Es war ein schönes Bild so viele Kinder glücklich zu sehen. Ja sie hatten es geschafft, ein tiefes Loch, so breit, dass zwölf Kids drin platz hatten und leider auch so tief, dass sie nur mit Hilfe wieder heraus kamen. Die Pizza hatten sie sich alle verdient.
Mein Blick wanderte zu Frauke, sie saß, wie nicht anders zu erwarten, neben Max und strahlte mit ihm um die Wette. Und schon versank ich wieder in meiner Gedankenwelt.
Wie kann sie von mir diesen Schritt nur verlangen? Für mich war noch sehr viel ungewohnt. Ich meine, ich liebe meine Arbeit mit den Kindern, aber ich bin auch froh, wenn ich nach Hause komme und meine Ruhe hatte. Oder einfach nur die Zweisamkeit mit meiner Frau genießen durfte. Mehr wollte ich nicht. Die Arbeit in der Basis war sehr anstrengend, oft kam ich erst kurz vor Mitternacht nach Hause, nur um Frauke ein paar Stunden zu sehen.
Wir hatten vor ein paar Monaten eine Auseinandersetzung, welche ziemlich viel in meinem Leben, veränderte. Und wie es der Zufall will, handelte es sich damals auch um das eine Thema.
Frauke offenbarte mir, dass sie sich vorstellen könnte nicht nur auf Arbeit mit Kindern zu leben, sie würde sich freuen, wenn ein kleiner Junge auch zu Hause auf uns warten würde. Ich hatte geschwiegen, wollte mich zu diesem Thema nicht äußern, da ich mich auch noch nicht damit beschäftigt hatte. Frauke verstand mein Schweigen als ein klares Nein. Und irgendwie hatte sie mit ihrer Vermutung auch Recht. Wie sollte ich ihr ein Kind schenken, wenn ich doch kein Mann war?
Eines Tages brachte Frauke ein Prospekt mit nach Hause, Adoption. Ich las mich in das Thema ein, doch fand ich es nicht richtig, es erinnerte mich sehr stark an meine Kindheit. Herausgerissen aus den Elternhaus, in eine fremde Umgebung, mit fremden Menschen, die meinen das Kind zu lieben.
Dann kam der Zwischenfall mit Max und Frauke zog sich aus der Basis zurück. Sie meinte, sie hätte einen neuen Job, in einer Vermittlungsagentur. Mit ihrer neuen Arbeit glättete sich unser Verhältnis wieder. Kurz war das Thema verschwunden und ich konnte die Zeit mit Frauke wieder genießen.
„Meine hübsche Maus, träume nicht den ganzen Abend vor dir hin", weckte mich Frauke aus meinen Gedanken. „Die Kinder haben abgeräumt und warten oben auf deine Gute Nacht Geschichte." „Es tut mir leid, ich kann nichts dagegen tun, entschuldige bitte. Bin schon auf dem Weg." Frauke hielt meinen Arm fest: „Können wir nachher, wenn die Kleinen schlafen, reden?" Ihr Blick verriet das Thema, widerwillig nickte ich und ging nach Oben.
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another Parker
RomanceGlück ist etwas, was ich durch Frauke erfahren darf. Ja ich bin glücklich, aber ist sie es auch? Ihre Definition von Glück ist anders, das sehe ich ihr an. Doch kann ich sie überhaupt glücklich machen? Und was ist wenn uns die Vergangenheit einholt?
