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Kapitel 4 - Ciao Bella

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Nathaniel

Um 13 Uhr klopfe ich an Samanthas Bürotür. Ich lehne mich an den Türrahmen und lockere meine Krawatte ein wenig, während ich sie erwartungsvoll anblicke. „Bereit?", frage ich. Sie blickt auf und lässt ihren Blick kurz über mich schweifen, bis sie schließlich nickt. Sie schlüpft in diese wirklich erotischen Schuhe, die sie anscheinend immer auszieht, wenn sie an ihrem Schreibtisch sitzt. Das ist mir bei unserer gestrigen Begegnung bereits aufgefallen.

Als sie sich aus ihrem Stuhl erhebt, muster ich sie unauffällig, während sie auf mich zukommt. Ihre endlos langen Beine werden von einer engen Jeans umhüllt und ihre kurze Bluse, die aus Spitze besteht, zeigt einen streifen Haut ihres flachen Bauches. Sie hat einen wirklich geilen Körper, ich bin gespannt, wie sie wohl nackt aussehen mag. Ich höre mich zwar an, als hätte ich es echt nötig, aber verdammt, diese Frau zieht mich magisch an und ich kann nicht erklären, woran es liegt.

Seit dem Tag, in dem ich ihr im Club begegnet bin, geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich muss einfach ihre Haut nochmal unter meinen Fingerspitzen spüren. Ich will ihre verführerischen Lippen, die mich in den Wahnsinn treiben auf meinen schmecken und ich will unbedingt fühlen, wie es ist, in ihr zu sein. Ich schüttle schnell die Gedanken ab, bevor ich hart werde und es unangenehm für mich wird, obwohl ich mir sicher bin, dass sie weiß, dass ich sie unbedingt will. Nur ist sie noch zu stur es zuzugeben.

„Und, wissen Sie schon, in welches Restaurant Sie mich führen werden?", frage ich sie neugierig.

„Ja", antwortet sie knapp als wir in den Fahrstuhl treten. Wie beim letzten Mal fällt es mir schwer, mich zusammenzureißen, sie nicht einfach an die Wand zu pressen und mir das zu nehmen, nach dem ich mich verzehre. Aber diesmal kann ich mich zügeln und erkundige mich stattdessen nach dem Namen des Restaurants. „McDonalds", antwortet sie nüchtern. Ich runzel verwirrt die Stirn und sehe sie ungläubig an. Okay, damit habe ich definitiv nicht gerechnet. Sie bemerkt anscheinend meinen perplexen Ausdruck und fängt plötzlich an zu lachen. Erst nachdem sie sich beruhigt hat, wird mir klar, dass es bloß ein Witz war.

„Sie haben wirklich gedacht, ich würde mit Ihnen zu McDonalds gehen?", fragt sie schmunzelnd.

„Was heißt mit Ihnen?"

„Na ja, Sie sehen nicht gerade so aus, als würden Sie in Fast-Food-Ketten essen gehen", stellt sie fest.

„Hm, da haben Sie leider Unrecht. Ich gehe zwar nicht zu McDonalds, aber ich habe eine Vorliebe für Taco Bell", erkläre ich und zwinkere ihr zu.

„Wirklich?" Sie starrt mich aus großen, graugrünen Augen an.

„Ja, wirklich. Ist das so schwer zu glauben?"

„Na ja, wenn Sie etwas mehr über sich erzählen, zum Beispiel was Sie in ihrer Freizeit treiben, kann ich es mir vielleicht doch vorstellen." Ich bin überrascht von ihrem doch sehr persönlichen Interesse und dass sie tatsächlich ein wenig mit mir flirtet. „Ich meine, das geht mich natürlich nichts an, was Sie in ihrer Freizeit treiben", sagt sie schnell, als sie ihren Fehler bemerkt.

„Nein, ist schon okay. Es freut mich, dass Sie sich doch so für mich... interessieren", erwidere ich, dabei nimmt ihre olivfarbene Haut einen entzückenden Rotton an. In der Tiefgarage angekommen gehe ich zielsicher auf meinen Wagen zu, aber Samantha hält mich auf.

„Mein Auto steht da drüben. Sie können mir ja dann hinterherfahren." Dabei zeigt sie auf eine hübsche Mercedes A Klasse.

„Unsinn. Sie fahren bei mir mit und weisen mir den Weg." Sie zögert erst, aber nickt schließlich.

„Schönes Auto", sagt sie, als wir an meinen Wagen ankommen. „Jep", verkünde ich stolz und klopfe auf die Motorhaube des weißen Jaguars XJ. „Er passt zu dir", meint sie.

Secret DesireGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt