankenhaus.

Meine Mum wartete draußen schon auf dem Parkplatz, als ich durch die Eingangstür ins Freie trat. "Und, wie geht's ihm?", fragte sie, nachdem ich mich neben sie auf den Beifahrersitzt fallen gelassen hatte und sie den Wagen gestartet hatte. "Gut, aber zum Schluss war er ziemlich geschafft, da Kyle und Zoey noch da waren" "Verständlich", lächelte sie und ich nickte nur.

Good girls love bad boysGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt