Der erste Blick

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Andy: Flashback

Ich hatte meine Gitarre bereits in den Gitarrenkoffer gelegt, als Blair mit dem Neuen den Raum betrat. Sein Name war Ryan, wir hatten uns schon ein paar mal gesehen aber richtig mit einander unterhalten hatten wir uns nie. Eigentlich war diese Situation einfach nur komisch. Ryan und ich lernten  uns gerade erst kennen und schon leben wir auf kleinstem Raum zusammen, arbeiten zusammen und verbringen vermutlich den ganzen Tag miteinander. Blair betrat den Raum, hinter ihm der Neue. Nervös strich ich meine schwitzigen Hände an meiner Hose ab und setzte ein Lächeln auf. All die Anspannung und die Unsicherheit die ich hatte, verflog jedoch mit dem Moment, in dem ich ihn ansah. Seine Augen waren braun, fast schon Bernstein-Farben, und sie strahlten eine Ruhe und Vertrautheit aus, dass ich mich sofort auf seltsame Art und Weise geborgen fühlte. So standen wir uns also gegenüber und starrten uns einfach nur an, auch Blair sagte kein Wort und sah zwischen mir und Ryan hin und her. Als mir die Stille und das ganze Gestarre zu viel wurden, ging ich einen Schritt auf Ryan zu, gab ihm meine Hand und stellte mich vor: „ Hey, ich bin Andrew aber du kannst mich ruhig Andy nennen.". Er sah erst unsere Hände an und hob seinen Blick dann zu meinen Augen: „ Hi Andy. Soll ich dir meinen Namen auch sagen? Ich bin nämlich ziemlich sicher, dass du den schon kennst." , antwortete er und schenkte mir ein aufrichtiges und irgendwie süßes Lächeln. „Ryan, wenn ich mich nicht irre.", brachte ich hervor, bevor auch ich ihm ein kleines grinsen zu warf. „Für dich Rye.", sagte Er dann und das brachte mich irgendwie voll aus der Fassung. Dieses Lächeln. Blair schien ein wenig überfordert mit der Situation und begann Rye durch die Wohnung zu führen und ihn in unseren Küchen/Spülplan einzuweisen.

Flashback Ende

„Ab diesem Tag kamen Rye und ich uns immer näher. Lange hatte es nicht gedauert, bis wir uns gegenseitig fast besser kannten als wir uns selbst. Und ich schätze langsam habe ich mich dann von ihm entfernt."

„Warum hast du dich von ihm entfernt, wenn du ihn doch so gern hattest ?" , unterbrach Mikey meinen Redefluss.
„Weißt du Mikey, manchmal können Gefühle einen einschüchtern und einem Angst machen. Und verdammt! Wenn das Lächeln eines Menschen auf einmal deinen ganzen Tag zu einem Besonderen machen kann, ein Wort dein Herz komplett verrückt werden lassen kann, ein Blick dich dazu bringen kann deinen Atem anzuhalten, dann kann man das nicht einfach ignorieren. Ich hatte Angst mich zu einfach fallen zu lassen. Denn egal wie lange ich gefallen wäre, der Aufprall wäre trotzdem gekommen."

Irgendwo RandyGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt