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»Babe!«, hörte ich.

»Ja?«, rief ich zurück.


»Morgen kommen deine Eltern!«, meinte Jin dann.

»Was?!«, meinte ich entsetzt und lief aus dem Bad in unser Zimmer.

Jin schaute mich fragend an und ich erklärte mich.

»Weißt du Jin... Meine Eltern wissen nichts DAVON. Meine Mutter wird es verstehen, aber mein Vater... ich will nicht wissen was er mit mir macht, wenn er das erfährt...«

»Schatz... Mach dich nicht verrückt... Wie wärs wenn du einfach nur erzählt, dass du dich gut eingelebt hast und neue Freunde gefunden hast. Dann kannst du ihnen zum Schluss erzählen das du schwul bist.. Rede am besten drum herum... Das wird schon Babe!«, meinte Jin aufmunternd und ich nickte.

»Ja vielleicht mach ich das so...«, sagte ich ruhig und gab ihm einen Kuss.

Den Tag darauf•

»Reg dich ab, Tae. Alles wird gut. Du musst es ihnen auch nicht sagen«, meinte mein Freund fürsorglich und nervös lief ich im Zimmer auf und ab.

»Aber ich will es ihnen doch sagen. Ich hab nur Angst vor ihrer Reaktion...«, Jin nahm mich tröstend in den Arm und ich schniefte ein paar mal.

Beruhigend strich er mir über den Rücken. Dann klopfte es an unserer Tür.

»Kim Taehyung? Deine Eltern sitzen in der Mensa. Der Besuchstag startet jetzt für dich. 18 Uhr müssen sie leider wieder gehen.«, meinte die Fluraufsicht und sofort hörte ich sie wieder davon tackeln.

»Augen zu und durch...«, ich blickte mich noch einmal im Spiegel an und setzte meinen Weg zur Mensa an, nachdem Jin mir einen Kuss auf drückte.

»Fighting, Tae.«

Ja, ich sprach gerade mit mir selbst. Aber egal. Das zählt jetzt nicht.

Mit Jin hatte ich ausgemacht, dass er eine Stunde später nach kommt und mich unterstützt.

Ich bog ab, auf direktem Weg in die Mensa. Ich stand dann im Türrahmen und erhaschte meine Eltern. Ok. Jetzt ruhig atmen.

Mit einem Lächeln ging ich auf sie zu und begrüßte sie herzlich. Meine Mum umarmte mich und mein Vater gab mir die Hand. Wie soll es auch anders sein... Naja egal. Mal wieder.

»Wie ich sehe geht es dir hier gut, mein Sohn.«, meinte mein Vater.

»Ja, ich bin sehr zufrieden hier.«, erklärte ich und setzte mich aufrecht hin, da es mein Vater einmal so verlangt hatte.

»Das ist doch schön, mein Schatz. Hast du denn auch schon Freunde gefunden? Und wie ist die Schule? Arbeitest du fein mit?«, meine Mutter stellte wieder viel zu viel Fragen. Sie war so neugierig.

»Ja, mein Freundeskreis hat sich deutlich vergrößert. Die Schule macht Spaß und ja, ich arbeite gut mit. Ich habe ganz gute Noten.«, meinte ich und lächelte meine Eltern an.

»Ach, mein Sohn. Das ist so schön zu hören, dass es dir gut geht. Weißt du es ist manchmal ziemlich komisch ohne dich.«, erklärte meine Mutter.

Love me like Nobody did beforeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt