Und wenn alles brennt: Auf Siri ist Verlass!

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Ich schwöre, eine Party ist erst dann eine richtige Party, wenn Hidan mit irgendwem Stress anfängt und das Ganze damit endet, dass sie mindestens einen Streifenwagen vorbei schicken müssen, da die Kinder den Spaß nicht unter sich austragen können.

Und wenn sie es täten, dann würde es eskalieren, komme, was da wolle.

Wie und wo diese Geschichte jetzt schon wieder angefangen hat und auch worum es dabei im Eigentlichen ging, kann ich nicht sagen, glaube aber, um ein Mädchen, oder so.

Und wenn mich nicht alles täuscht, dann um den pinken Knallfrosch, der Hidan die ganze Zeit am Arsch geklebt hat und das bereits kurz nach dem wir angekommen waren.

Sakura, war glaube ich ihr Name und wer auch immer die Kleine eigentlich ist und woher auch immer Hidan sie auf einmal wieder hatte, irgendwer muss sie an dessen Hinterteil mit Super Glue befestigt haben, denn das Biest war hartnäckig.

Allerdings ist Hidan irgendwann einfach mit ihr verschwunden, keiner weiß wohin, es hat bloß  verdächtige Geräusche aus einem der Zimmer über uns gegeben.

Entweder das, oder irgendwer hat dort spontan einen Ochsen geschlachtet, so hat sich es nämlich angehört, in meinen Ohren.

Ich weiß nicht, wie in alles in der Welt, man solche, ... nun, nennen wir es Lautäußerungen erregend finden kann, ich könnte es nicht einmal ignorieren, selbst, wenn ich mir Mühe geben würde, aber nein.

Nein, einfach nein.

Danach hatte ich Hidan, bis zu diesem Moment hin, wo wir nun draußen auf einer Bank, in Yahikos Vorgarten, hocken, etwas weiter abseits des Geschehens, nicht mehr gesehen.

So richtig verstehen tue ich es immer noch nicht, aber von hier aus kann ich zumindest einen blonden Haarschopf und eben Hidan erkennen und zwei Polizisten, die ziemlich unglücklich aus der Wäsche schauen.

Die haben sich bestimmt eine schönere Freitagabendgestaltung gewünscht, als irgendwelche Halbstarke auseinander zu ziehen.

Gut, ihr Pech.

Leicht sabbernd und weder komplett wach, noch aber am schlafen, liege ich auf der Bank, mit dem Kopf auf Itachis Schoß, Tenten hockt vor mir, mir immer wieder gleichmäßig über den Kopf streichend, ein Glas Wasser in der Hand, wovon ich sage und schreibe drei Schlucke nehmen konnte, ehe es wieder hoch kam.

Keine Ahnung, wann es anfing, das mein Magen beschlossen hat, dass es ihm jetzt reicht, aber es muss bereits ein Eckchen her sein, denn als ich mich zuletzt erinnern konnte, waren meine Haare noch nicht zusammen gebunden und zwischen meinen Zähnen hingen die Reste meines, bereits verdauten, Mittagsessen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass mir bislang jemals so schlecht gewesen ist.

Es ist beinah paralysierend und wäre ich nicht komplett sediert, würde ich mir möglicherweise wirklich Sorgen machen, doch im Moment ist alles, was ich möchte schlafen.

Schlafen, egal wo, egal wann, meinetwegen sollen sie mich einfach hier draußen liegen lassen, hauptsache ich kann endlich mal für fünf Minuten die Augen zumachen.

Doch immer, wenn ich genau das versuche, rüttelt irgendeine Arschgeige an meiner Schulter herum, diese Arschgeige hat lange schwarze Haare und wunderschöne, dunkle Augen, ... ey, no homo Leute, er ist immer noch eine Arschgeige.

Und seiner Bestimmung als solcher, kommt Itachi gerade nach, denn ein weiteres Mal fahre ich instinktiv zusammen und murmle irgendetwas, wovon ich selbst nichts verstehe und ich auch keine Ahnung habe, was ich eigentlich damit ausdrücken wollte.

50 gute Gründe am Leben zu bleiben [SasoDei]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt