"Was soll ich bloß anziehen, Meg? Irgendwie ist nichts Party tauglich! Wieso hab ich mir auch nichts vernünftiges gekauft?!"
"Nimm doch das schwarze Spitzenkleid, was du dir letztes Mal geholt hast und dann steckst du deine Haare hoch, das sieht doch bestimmt ganz süß aus." Ich lief zu ihrem Kleiderschrank und holte das Kleid raus. "Hm.. es sieht okay aus." Ich machte ihr die Haare und ihr Make-Up. Sie sieht wunderschön aus. Manchmal beneide ich Sel einfach. Makellose Haut, lange Wimpern, ihre Haare die aussahen wie dunkle Seide, bis zum Bauchnabel. Sie brauchte nicht viel Make-Up, sie ist von Natur so schön aus.
"WOW! Meg, du bist toll! Ich seh echt hübsch aus. Danke, Danke! Jetzt du!"Eigentlich hatte ich gar keine Lust, aber ich hatte es ihr versprochen. Ich hab mir ein Bordeaux farbenes Kleid von meiner Schwester Ashley geliehen und während ich mich schminke, machte Sel mir locken.
"AHHH! MEG! Du siehst so hübsch aus!"
Ich schaute in den Spiegel und betrachtete mich. Es .. sah wirklich nicht schlecht aus. Aber eigentlich trage ich nie Kleider. Aber dieses gefiel mir an mir. Es war nicht zu übertrieben, ziemlich schlicht. Es war trägerlos und ging knapp über die Knien. An der Taille, sah es so aus als hätte man zwei Pizza Stücke an den Seiten raus geschnitten. Es war echt schön.
Die Party geht um 10 los, also hatten Sel und ich noch ein wenig Zeit, was zu essen. Und da schon die Rede von Pizza war, bestellten wir uns eine. Während wir auf die Pizza warteten, sahen wir ein wenig Fernseher. Dann aßen wir noch auf und frischten uns nochmal auf. Ein wenig nachpudern und Parfum drauf und wir waren fertig.
Als wir bei Amber ankamen, waren schon sehr viele aus unserer Stufe dort. Wir begrüßten einige und holten uns was zu trinken. Amber sorgte für eine Bar, was ziemlich cool war und der Barkeeper war ebenfalls erfahren. Er mixte uns zwei Pina Coladas, die sehr gut schmeckten und setzten uns dann zu Amber und Emily.
"Ihr beide seht toll aus!" sagte Emily, der Amber zustimmend zunickte.
"Danke, ihr auch! Es ist echt cool hier, Amber, tolle Party."Emily und Amber fingen an über die Jungs aus unserer Stufe zu reden, über die, die sie süß fanden und über die,die sie nur als Kumpel sahen und noch die Nerds. Einen fanden sie besonders gutaussehend: Jonas. Er kam vor paar Monaten aus England auf unsere Schule und hatte wirklich einen süßen Akzent, aber war nicht wirklich mein Fall. Er war der typische Mädchen-Schwarm. Groß, Blonde Haare, blaue Augen, Muskulös und etwas leicht gebräunt. Wahrscheinlich machte er sehr viel Urlaub oder geht ins Sonnenstudio, denn ich glaube nicht, dass er in England so braun geworden ist.
Amber riss mich aus meinen Gedanken. "Hab ihr schon gehört? Wir bekommen einen neuen Schüler. So wie ich mitbekommen habe, sieht er unglaublich gut aus. Die meisten Mädels aus unserer Stufe haben ihn schon gesehen. Er kommt anscheinend aus einem Internat, aber wurde rausgeschmissen, weil er einen Jungen verprügelt hat. Weswegen weiß aber niemand. Er at einach auf ihn eingeschlagen" So einen bekommen wir in unsere Stufe? Jemand der andere schlägt? Pff.. da kann er noch so gut aussehen wie er will. Sowas geht garnicht.
"Was wisst ihr noch über ihn?" fragt Sel die beiden, ihre Augen weiteten sich, anscheinend hat es ihr Interesse geweckt, sie steht auf die sogenannten "Bad Boys".
