Hallo zusammen, leider geht es an dieser Stelle nicht weiter mit der Geschichte. Und dies hat einen persönlichen Grund.
Also wo fange ich an...
Im August letzten Jahres erfuhr ich, dass mein Opa im Krankenhaus lag, leider mit der Diagnose Krebs! Er kämpft, das tat er schon immer. Er ist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben, er gab mir den Mut zu Leben, trotz meiner Kindheit. Ohne IHN kein ICH.
Er ist auch immer einer der ersten Leser meiner Bücher, er hat selber schon über 100 Bücher geschrieben, historisches zu seiner Heimat... zu meiner Heimat. Und so wie ich ihn bei seinen Arbeiten unterstütze so tut er es auch bei meinen... Immer!
Anfang Oktober kam ein doppelter Ehrentag, meine Oma wurde 80 und es war auch der 60. Hochzeitstag der beiden, also eine Familienfeier. Ein paar Tage vor dieser Feier rief meine Tante an und meinte nur ich solle die Zeit genießen, wir würden uns nicht so oft sehen und die Zeit wäre begrenzt.... UNd ich IDiot habe ihre Botschaft einfach nicht verstanden, ich bin so ein Idiot.
Als ich ihn da sah bin ich weinend zusammen gebrochen... Dieser starke, kleine Mann, er war, er wog keine 120kg wie sonst, er war so zerbrechlich, so schwach, saß im Rollstuhl und meinte es würde mit ihm zuende gehen... Nach nur 3 Stunden musste er nach Hause, er war zu schwach und kraftlos, wollte sich ausruhen. Also musste ich mich verabschieden.
Wie verabschiedet man sich von einer Person, von der man weiß, dass sie nicht mehr lange leben würde? Wie sagt man Tschüss? Sagt man es überhaupt? Ich umarmte ihn ganz lange, weinte und meinte, dass ich in 2 Wochen zu seinem Geburtstag wieder besuchen kommen würde. Er meinte er wüsste es nicht, ob er es noch schaffen würde. Ich habe ihn ein Kuss gegeben und ihn gesagt, dass er für mich ein Vorbild ist, mein größtes Vorbild und dass ich ihn liebe.
Während der anschließenden Autofahrt nach Hause (3 Stunden) weinte ich nur. Ich hatte so große Angst ihn zu verlieren.
Genau eine Woche später schlief er für immer ein. RIP
Drei Wochen später war die Beerdigung und es war einfach noch einmal ein wundervoller Moment.
Am darauf folgenden Tag lud uns meine Schwiegeroma zum Kaffeetrinken ein, damit wir auf andere Gedanken kommen würden. Mir war alles egal, wollte aber nicht hin. Bin dann doch mitgegangen und da lag der Opa meines Mannes im Bett, Magen-Darm. Komische Stimmung, aber doch OK. Weil er so krank war, hatte ich ihn nicht umarmt als wir gingen, ich wollte ja mich nicht anstecken. Am nächsten Tag auf Arbeit war ich völlig durch, mein Chef nahm mich etwas raus, sodass ich meine Ruhe hatte. Dann kam der Anruf von meinem Mann, sein Opa ist verstorben. 2 Tage nach der Beerdigung meines Opas.
Nun zurück zu meiner Geschichte hier. Ich werde dieses Projekt in weite Ferne rücken, mein Opa war es, der mir sagte ich sollte eine Fortsetzung schreiben. Jetzt wo er nicht mehr lesen kann und mir keine Tipps mehr geben kann, habe ich die Lust an dieser Gesschichte verloren. Ich weiß, dass ich sie zuende bringen muss, allein aus Liebe zu meinem Opa, das ist mir bewusst, aber mir fehlt eifach die mentale Kraft dafür. Bei jeder Zeile dieser Geschichte weine ich, weil ich an ihn denken muss, es vernebelt mir die Sinne. Ich kann es nicht... noch nicht. Ich schreibe jetzt erstmal an "Angel" weiter, das tut mir momentan gut, das merke ich selber. Mein Ziel ist es aber zu seinem Geburtstag mich an sein Grab zu setzen und ihm die fertige Geschichte vorzulesen.
Ja, das möchte ich, das ist mein Ziel/Vorsatz für dieses Jahr, ich möchte meinem Opa die Geschichte vorlesen, nah bei ihm.
Also irgendwann geht es hier weiter... Irgendwann und ich hoffe euch als Leser hier nicht zu verlieren. Eure Kommentare und offenen Ohren tun mir gut.
Danke
Stephie
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another Parker
RomanceGlück ist etwas, was ich durch Frauke erfahren darf. Ja ich bin glücklich, aber ist sie es auch? Ihre Definition von Glück ist anders, das sehe ich ihr an. Doch kann ich sie überhaupt glücklich machen? Und was ist wenn uns die Vergangenheit einholt?
