Chapter 3 - Landung?

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Ich werde durch ein Rütteln geweckt. Ich überlege was es sein könnte, dann fällt mir wieder ein, dass wir in einem Raumschiff sind. Wahrscheinlich sind wir in die Atmosphäre von Molorak eingedrungen. Das heißt wir werden bald landen oder...abstürzen.
Schnell rapple ich mich auf und merke das auch Brock schon wach ist. Wir sehen uns beide entgeistert an. Schnell rennt er zu dem kleinen Fenster welches wir haben und sieht hinaus. Ich frage ihn was dort ist, ob er etwas sehen kann.
Er antwortet, dass er nur grün sieht, alles auf dem Planeten ist grün.
Dann geht er ein Stück beiseite damit ich auch hinaus sehen kann. Ich trete an das Fenster. Tatsächlich. Alles ist grün. Man sieht ganz viele Bäume und Sträucher.
Meine Oma hat mir oft erzählt, dass sie früher auf einem Wald Planeten gelebt haben, jedoch wurden sie von den Njeri auf den Yll verband, da sie von dort nicht flüchten konnten.
Die Mau sind Klettertiere dementsprechend gehören sie auch in Wälder.
"Sollten wir die anderen wecken?"
"Die werden eh gleich aufwachen. Lass sie ruhig noch ein paar Sekunden schlafen."
In dem Moment fällt Annie aus dem Bett. Zum Glück hat sie unten geschlafen. "Autsch!"
Sie sieht sich verwundert um, als würde sie überlegen wo sie ist. Bis sie uns erblickt. "Was ist das?"
"Wir sind wahrscheinlich in die Atmosphäre eingedrungen." Brock sieht wieder aus dem Fenster. "Und werden wahrscheinlich gleich unsanft auf dem Boden ankommen."
"Oh." Schnell hüpft sie auf und läuft zu uns. Sie will aus dem Fenster gucken, aber da sie so klein ist, muss Brock sie hochheben.
Das Rütteln wird immer stärker und ich wende mich zu den schlafenden anderen, jedoch ist selbst das nicht mehr der Fall. Auch sie sehen verwirrt aus ihren Betten auf. "Wir sind da."
Auch sie stehen auf und kommen zu uns.
Ich wende mich wieder zu Annie und Brock. "Da unten war eine Art See. Wenn ich mich nicht verschätze, könnten wir dort landen. Wir sollten also schnell handeln. Wir müssen alles wichtige mit raus nehmen. Annie, du sorgst dafür, dass das Essen mitkommt. Farrell und Keith Ryder, ihr guckt, wie wir die Tür auf bekommen.
Clove, Pam und ich gucken, was wir noch so gebrauchen könnten. Am besten beeilen wir uns."
Dieses mal hat nicht mal Keith Ryder etwas einzuwenden. Wir sollten wir ein Kreuz im Kalender machen, damit wir uns immer daran erinnern können.
Schnell machen wir uns an die Arbeit. Und werden auch nach kurzer Zeit fündig. So haben wir jetzt alle einen Rucksack auf dem Rücken und sind bereit das Raumschiff zu verlassen.
Langsam merke ich schon die Schwerkraft von Molorak, was bedeutet, wir können nicht mehr weit von der Oberfläche entfernt sein.
"3..." Brock sieht immer wieder aus dem Fenster. "...2..." Langsam bekomme ich Angst. "...1..." Ich spüre wie das Raumschiff auf der Wasseroberfläche aufsetzt. "...0"
Farrell reißt die Tür auf und springt hinaus. Direkt dahinter Annie. Das Wasser läuft bereits in den Innenraum. Auch Keith Ryder und Pam sind nun draußen. Ich blicken noch mal zu Brock, der mir aufmunternd zu nickt. Und schwimme jetzt auch so schnell wie möglich nach draußen.
Ich will gerade nach oben schwimmen, als ich merke, dass ich mich mit meiner Pfote irgendwo verhakt habe. Ich wende mich um und stoße mit meinem Kopf gegen die Außenwand des Raumschiffs. Ein stechender Schmerz überkommt mich, weshalb ich krampfhaft meine Augen zusammen kneife.
Als ich sie wieder öffne, sehe ich nichts. Das Raumschiff muss weiter gesunken sein, weshalb es hier immer dunkler wird. Mit einem Ruck befreie ich meinen Fuß und stoße mich ab.
Langsam geht mir die Luft aus und ich versuche mich durch strampeln weiter nach oben zu bewegen. Es wird jedoch nicht heller da wo ich hin schwimme.
Vielleicht schwimm ich ja gar nicht nach oben?! Sondern noch weiter hinunter.
Oh Gott. Meine Lungen bekommen keinen frischen Sauerstoff mehr und ich glaube lange werde ich es hier nicht mehr aushalten. Ich habe keine Ahnung, wo ich jetzt hinschwimmen soll, also bewege ich mich nur noch orientierungslos durch die Gegend. Vor meinen Augen entstehen immer mehr weiße Flecken. Doch kurz bevor ich ohnmächtig werde spüre ich zwei starke Arme unter meinen Achseln.

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