Jana

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Nachdem wir alle abgeräumt haben sind wir nach oben. Alle haben sich irgendwo hin verbarrikadiert und Niall ging mit mir in ein Gästezimmer. Wir warteten eigentlich nur darauf das ich, nach mir er, ins Bad kann. Eigentlich wollte ich etwas mit Ashton machen, aber der machte bis jetzt nicht so den Anschein als möchte er irgendwas noch mit mir machen, genau deshalb strapazierte ich Nialls Nerven.
Nachdem ich mit meiner Dusche fertig war sagte ich niemanden Bescheid und ging erst mal raus. Ich lief immer der Nase nach und genoss jeden Moment. Ich wollte schon immer nach Australien um am Great Barrier Reef zu tauchen. Ich drehte mich um da mich jemand rief und sah das es Niall war. Ich spürte wie sich ein Lächeln auf meine Lippen legte.

"Wohin gehst du?", fragte er mich und stellte sich neben mich.

"Die Gegend entdecken", lief ich rückwärts weiter. Er kam schnell neben mir und wir gingen jetzt gemeinsam.

"Ich begleite dich", zwinkerte er und wir gingen gemeinsam. Ich mag Niall wirklich sehr aber ich weiß nicht was da läuft. Eigentlich bin ich mitgekommen wegen Ashton. Hoffentlich findet er die Zeit für mich solange ich hier bin, wenn nicht wäre ich schon enttäuscht.

"Komm mit", er schien zu merken das ich nicht drüber reden will aber mich etwas bedrückt. Er zog mich mit sich.

"Wo gehen wir hin?", wollte ich wissen er habe meinte nur das ich leise sein soll. Ich ging einfach mit. Er band mir die Augen mit einem Tuch, keine Ahnung wo er es her hat, zu und führte mich weiter.

"Vertraust du mir?", fragte er mich.

"Hab ich eine Wahl", lachte ich.

"Nicht wirklich", hob er mich hoch und ich hörte ein Rascheln.

"Niall du machst es viel zu spannend", hielt ich mich an ihm fest. Er ist Muskulös. Mir gefällt das, er ist aber auch attraktiv.

"Vertrau mir einfach", flüsterte er in mein Ohr und setzte mich dann ab. Ich hielt meine Hände jedoch noch auf seinen Schultern.

"Darf ich die Augenbinde abnehmen?", bettelte ich leise und er legte seine Hände sanft an meinen Hinterkopf und löste die Augenbinde. Ich schaute direkt in seine Augen. Er war mir so unglaublich nah. Ich konnte ihm nicht stand halten und schaute um mich. Wir waren in einem kleinen Park ziemlich abseits, da man runter an den Strand gucken konnte. Rechts neben uns stand eine Bank und etwas im Hintergrund ein Baum, dessen Äste bis auf den Boden ranken. Es war hier Mega schön und ich lehnte mich automatisch an Niall. Er legte seine Arme um mich und wir verharrten für ein paar Minuten in dieser Position, bis er sich irgendwann auf die Bank fallen lies und mich auf seinen Schoß zog.

"Woher kennst du diesen Platz?", fragte ich neugierig. Ich will mehr über Niall wissen, auch wenn das keine richtigen Informationen über ihn sind.

"Ich war schon mal in Australien, also hier, ich bin auch durch die Gegend gelaufen und kam an diesen Ort", lächelte er und schaute gradeaus runter.

"Es ist wunderschön hier, danke das du es mir gezeigt hast", legte mich meinen Kopf an seinen, nachdem er seinen auf meine Schulter gelegt hatte.

"Du bist wunderschön", flüsterte er leise und natürlich schmeichelt mir das aber ich konnte nicht widerstehen und musste sagen: "Schleimscheisser."

"Danke", lachte er und wir sahen uns nochmal um. Wir konnten den Sonnenuntergang beobachten, wobei ich da dann von seinem Schoß runter auf die Bank gerutscht bin. Ich lag aber die ganze Zeit in seinen Armen und genoss es. Die Wärme die er ausstrahlte, hielt wirklich warm und beruhigte mich. Irgendwann lagen wir dann auf dem Boden und schauten zu den Sternen hoch. Ich liebe es in die Zukunft und Vergangenheit zu gucken. Es fasziniert mich immer wieder aufs neue. In der Stille die Niall und ich hatten, welche wirklich angenehm war, griff er nach meiner Hand und wir verkreuzten unsere Finger miteinander.

"Da war eine Sternschnuppe", schrie ich fast und wünschte mir sofort etwas. Verraten darf ich es ja nicht sonst wird es nicht wahr.

"Du bist total kalt", meinte Niall und ich spürte seinen Blick auf mir Lasten.

"Keine Sorge, mir geht's gut, sollen wir langsam mal zurück?", fragte ich und wir standen beide auf.

"Ehm", zögerte er und schaute um sich.

"Bitte sag mir du weißt wo es lang geht", sah ich ihn verzweifelt an. Mir ist wirklich kalt und so langsam möchte ich zurück da mein Magen sich meldet und ich Hunger habe.

"Ich hab leider keine Ahnung", gab er zu und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.

"Was machen wir jetzt?", fragte ich. Er zuckte mit den Schultern. Ich beschloss Ashton anzurufen und Sabrina die grade ein Date haben half uns. Ich entschuldigte mich für die Störung und Niall begleitete mich zum den Jungs nach Hause. Auf dem Weg legte er mir seine Jacke um, die ich nach einer kleinen Diskussion auch anzog. Wir kamen spät an, waren die letzten denn alles war dunkel und ein Schnarchen ertönte aus mehreren Zimmern. Ich musste kichern, worauf Niall und ich in unser Zimmer gingen. Wir machten uns Bettfertig. Er zog mich in seine Arme und kurz darauf schlief ich ein. Ich fühlte mich so wohl bei ihm und das will ich behalten, aber dieses Recht besitze ich nicht.

Wherever you are (1D & 5SOS)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt