Genau als wir durch die Tür kamen klingelte die Schulglocke. Will meinte dass er gehen muss. Mason und ich verabschiedeten uns von ihm. Ich stand eine Weile mit Mason da. Er sah mich schief an und ich musste grinsen.
,,Hey was ist los?'' fragte ich.
,,Wir haben jetzt denselben Kurs.''
,,Und wo müssen wir hin?''
Er antwortete mir nicht sondern nahm meine Hand und zog mich hinter ihm her. Es klingelte ein zweites mal und die Korridore waren schon leer, weswegen wir anfingen zu rennen. Als wir vor dem Klassenzimmer ankamen klopfte Mason sofort. Wir gingen hinein und Mason wollte sich schnell hinsetzen, doch...
,,McJeffey? Sie sind zu spät! Und wer sind sie?''
,,Ich bin...''
,,Sie ist die Neue. Sie hat sich nicht zurechtgefunden, deswegen habe ich ihr geholfen. Entschuldigen sie die Verspätung.''
Plötzlich kam aus einer Reihe:
,,Bei was auch immer du ihr geholfen hast, euer Stöhnen hört man immer noch.''
Benjamin. Na super. Die ganze Klasse musste lachen, sogar Mr.Bends schmunzelte. Mason konnte sich natürlich nicht zurückhalten und wollte fast auch noch etwas sagen, bis er meinen Blick bemerkte. Mr. Bends wurde wieder ernst.
,,Ruhe. RUHE! So, da sie neu sind können sie sich ja vorstellen.''
,,Okay. Hey, ich bin Madison Baker, aber alle sagen Maddy. Ich bin 17 Jahre alt und bin erst neu hierhergezogen. Ich hoffe dass ich hier schnell Anschluss finde.''
,,Dankeschön. Da Sie und McJeffey sich ja schon kennen'', er musste schmunzeln, ,,können Sie sich ja nach hinten zu ihn setzen.''
Ich bemerkte Mason's belustigtes Grinsen. Und ich bemerkte wie Stacy aufsprang.
,,Mr.Bends, ich denke es ist keine gute Idee die beiden nebeneinander sitzen zu lassen, wenn man schon Mason's Grinsen sieht.''
,,Sie haben Recht...''
//NEIN NEIN NEIN hören sie nicht auf sie bitte bitte nicht//
Schadenfrohes Grinsen von den Bitches...
,,aber es ist immernoch meine Entscheidung wer wo sitzt. Da Ihre beiden Freundinnen auch gerade ein Schadenfrohes Grinsen drauf haben, können sie sich auch wegsetzen, was eigentlich schon länger nötig gewesen wäre. Also hopp,setzt euch um und weiter gehts! Das ist kostbare Unterrichtszeit!''
Da wir uns im Chemieraum befanden gab es tiefe Tische. Und von hinten sah man, wie viele Handys unter den Tischen an waren. Ich musste schmunzeln und setzte mich in die letzte Reihe neben Mason. Erst verlief alles gut und ich gab mir eine Stunde lang langweilige Physik, aber dann spürte ich am Anfang der zweiten Stunde eine Hand an meinem Oberschenkel. Ich sah Mason an und zischte so leise, dass nur wir beide es hören konnten:,,Lass das!''
Er sah wieder nach vorne, nahm aber seine Hand nicht weg. Ich schob sie weg. Einige Minuten später fühlte ich wie er mich kitzelte. Ich konnte gerade noch einen Schrei unterdrücken, doch lachen musste ich trotzdem. Mr.Bends fand das wohl nicht so lustig.
,,Ruhe da hinten! Bei der nächsten Verwarnung fliegt ihr raus!''
Wie ich solche Lehrer hasse! Und dann auch noch am ersten Tag. Ich blickte Mason wütend an. Er hörte nicht auf mich zu kitzeln.
,,McJeffey. RAUS! Baker. RAUS!''
Mason erhob sich und ging an mir vorbei. Ich lief ihm hinterher. Wenn Blicke töten könnten, wäre ich dank Stacy sicherlich tot. Sie sah mich so sauer an, dass ich mir vorstellte wie sie sich wie eine Bombe entzünden könnte. Instinktiv duckte ich mich und schlich raus.
,,Mann Mason du Arsch!''
,,Sorry...'' ,er lachte, ,,aber du sahst so süß aus als du lachen musstest und wusstest dass du nicht darfst!''
,,Na super. Und das am ersten Tag..''
,,Es ist ja nicht mehr lange Unterricht,noch 10 Minuten."
Ich setzte mich auf den Boden.Er tat es mir gleich. Ich lehnte mich an seine Schulter...und dachte nach.
Auch er sagte nichts mehr,und die Stille tat gut.
Nach 10 Minuten klingelte die Glocke und wir durften gehen. Ich ging rein und holte meine Sachen. Stacy wartete an der Tür. Ich trödelte mit Absicht, doch sie wartete geduldig auf mich. Ich ging absichtlich nur an ihr vorbei. Ich beachtete sie nicht. Sie beachtete mich nicht. Das einzige was sie sagte war:
,, Mason. ist. MEINS.''
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Whatever Badboy
Teen FictionNach einem unschönen Ereignis und dem Glück im Unglück wagen Madison und ihr Vater einen Neuanfang in Chicago. Was sie nicht wissen, ist dass die Dinge ihren Lauf nehmen wie sie wollen, und das Schicksal sich nicht wegen einem Umzug ändert. Ist ein...
