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Kapitel 5 - Ein heißes Bad

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Samantha

Bevor ich den nächsten Atemzug hole, legen sich seine Lippen auf meine. Diesmal ist der Kuss anders; er sprüht nur so vor Leidenschaft und dem unstillbaren Verlangen, das ich nun schon seit Tagen spüre. Ich erwidere den Kuss genauso heiß und innig.

Tief in meinen Inneren schreit eine Stimme der Vernunft. Ich sollte ihn von mir stoßen, weil es nicht richtig ist. Aber ich kann nicht! Ihn zu spüren, ihn zu zu schmecken. Das Verlangen unterwirft meinen gesunden Verstand.

Seine Lippen bewegen sich fordernd auf meinen. Ich öffne willig den Mund, um seine warme Zunge willkommen zu heißen. Ich stöhne, als er meine berührt und in meinem Inneren geht wahrhaftig ein Feuerwerk los, so gut fühlt es sich an.

Während Nates Hände sich in meine Taille krallen, wandern meine in seinen Nacken. Mein Körper verlangt nach mehr! Er anscheinend auch, denn er zieht mich über die Mittelkonsole auf seinen Schoß. Ich vergrabe sofort meine Hände in seinem weichen Haar und fange an mein Becken zu bewegen. Nate knurrt und er umfasst meinen Po, damit er mich noch enger an sich pressen kann. Dabei spüre deutlich seine Härte an meiner Mitte.

„Spürst du das?", raunt Nate und hebt sein Becken an. Ich stöhne nickend und lege den Kopf in den Nacken. Ich bewege mein Becken schneller, dabei entfährt ihm ein tiefes Stöhnen – es klingt so verdammt heiß. Er küsst sich von meinem Ohr bis zu meinem Hals und verteilt dort feuchte Küsse. Er saugt an der zarten Haut und ich befürchte schon, dass ein Knutschfleck entsteht. Seine Zunge wandert weiter, er leckt über mein Schlüsselbein und fährt es nach.

Meine Hände tasten sich derweil zu seiner harten Brust, über die ich dann streichele. Eine seiner Hände wandern jetzt unter mein Oberteil und treffen auf nackte Haut. Ich will mehr!

Ich will spüren, wie seine Hände sich auf meinen ganzen Körper legen. Ich möchte spüren, wie seine Lippen über meinen Körper lecken und jede erdenkliche Stelle liebkosen. Ich möchte ihn überall berühren und küssen, jeden Muskel, jede Pore, jede Stelle seines göttlichen Körpers. Ich will ihn endlich in mir spüren! Ich öffne den obersten Knopf seines Hemdes, während Nates Mund wieder den meinen findet und er mit seiner heißen Zunge über meine Oberlippe leckt. Gott, er kann so gut küssen!

„Verdammt!", knurrt Nate und packt mich grob am Hintern, um mich enger an ihn zu drücken, wenn das überhaupt noch möglich ist. Sein heißer Atem streift meine Lippen, während meiner sich in ein unregelmäßiges Keuchen verwandelt hat, das durch das Auto hallt. Plötzlich ertönt ein Geräusch, das ich im ersten Moment nicht zuordnen kann, bis ich letztlich doch den Klingelton meines Handys erkenne. Die Störung lässt meinen Verstand halbwegs wieder einsetzen und ich starre Nate an. Nein, nein, nein!

Ich sitze hier auf Nates Schoß! Auf dem Schoß des Investors! Und hätte beinah Sex mit ihm in seinem Auto gehabt!

„Scheiße", fluche ich und kletter von seinem Schoß. Ich krame mein Handy aus der Handtasche und nehme den Anruf an, ohne darauf zu achten, wer es ist. „Samantha, wo steckst du? Ich bin in deinem Büro!", ertönt die verärgerte Stimme meines Vaters. Verdammt! Ich schaue auf die Uhr, die Mittagspause ist schon seit 20 Minuten zu Ende. Mein Blick schweift kurz zu Nate, der seine Hose an einer bestimmten Stelle wieder richtet. O Gott! „Tut mir leid, Dad. Ich bin gleich da", sage ich, bevor ich auflege. Ich fahre mir durch die bestimmt total zerzausten Haare und zupfe mir danach einigermaßen die Klamotten zurecht. Nate räuspert sich und ich blicke ihn mit großen Augen an. „Ich muss gehen!", sage ich schnell. Bevor er mich nochmal aufhalten kann, öffne ich die Wagentür und renne schon fast zum Aufzug, nur um möglichst schnell abzuhauen.

In meiner Etage angekommen, verschwinde ich noch schnell auf die Damentoilette und betrachte mein Spiegelbild. Meine Haare sind zerzaust, die Lippen sind vom Küssen rot und angeschwollen und meine Wangen sind ebenfalls ziemlich gerötet. Ich sehe aus, als wäre ich gevögelt worden!

Secret DesireGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt