Sabrina

71 10 0
                                        



Endlich war es soweit! Silly und ich guckten uns an und hüpften aufgeregt herum. Neben uns schriehen alle, was ziemlich in den Ohren weh tat. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind, welches gerade ein Eis bekommt. Bei einem Eis würde ich mich wahrscheinlich genauso freuen.... Im nächsten Moment kamen die Jungs auf die Bühne und begrüßten alle. Mein Herz fing an zu pochen und es fühlte sich so an, als wäre der Bass der Lautsprecher in meinem Körper schlagen . Ein traumhaftes Gefühl. Ich wusste genau, dass meine Schwester das gleiche fühlte und nahm fest ihre Hand. Ich glaube ich habe sie halb zerquetscht, denn ihr Lächeln war mit einem leichten Leiden geschmückt. Die ersten Töne von „Carry On" erklangen und Luke haute alle mit seiner Engelstimme um.
*****
Die Jungs kündigten grade den nächten Song an, was mein Zeichen war. Mein Zeichen, um das Plakat hoch zu heben! Das nächste Lied war „What I Like About You" und damit mein absolutes Lieblingslied. Ich konnte es schon blind spielen. Ich glaube Luke hatte das Plakat lesen können, denn er bewegte sich in unsere Richtung. Als er stehen blieb und sich gerade in die Hocke begeben wollte, wurde er von einem Pinguin abgeworfen und fiel um. Ich war verwundert und realisierte erst kurz danach, dass es der Pinguin meiner Schwester war. Ich schaute sie vorwurfsvoll an und wir mussten beide sofort anfangen zu lachen. Luke hingegen schaute immer noch verwirrt und sagte daraufhin nur, dass er jetzt nicht mehr wüsste, was er sagen wollte. Ich dachte mir nur typisch meine Schwester... und spielte mir alle Momente vor, die meine Schwester schon auf lustige Weise versaut hatte, bzw. jenen Moment Ihrer Schusseligkeit. Schließlich wurde ich von gefühlten 100000000 Augen durchlöchert. Jeder starrte mich mit großen Augen an sogar Ashton war jetzt von seinem Schlagzeug aufgestanden und guckte mich fragend an. Das einzige was ich jetzt rausbekam war: „ What the hell is going on here!", und peinlicher Weise auch noch in der Ashton Stimme. Luke kam begleitet von Bodyguards an die Abgrenzung und alle fingen an zu kreischen. Daraufhin schrie er nur in das Mirko, dass ich auf die Bühne kommen sollte, da sie mich benötigten für einen bestimmten Song den sie als Entschuldigung für die Unterbrechung spielen würden. Währenddessen gab er meiner Schwester noch den Pinguin zurück und ich wurde von dem Bodyguard über den Zaun und auf die Bühne gehoben. Ich konnte das Ganze noch nicht wirklich realisieren. Ich hatte bestimmt einen richtig beschissenen Gesichtsausdruck! Ashton kann zu mir und während er mich fragte, ob ich den Songs „Pizza" und „What I Like About You" kenne und spielen könne, legte er seine Hand auf meinen Rücken und führte mich zu seinem Schlagzeug. Daraufhin antwortete ich nur kurz und knapp: „Na klar!"  Ich setzte mich ans Schlagzeug und er drückte mir die Sticks in die Hand und lächelte mir kurz zu. Ich konnte es immer noch nicht fassen und suchte verwirrt meine Schwester in der Menge. Jedoch konnte man von hier hinten niemanden erkennen. Ashton ging nach vorne zum Mikrofon und erklärte den Fans, dass sie jetzt „Pizza" spielen. Alle rasteten völlig aus, was auch verständlich war, denn das war wohl der beliebteste Song unter den Fans, welcher nicht oft auf einem Konzert gespielt wird. Ashton gab mir ein Zeichen und ich zählte an.
Die beiden Songs zu spielen erfüllte mich voller Freude. Es war ein so unglaubliches Gefühl. Wenn ich am Schlagzeug sitze und spiele fühle ich mich einfach vollständig und unbesiegbar! Ich schloss die Augen für einen kurzen Moment und sog den Moment in mir auf, denn ich wusste, dass er schneller vorbei gehen würde als gedacht.
Die Menge applaudierte und hüpfte auf und ab. Ashton kam wieder zu mir und lobte mich, während er mich in eine Umarmung zog. Er flüsterte mir ins Ohr ich könnte die Sticks behalten, wenn ich ihm auf seine neuen Sticks mein Twittername oder Handynummer aufschreiben würde, was ich natürlich nicht ablehnte. Während ich beides auf je einen Stick schrieb, unterschrieb er auf dem anderen Paar und gab sie mir. Als ich an Luke vorbei kam sagte er mir noch, dass ich Silvana unbedingt sagen solle, dass sie Ihm schreiben solle. Ich nickte und fragte mich woher er Ihren Namen kannte. Ich war ganz schön durch den Wind, denn wahrscheinlich hatte sie Ihren Namen auf den Pinguin geschrieben gehabt. Ich wurde wieder von dem Bodyguards sicher zu meinem Platz gebracht. Der Rest des Konzertes verflog wie im Schlaf. Wir fuhren nach zu unserer Tante und legten uns direkt schlafen. Ich ließ den Tag nochmals an mir vorbeigehen, um alles zu realisieren was passiert war. Mit einem Lächeln auf den Lippen schlief ich dann auch ein.

Wherever you are (1D & 5SOS)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt