Freya Corden
Es war schon nach Mitternacht und fassen konnte ich es immer noch nicht. Ich sah auf meine Hände und fühlte mich so komisch. Ich meine, ich hatte gerade erfahren, dass meiner Vater lebt. Erinnerungen blieben mir leider nicht viele zurück.
„Was hast du nun vor?", Louis durchlöcherte mich mit seinem Blick und ich guckte mit den Schultern. Irgendwas musste ich machen. Ich konnte es nicht einfach so auf mir sitzen lassen.
„Meinst du ich sollte meine Mutter darauf ansprechen?", fragte ich ihn.
„Natürlich solltest du. Schließlich ist es dein Vater, Freya."
Ich senkte den Kopf und hörte nur noch wie der Wasserkocher anging. Ich hob den Kopf an und sah Louis ihn anmachen. Ich senkte meinen Kopf wieder und versank in meinen Gedanken. Mein Dad lebte in Vermont das weiß ich bisher. Was doch die Ironie an allem war ist, ich dachte die ganze Zeit er sei tot gewesen, wenn er es doch vielleicht wegen dem Brand vielleicht ist.
Die Art darüber nachzudenken machte mich verrückt und ich musste meinen Vater sehen. Das war momentan das einzige woran ich denken konnte. Mein Vater. Als ich den Kopf wieder anhob sah ich, wie Louis mir einen Tee zuschob. Ich nickte dankend und er setzte sich vor mich.
Ich trank meinen Tee aus und wurde langsam müde. „Louis, ich sollte schlafen."
„Ich bleibe diese Nacht bei dir!", entschied er und ich sah ihn verwirrt an. „Das kannst du nicht. Abby reißt mir den Kopf ab."
„Mach dir mal keine Sorgen um Abby. Sie wird nichts davon erfahren. Außerdem bist du meine beste Freundin, du hast eine schlechte Nachricht erfahren und so wie ich dich kenne wirst du schlecht schlafen."
Ich lächelte leicht über seine Aussage und nickte dann. Oben in meinem Zimmer gab ich ihm noch eine Decke und wir legten uns in mein Bett. „Wusstest du eigentlich, das ich im Kindergarten schrecklich in dich verliebt war?", fragte er und ich lachte leise auf.
„Wie bitte?", fragte ich und er nickte.
„Ja, wirklich!"
Dadurch das ich meine Vorhänge nicht schloss, schien der Mond rein und er erhellte leicht Louis' Gesicht. „Jeder braucht einen Louis Tomlinson an der Seite."
Er grinste und ich fügte noch was hinzu:„Nein warte. Ich will lieber meinen besten Freund nur für mich haben."
„Bist aber sehr egoistisch, Freya!"
„Du kennst mich."
Und mit diesen letzten Worten kuschelte ich mich leicht in meine Decke ein und schlief ruhiger als Gedacht ein.
Als ich am nächsten Morgen aufwache und auf die Uhr sah, hatten Louis und ich definitiv verschlafen. Der Unterricht begann in 10 Minuten und ich machte mir nicht die Mühe mich zu beeilen. Stattdessen weckte ich Louis locker auf und er sah das ganz genauso.
„Lass uns einfach in ruhe Frühstucken und einfach später oder gar nicht gehen", meinte er.
In Ruhe liefen wir runter in die Küche, in der meiner Mutter am Herd stand. Ich setzte mich mit Louis an den Tisch und erschrocken drehte sie sich um. Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte. Nett, böse?
„Freya! Louis! Solltet ihr nicht schon lange in der Schule sein?", fragte sie und sah uns beide an. „Moment mal. Louis? Was machst du hier?"
„Habe hier geschlafen. Ich hoffe es macht dir keine Umstände, Rachel!"
„Louis, als würdest du mir jemals Umstände machen."
Als meine Mutter so ansah wurde ich wütend. Sie hatte mich 18 Jahre meines Lebens belogen. Konnte sie mir nicht einfach die Wahrheit damals sagen? Überhaupt, was war denn die Wahrheit?
„Louis? Gehst du schonmal ins Auto? Ich komme gleich."
Er sah mich verwirrt an und nickte dann. Ich denke er hat verstanden, worum es ging.
„Mum? Ich muss mit dir reden."
Sie sah mich verwirrt an und setzte sich daraufhin zu mir an den Tisch.
„Sag mal, wann hattest du mir vor zu sagen, dass mein Vater eigentlich am Leben ist?", während ich die Worte aussprach merkte ich nicht, das ich immer lauter wurde. Schnell machte ich den Mund zu und wartete auf eine Reaktion. Sie hatte einen erschrockenen Gesichtsausdruck.
„Wie bitte, was?", sie stotterte.
„Jesus, du hast mich gut genug verstanden. Und verleugne es nicht. Ich weiß es!"
„Woher? Und was hätte ich dir bitte sagen sollen, als dein Dad weg war?", fragte sie.
„Was du mir hättest sagen sollen? Wie wäre es einfach mit der Wahrheit?", nun wurde ich wirklich wütend und hatte auch jedes Recht dazu. Ich stand auf und sah sie sauer an.
„Hättest du wissen wollen, dass dein Vater Alkoholiker ist und dich für eine andere Familie liegen lassen hat?", sie hatte einige Tränen in den Augen, doch das machte mir nichts aus. Wie traurig ich damals war, als jeder in der Grundschule von ihren Vätern erzählt hat.
Wütend stapfte ich raus und bevor ich aus der Tür draußen war, drehte ich mich um. „Ach ja, falls du es wissen willst. Er ist vielleicht wirklich bald tot."
Sie stand auf. „Wie meinst du das?"
„Er ist schwerverletzt aus einem Feuer herausgezogen wurden."
Ich schmiss die Tür hinter mir zu und setzte mich zu Louis in Auto.
„Das ging heftig zu. Ist alles okay?", er setzte seine Hand an meinen Rücken an und ich nickte.
„Okay und mir fällt gerade auf, dass wir beide mit Pyjamas hier sitzen."
Ich sah an mir herunter und fing an zu lachen. Vor lauter Wut ist mir das gar nicht aufgefallen. Wir hatten uns gar nicht umgezogen.
„Was hast du vor?", fragte er mich.
„Ich weiß es nicht, aber eine Sache weiß ich. Ich muss meinen Vater finden, bevor er wirklich um sein Leben kommt."
„Bist du verrückt? Wie stellst du dir das vor? Es ist mitten in der Schulwoche und du hast nicht einmal ein Auto."
„Wofür gibt es Busse?"
Er sah mich an und schüttelte den Kopf. „Du ziehst den Scheiß nicht alleine durch."
„Klar, warte. Ich frag noch meine Mutter!", antwortete ich sarkastisch.
„Gott, Freya. Du willst das wirklich?", fragte er und ich nickte.
„Gut, dann komm ich mit!"
„Wie bitte?", geschockt sah ich zu ihm.
„Du hast mich richtig verstanden. Ich komme mit dir."
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It all began with a Roadtrip / Louis Tomlinson
Fanfiction❝A guy and a girl can be just friends, but at one point or another, they will fall for each other...Maybe temporarily, maybe at the wrong time, maybe too late, or maybe forever.❞ - Dave Matthew Band (500 Days of Summer) Als Freya Cordon duch schrec...
