Kapitel 7: Unwetter
Ich wusste nicht, wie lange ich ohne Bewusstsein gewesen war, aber als ich die Augen langsam aufschlug, bemerkte ich, dass wir in einer Art Scheune waren und es bereits dunkel war. Ich bemerkte auch, dass eine warme Hand auf meiner lag. Als ich sah, wem diese Hand gehörte, sprach ich leise erstaunt seinen Namen aus. "Rick." Der Angesprochene sah mich aus müden, besorgten Augen an und als ich aufstehen wollte, drückte er mich sanft wieder zu Boden.
"Alice, blieb liegen", vernahm ich seine Worte. Ich fühlte dieses Herzklopfen, das Gefühl von Geborgenheit. "Du bist also die ganze Zeit an meiner Seite geblieben?", hakte ich nach und als er nickte und mir erzählte, dass ich vier Stunden bewusstlos gewesen war, dachte ich, es dabei zu belassen, doch er sprach weiter. "Ich dachte heute, dass ich dich verlieren würde. Ich mag dich und ich weiß, dass du mich auch magst. Deshalb pass bitte besser auf dich auf!"
Seine Worte waren eindringlich und ich wurde rot. Über seine Offenheit war ich erstaunt. Ich flüsterte: "Ich mag dich wirklich, doch ich weiß nicht, wie tief das geht. Ich weiß nur, dass, seit ich bei euch bin, mein Kampfgeist wiederkam und ich die Ereignisse in Terminus von Tag zu Tag besser hinter mir lassen kann. Ich danke dir. Danke, dass du mich nicht weggeschickt hast." Ich lächelte, woraufhin Rick nach einer Zeit meinte: "Alice, ich glaube, du bist härter als vermutet aufgeschlagen. Du solltest schlafen." Er klang weniger ernst, fast feixend. Ich schloss nur kichern die Augen und döste ein. Es verhing eine halbe Stunde, wurde kühler und ein Unwetter zog auf. Ich hatte schon von klein auf Angst vor Unwetter.
Als es blitzte und donnerte, roltle ich mich ängstlich zusammen und wimmerte leise. Ich wusste, an Schlaf war nicht mehr zu denken. Ich wollte aber auch keine Schwäche zeigen. Da merkte ich, wie sich jemand vor mir niederließ. ich öffnete meine vor Angst zugekniffenen Augen. Es war Rick. "Die Nächte sind kalt", war seine Ausrede, als er mich schützend in seine warmen Arme zog. Ich fühlte mich sicher und er sagte leise: "Seltsam. Vor Unwetter hast du Angst, aber vor dem da draußen nicht." Seine Bemerkung klang schon fast belustigt und ich grinste. "Tja, als Kind war mal ein Blitz in einen Baum neben mir eingeschlagen."
Ich döste somit in einen sanften Schlaf. An Rick geklammert. Keiner von uns verstand, warum wir uns nahe standen. Ich persönlich versuchte, mich nicht zu verlieben, denn wir kannten und noch zu wenig. Davon abgesehen: Was man liebt, kann man ganz schnell verlieren und Rick war einfach nur nett zu mir und hegte sicherlich nicht solche Gefühle für mich.
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Last Girl Standing
Hayran KurguAus der Sicht meines OC Alice geschrieben.. eine Story die natürlich in der Welt von The Walking Dead spielt Verlauf ab 5 Staffel. P.s tyreese und Bob sterben nicht wie gewohnt es können einige Handlungen später erst oder gar nicht erscheinen immer...
