long way part II

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Kapitel 6: A long way II

Zwei Stunden sind nun zwischen dem Gespräch mit Daryl vergangen. Wir zogen weiter ohne zu wissen, wohin, in der Hoffnung, einen sicheren Ort zu finden und sei es nur für die Nacht.

Ich ging nun neben Rick her. Seit dem Kuss auf die Wangen, hatten wir darüber nicht gesprochen, was in Ordnung war. Ich tat es mit Einbildung ab, jedoch fühlte ich mich noch immer geschmeichelt. Ich dachte auch darüber nach, wie Daryl mich ansah, als wir vorhin aufstanden. Ich vermutete, dieses kurze Gespräch hatte eine Verbindung geschaffen, vielleicht sogar Vertrauen. Das würde die Zeit zeigen.

Mir wurde klar, dass ich mich in der Gruppe irgendwie wohl fühlte und dass ich jeden von ihnen beschützen würde und umgedreht dies auch der Fall wäre.

Wir bogen in einen Waldweg ein, doch die Geräusche von Beißern wurden laut und vor uns tauchte eine kleinere Herde von circa zehn bis zwölf von ihnen auf. Die war hindurch mussten, hob ich mein Schwert. Carl, der Judith auf dem Arm hielt, wurde direkt sicher abgeschirmt.

Der Kampf ging los. Die ersten Beißer hatten entweder eine Kugel oder Klinge im Kopf. Es lief auch ziemlich gut, bis ich von vieren eingekesselt und zu Boden gedrängt wurde. Man konnte von außen nicht sehen, was mit mir war. Ich hatte Angst, hörte nur verzweifelt von außen meinen Namen.

Einige wollten beißen. Ich schrie aus Angst. Doch dann wurden sie weggerissen und ich war frei. Erst jetzt merkte ich, dass ich durch den Sturz auf die Erde leicht am Hinterkopf blutete. Schon befand ich mich in Ricks Armen. "Alice, alles wird gut, bleib wach!", vernahm ich noch, ehe Schwärze eintrat. Ohnmacht, da das Adrenalin in meinem Körper nachließ und ich nur noch den Kopfschmerz wahrnahm.

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