Madison:
Ich hatte keinen mehr. Emily hatte mich alleine gelassen, meine Mutter suchte wahrscheinlich nicht einmal nach mir. Ich konnte hier nicht raus.Niemals.
Alle Ausgangsmöglichkeiten waren Ausgeschlossen. Fenster waren mit Gittern verschlossen, die Tür bewegte sich nicht einmal ein Stück, und wenn ich wahrscheinlich auf dem Balkon stehen würde, würde er zerbrechen.
Immer noch saß ich im Eingangsbereich des Alten Hauses, und sah mir Zoeys Leiche an. Ich kannte sie kaum, und doch kam sie mir sympathisch rüber. Sie hatte etwas ausgestrahlt.
Ich streichte ihre Haare liebevoll nach hinten, während ich mit Tränen in den Augen lachte. Ich lachte. Ich wusste nicht wieso, doch ich lachte. "Geht es ihnen Gut ma'am?" fragte mich Harold misstrauisch.
"Es interessiert dich sowieso nicht." ich lachte noch mehr, während mir unzählige von Tränen die Wangen runter glitten. In meinem Mund schmeckte ich diesen Leichten Salzgeschmack meiner Tränen. Ich wolle raus, und doch durfte ich nicht.
"Was willst du eigentlich von mir, Harold?" fragte ich, und hörte auf zu Lachen . "Was ist dein Ziel, in diesem Spiel?" fragte ich traurig.
"Ich hab kein Ziel dabei." grinste er mich an, und verschwand genau vor mir.
Er hatte mich wieder alleine gelassen ; so wie die anderen auch.
***
Ich legte mich schlafen. Ich wollte Harold nicht sehen. ich dachte etwas gehört zu haben, doch wahrscheinlich hatte ich es mir nur ein gebildet.
Ich kniff meine Augen zusammen, und hoffte so besser einschlafen zu können. Wieder kam das Geräusch. Als würde jemand seine Schuhe auf dem Boden schleifen. "Okay , Madison. Du bleibst jetzt einfach liegen." flüsterte ich selbst zu mir. Ich wollte nicht noch jemanden sterben sehen. Tränen drohten wieder in meine Augen zu kommen, doch ich verdrang es einfach.
Wieder schlürfte jemand seine Schuhe. Da ich das Gefühl nicht länger Ignorieren konnte ; und vor allem nicht wollte, bewegte ich mich aus dem alten Bett. Mal wieder stand ich vor der allbekannten alten Holztreppe, und überlegte ob ich es wagen sollte. Ob ich meine eigene Psyche zertören wollte.
Meine Füße setzten sich wie von selbst auf die kalten Holzstufen, während mein Herz schneller und schneller klopfte. Ich spürte gewisse Blicke auf mir, als ich eine Stufe, nach der anderen Runter ging, doch als ich mich umsah, war dort niemand. Die Dunkelheit umschloss mich ganz alleine. Als ich unten ankam, sah ich ein Licht. Eine Kerze die im Wohnbereich brannte. Langsam ging ich drauf zu. "Harold? Was machst du noch hier?" flüsterte ich, als ich langsam dass Wohnzimmer betrat.
Doch dort stand nicht Harold. Dort stand ein kleines Mädchen, mit Weißem Nachthemd und einem Schadenfrohen grinsen im Gesicht. "Hier ist nicht Harold. Ich bin Lilly , Harold's kleine Schwester." sprach sie bedrohlich.
--+
Oh yes , Kapitel geschafft. Ich bin gerade sehr stolz haha.
-Esra
(Bearbeitet am 3.4.2015)
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Hell;The Fair. (h.s.) /wird überarbeitet
FanfictionEin verlassener Rummelplatz , ändert Schlagartig das Leben von Madison Miller. -- 1890 war der Rummelplatz 'Hell' einer der berühmtesten. Familien stolzierten ein und aus ; hatten Spaß. Jedoch hatten sie nicht lange ihren Spaß. Der Inhaber der Frei...