"Nicht viel, frag mal die.. OMG, da ist er ja!" schrie Emily fast. Wir blickten alle auf die Tür. Da stand er. Groß , Gutaussehend, schwarze Hose, weißes V-Shirt, und eine Lederjacke, die Haare hochgegelt, jedoch ziemlich Messihaft. Er starrte mich an. Irgendwie.. als wäre er besessen von mir. Ich schaute ihn an. Ich konnte nicht anders. Es war als wäre ich dazu gezwungen, seinen Blick zu erwidern. Neben ihm stehen, jeweils auf einer Seite, zwei Freunde von ihm. Ebenfalls sehr gutaussehende Jungs. Sie standen da und schauten in Runde. Sie erleuchten irgendwie den Raum. Als wären sie gerade aus einer der beliebtesten Mode Magazinen entsprungen. Mein Blick bleibt jedoch bei ihm hängen, so wie seiner bei mir. Um uns herum hör ich wie die meisten Mädchen anfingen zu kreischen und zu tuscheln, als wären diese drei irgendwelche Superstars oder ähnliches. Was ich nicht verstehe: Sie waren nicht mal auf unserer Schule!
Die zwei anderen Jungs, sind mittlerweile in andere Richtungen gegangen, da sie anscheinend paar Leute gefunden haben, die sie kennen. Er stand jedoch noch da und kam langsam auf mich zu. Ich errötete und sah mich um, fast die ganze Stufe sah mich an. Vor allem die bösen Blicke der Mädchen konnte ich nicht übersehen. Amber und Em bemerkten mittlerweile unseren Blickaustausch und starrten mich mit offenem Mund an, da sie ebenfalls sahen, dass er auf mich zukam. Sel schaute sauer und etwas enttäuscht weg, da sie nicht gedacht hätte, dass er gemeint war.
"Na? Alles gut bei euch Mädels?" lächelte er uns an, seinen Blick jedoch die ganze Zeit auf mich gerichtet. Könnte er vielleicht damit aufhören, es war mir recht unangenehm und ich glaube man kann die Röte in meinem Gesicht nicht übersehen. Noch bevor die anderen antworten konnten, wendete er sich wieder mir zu. "Meg, willst du mit mir was trinken?" - "Ehm, J-Ja, wieso nicht." Ich stand auf und wir gingen zur Theke. Ambers und Emilys neidischen Blick erging mir nicht und die tausenden starrenden Augen in meinem Rücke konnte ich förmlich spüren.
"Ich freu' mich dich heute hier zu sehen, Meg." -"Wieso?" - "Ich weiß nicht, vielleicht weil ich dich näher kennen lernen will. Übrigens siehst du heute wunderschön aus", lächelte er mich schief an. Wieso will man mich näher kennen lernen? Ich meine vor allem ER will mich näher kennen lernen. Ich nippte an meinem Getränk, welcher irgendwie stärker nach Alkohol schmeckte, als der Drink vorher.
"Ich hab gehört, du kommst auf unsere Schule?" versuchte ich das Thema zu wechseln. "Ja, ich wechsel, aber ich wusste nicht, dass du auch auf der Schule bist. Dann wird mir die Schule doch gefallen", lachte er.
Ich wurde wieder rot. Könnte er vielleicht mal damit aufhören? Ich weiß nicht, irgendwie hatte er so eine Wirkung auf mich. Ich schaute ihn an und bemerkte, dass er keinen Augenblick seine Augen von mir ließ. Wenn ich in seine Augen sehe, könnte ich mich jedesmal darin verlieren.
"In welche Stufe kommst du denn?" - "Ich muss wieder in die 11." Oh Gott, also kommt er wirklich in meine Stufe. Ich hoffe er kommt nicht in meine Kurse. Wenn er da ist, kann ich mich nicht auf den Unterricht konzentrieren. Irgendwas muss ich ich unternehmen. Ich wäre zu nervös. Bitte lass ein Wunder geschehen.
"Meg? Hörst du mir zu?" - "Eh, ja, was ist denn?" - " Sollen wir vielleicht raus gehen, hier ist es zu laut um sich ordentlich zu unterhalten." Er nahm mich an die Hand und wir gingen raus.
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Maybe it's different!
DragosteMeggie ist ein ganz normales, ruhiges, unscheinbares Mädchen. Ihr Leben verläuft eigentlich ganz normal, wie das eines 17-jährigem Mädchen halt laufen soll. Ihre beste Freundin Selena, steht immer zu ihr und hilft ihr bei jeder Situation. Eines Tag...