Ich hüpfe auf und greife nach meinem klatschnassen Rucksack. Vielleicht sollte ich ihn erstmal trocknen lassen, doch wir können die Rucksäcke nicht allein hier lassen.
"Wo ist Keith Ryder denn hingegangen? Wir sollten am besten alle zusammen bleiben." Brock sieht zu Pam und Annie. "Ich glaub er ist in die Richtung gegangen." Annie deutet auf einen kleinen Pfad.
"Gut. Können wir dann losgehen, oder ist noch irgendwas?" Nachdem alle den Kopf geschüttelt haben, machen wir uns auf den Weg. Brock und Farrell voran und wir hinterher.
Der Pfad ist ungefähr 3 m lang, dann kommen wir an einen kleinen Wald. Auf dem Boden liegen Tannennadeln und die Bäume stehen dicht aneinander, sodass man kaum etwas sieht.
"Na toll, wo sollen wir ihn denn hier finden?" Farrell sieht sauer durch die Gegend. "Warum kann dieser Trottel nicht einmal was vernünftiges machen?!"
" Keine Ahnung, ist mir jetzt auch egal, entweder, er kommt von allein zu uns, oder er ist auf sich selbst gestellt.
Vielleicht gehen wir erstmal durch dieses Wäldchen, es sieht nicht besonders groß aus, und gucken dann, was dahinter so ist."
Da keiner etwas einzuwenden hat, machen wir uns auf den Weg. Die Bäume sind ziemlich klein, sodass wir uns ein wenig ducken müssen um darunter entlanggehen zu können. Ich frage mich, ob Keith Ryder hier überhaupt vorbeigekommen ist.
Farrell und Brock laufen ein ganzes Stück vor uns, anscheinend wollen sie ungestört reden.
"Sag mal, warum hast du dich eigentlich mit Keith Ryder gestritten?"
Sofort wirkt Pam angespannt. "Du weißt schon. So wie immer halt. Wir hatten mal wieder eine Meinungsverschiedenheit."
Ich sehe sie spöttisch an. Ich weiß, dass das nicht der Wahrheit entspricht. Jedoch gehe ich nicht weiter darauf ein.
Nach kurzer Zeit können wir bereits wieder Licht von der anderen Seite sehen. Der Wald scheint wirklich nicht so groß zu sein. Ich blicke kurz in Richtung des Himmels, kann jedoch nichts erkennen und wende mich sofort wieder nach vorne. Doch was war das? Schnell hebe ich meinen Blick wieder und tatsächlich, da hängt etwas graues von einem Baum herunter. Ich zucke zusammen und trete einen Schritt zurück, ich stoße gegen etwas oder besser gesagt jemanden und kurz darauf liege ich schon mit einem weichen Kopfkissen auf dem Boden. „Autsch, was hast du denn?"
„Da oben ist irgendwas." Ich hebe meine Pfote und zeige auf das graue Ding, was da vom Baum herunter hängt. Danach rapple ich mich auf. Mein weiches Kopfkissen war übrigens Pam, welche jetzt auch langsam aufsteht und gebannt auf das graue Etwas sieht. Als ich zu Annie sehe, fällt mir auf, dass auch sie gebannt dahin guckt. „Irgendwie kommt mir dieses Grau bekannt vor."
Ich wende mich wieder zu dem Baum und überlege, woher dieses Ding Annie bekannt vorkommen könnte, doch ich habe keine Ahnung.
„Stimmt, mir auch. Wartet mal..." Auch Pam scheint eine Ahnung zu haben, was es sein könnte, denn sie sieht nachdenklich zu dem Ding hinauf.
„Hey, was ist los? Wieso seid ihr stehen geblieben?" Ich wende mich um und sehe, dass Farrell und Brock zurück gekommen sind um nach uns zu sehen. Stumm deute ich auf das graue Etwas.
Brock scheint gleich zu wissen, worum es sich dabei handelt, denn er geht auf den Baum zu und klettert hinauf. Innerlich hoffe ich, dass ihm nichts passieren wird. „Hey, wach auf du Schnarchmütze!" Vor Schreck zucke ich zusammen. Man, kann der laut brüllen.
In dem Moment fällt etwas graues von dem Baum herunter und landet geräuschvoll auf dem, mit
Nadeln übersäten, Boden. „Au. Was ist hier los?"
Jetzt fällt mir auch endlich auf, worauf wir hier gestoßen sind. Auf dem Boden vor uns liegt ein ziemlich verstört aussehender Keith Ryder.
„Weist du Keith Ryder, mir geht dein Getue immer mehr auf die Nerven. Wie wäre es wenn du einfach mal versuchst, so normal wie möglich zu sein und ohne jegliche Wiederworte einfach machst, was alle anderen auch machen!!!" Farrell sieht ihn noch einmal wüten an und geht dann wieder weiter. Auch wir anderen machen sich auf den Weg und nach einiger Zeit folgt uns auch Keith Ryder.
Nach dem Wald kommt eine Wiese und dort bleiben wir erstmal stehen um unser weiteres Vorgehen zu besprechen. „Dort auf der rechten Seite ist ein Wald mit viel größeren Bäumen. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin müde und bin dafür, dass wir uns einen sicheren Ort zum Schlafen suchen sollten." Ich nicke bestimmt, denn auch ich bin müde und könnte etwas Schlaf gebrauchen könnte. Ich sehe, dass es auch den Anderen ähnlich geht und wir machen uns auf den Weg zu dem Wald.
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Exceptional - New Planet
FantasíaIn einer anderen Galaxie, wo es keine Menschen gibt, wo fast 50 Planeten bewohnt sind, und es nichts besonderes ist, von einem Planeten zum anderen zu reisen. Dort versucht sich eine kleine Gruppe von kleinen, teddyähnlichen Wesen einen Weg durchs L...
