Hausaufgabenlieferung

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"Yah du Idiot, dir ist bewusst das wir dich hier wieder raus bekommen müssen? "

"Ja ja ja aber wir sind doch jetzt Partner da kannst du mich doch nicht einfach rausschmeißen" sagte er mit einem schmollenden Gesichtsausdruck. Ich seuftzte, "Das stimmt zwar aber das heißt nicht das du hier direkt einziehen sollst. Außerdem hast du doch jetzt alles was du wolltest oder?"

"Ja schon aber... Hmm nagut"

Ich brachte ihn so leise wie möglich und unbemerkt nach draußen. Doch als er grade gehen wollte drehte er sich zu mir "Wir sehen uns am Montag in der Schule" meinte er grinsend. Müde und erleichtert lief ich wieder in mein Zimmer und ließ mich sanft auf mein Bett fallen. 

Wie sollte ich das Ganze meiner Freundin erklären ohne das sie es missversteht.. Ich hoffe nur das mir diese Aktion keinen Ärger einbringt. 

Am darauffolgenden Montag

Zielsträbig suchte ich Anna und fand sie auch schnell vor dem Getränkeautomaten der Cafeteria. Ich tippte ihr kurz auf die Schulter und sie drehte sich lächelnd zu mir.

"Oh hey wie war dein Wochenende?" fragte sie lächelnd.

"Ach ganz gut nur ich muss dir was beichten.."

"Ist es was schlimmes? Hast du irgendwas gemacht? Bist du schwanger?"

"Nein, nein also wie soll ich sagen...hmm wäre es schlimm wenn ich mit Wonho zusammen das Projekt machen würde."

Für ein paar Sekunden war es still und sie fing aus dem nichts an zu lachen. Ich schaute sie verdutzt an, hab ich mich denn so lustig ausgedrückt?

"Klar kannst du mit ihm das Projekt machen, wenn du das so sehr willst dann geht das in Ordnung. Nur müsst ihr nicht verstecken das ihr zusammen seid haha"

Daraufhin stritt ich das ganze ab, doch sie ließ nicht von ihrer Meinung ab. Es ist ja nicht mal so das ich es wollte, aber gut solange sich das nicht hochschaukelt ist es okay.

Wie immer war der Unterricht langweilig und so zog sich der Tag in die länge. Gegen Ende der letzten Stunde warteten alle sehnlichst darauf das es klingelt. Als es dann endlich klingelte stürmten die Schüler meiner Klasse aus dem Klassenzimmer, nur ich blieb entspannt sitzen und packte langsam meine Sachen ein. Doch als ein leichter Schatten sich über meinen Platz legte schaute ich mich um und erblickte sofort hinter mir einen grinsenden Wonho. 

Ich versuchte das ganze zu ignorieren und nahm meine Sachen. Doch an diesem Schrank kam ich nicht vorbei, denn ich saß an der Wand also schaute ich ihn auffordernd an. 

"Darf ich vorbei?"

"hmm lass uns zusammen nach Hause gehen~" antwortete er mir.

"Abgelent"

"Warum? Wir sind Nachbarn, da müssen wir sowieso die selbe Strecke gehen"

"Ich will einfach nicht okay?" mit diesem Satz kletterte ich über den Tisch und verließ das Klassenzimmer. Wieso versucht er denn so zwanghaft Zeit mit mir zu verbringen? Ich muss ihn einfach oft genug abweisen so wie eben! Richtig?

Auf meinen Weg nach Hause sah ich Wonho nicht nochmal und ging friedlich meinen Weg. 

Am nächsten Tag war Wonho weder im Bus noch in der Klasse, und da das nicht schon seltsam genug war wollte mein Lehrer mit mir nach der letzten Stunde reden. Nichts ahnend ging ich ans Lehrerzimmer als die Klingel läutete. Mein Lehrer gab mir die Aufgabe die Hausaufgaben für Wonho mitzunehmen und ihm vorbeizubringen, da er heute krank war. Er wusste bis jetzt als einziger das wir nebeneinander wohnen.

Krank huh? was er sich wohl eingefangen hat ...

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Ein etwas kürzeres Kapitel nach einer Ewigkeit, aber ich hab wenig Zeit gefunden weiter zu schreiben, hoffe das wird sich ändern! ^^

Jealousy | Wonho FFWo Geschichten leben. Entdecke jetzt