Kapitel 4

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Ahsokas Pov

Warum spürte ich seine Emotionen?

"Wie geht es dir?", fragte ich ihn.

Einfach so - ohne Vorwarnung.

Ich sah sein Gesicht nicht. Aber er freute sich. Das konnte ich spüren. Warum freut er sich? Er ist ein Sith. Ich wusste nicht, dass diese auch Freude empfanden. Ich dachte immer, dass sie kaltherzig und betrügerisch wären. Doch er ist ganz anders.

Anakins/Vaders Pov

Sie saß vor mir und lächelte. Sie ist so wunderschön, wenn sie lächelt.

"Darf ich dir etwas zeigen, Snips?", rutschte es mir raus.

Ich erstarrte. Hatte ich gerade 'Snips' gesagt?

Ahsokas Pov

Hatte ich das richtig gehört?

"Snips"?

Ich wusste, dass ich irgendeine Bindung zu ihm hatte. Doch jetzt wurde mir alles klar.

Darth Vader ist Anakin.

"Ja, klar. Ich folge dir.", sagte ich leise.

Er stand auf und ging zu seinem Quartier. Ich folgte ihm und blieb so dicht hinter ihm wie ich konnte.

Das Gefühl, dass er sie ganze Zeit hier war, er die ganze Zeit auf mich aufgepasst hat und mich vor dem Tod bewahrt hatte, war unglaublich.

Ich spürte ein Kribbeln im Bauch wie ich es noch nie zuvor gespürt hatte.

Er sah mich an. Ich konnte nicht aufhören zu lächeln.

Anakins Pov

Sie folgte mir und blieb dicht bei mir. Ich wusste, dass sie jetzt weiß, wer ich bin.

Endlich. Zwar versehentlich aber endlich wusste sie es.

Ich öffnete die Tür zu meinem Quartier.

"Komm.", sagte ich leise, damit keiner mitbekam, dass sie mir folgte.

Sie ging in mein Quartier.

Sie war so wunderschön in diesem Outfit. Schwarz.

Ahsokas Pov

"Anakin?", wagte ich es leise.

Stille.

Er sah mich an. Durch seine Maske.

"Ahsoka", sagte er.

Er griff nach seinem Helm, löste ihn vorsichtig und nahm ihn ab.

Nach unglaublich langer Zeit sah ich sein Gesicht. Ich konnte mich nicht halten und fing an zu weinen.

"Ich habe dich so vermisst", sagte ich, "und du warst die ganze Zeit hier".

Ich konnte nicht sauer sein. Ich konnte nicht.

Anakins Pov

Ich ging auf sie zu und umarmte sie.

"Du hast mir so gefehlt", flüsterte ich ihr ins Ohr. Ich verspürte ein großes Gefühl von Freude und Trauer zugleich. Da ich mich einfach nicht getraut habe es ihr zu sagen.

"Warum hast du mich mitgenommen?", fragte sie.

Ich antwortete leise, "ich konnte dich da nicht zurücklassen. Es tut mir so leid, dass ich dich gegen diese Wand geschleudert habe". Ich ließ sie langsam wieder los.

"Ahsoka, ich würde dir gerne alles erklären aber keiner darf wissen, dass du weißt wer ich bin. Bitte, versprich es mir. Es könnte große Konsequenzen für uns beide haben", begann ich mit ruhiger Stimme.

"Es liegt jetzt an dir. Du darfst zurück zum Tempel. Ich lasse dich gehen. Ich will dir deine Freiheit nicht nehmen. Es ist deine Entscheidung".

Ahsokas Pov

Nein... diese Entscheidung zerriss mich innerlich. Ich wollte ihn nicht zurücklassen aber ich wollte auch zurück zum Tempel.

"Gibst du mir Zeit bis heute Abend?", fragte ich.

"Aber natürlich". Seine Stimme klang sanft. Wie früher. Ich umarmte ihn ein letztes Mal und ging in mein Quartier.

Ich gewöhnte mich langsam an das schwarz.

Ich überlegte den ganzen Nachmittag und kam zu einer Entscheidung.

Es war Zeit sie Anakin mitzuteilen.

Hey! Sorry, dass so lange nichts kam. Ich hatte lange keine Ideen doch heute kam mir so einiges in den Sinn. Ich hoffe euch gefällt die Geschichte bis hier und ich würde mich sehr über Kommentare freuen. :)

𝐕𝐞𝐫𝐝𝐚𝐦𝐦𝐭𝐞 𝐖𝐨𝐫𝐭𝐞 [𝐀𝐧𝐢𝐬𝐨𝐤𝐚]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt