Nachmittagsfreuden und Abendpflichten

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Nach diesem überaus leckeren Brunch ging ich wieder in meine Wohnung, wo ich zuerst auf mein Tablet schaute, erwartete aber nichts, da mein Smartphone sich auch nicht gerührt hatte. Wie erwartet, keine Neuigkeiten. Da klingelte mein Handy (=Smartphone), Art rief mich grad an. Natürlich ging ich ran und schaute beim telefonieren in die Kamera in der Ecke im Schlafzimmer, von wo er mir gerade sicherlich zusah. "Hey Süßer, was gibts?"

Ich hörte ihn lachen, und bekam prompt Gänsehaut, ich liebte seine tiefe, rauhe Stimme. "Ich wollte mich mal melden, schauen wie es dir geht" Ich runzelte die Stirn, er wollte immer irgendetwas. "Ist ja gut, schau mal aus dem Fenster" Gesagt, getan. Dort hing mein Lieblingspartner und grinste mich an, schnell öffnete ich das Fenster. "Hey, schön dass du da bist, wie kams?" Statt einer Antwort küsste er mich. Mmh, ja, deshalb ist er mein Lieblingspartner, er kann so unglaublich gut küssen. Nach gefühlten Stunden Küssen lösten wir uns mit erhöhtem Puls voneinander, Art sagte, die Hände noch an meiner bloßen Taille, "du bist immer noch so heiß wie vor zehn Tagen". Das Kompliment nahm ich dankend an und fragte ich neckend, "so ausgehungert wie du wirkst, gibt es wohl keine heißen chicks bei dir in der Abteilung?" - "Nein, nicht wirklich, und die haben alle immer so wenig Zeit für mich, ab und zu nurn Quickie in der Abstellkammer reicht einem", er grinste, "heißblütigem Hengst wie mir nicht". Ich musste einfach lachen.

"Art, ich muss mich heute zwar noch bei Carolis, wie sagt man so schön, 'Zentrale' vorstellen und mic um einen Platz in seiner Kampftruppe bemühen, aber dass reicht heute Abend.Wie fiel Zeit hast du frei?" - "Genug, um dich bis dahin zu beschäftigen!" Mit diesen Worten führte er mich hinter den weißen Vorhang.

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Gegen sieben Uhr war Art schon gegangen und ich suchte mir mein Outfit heraus. Elastische schwarze Leggins im Lederlook, schwarzer Sport-BH mit einzelnen Spitzen-Ausschnitten, die ihn ziemlich sexy machten, mit meinen C-Körbchen-Brüsten trage ich oft einen Sport-BH, es ist einfach praktisch. Gut, daüber noch ein enges weinrotes Top, eine schwarze Lederjacke mit Wurfmesser links innen und schwarze Boots mit Metallkappen. So sollte ich mich im problemlos kämpfen können. Noch Klappmesser im Sport-BH und dem Schaft meines rechten Schuhs versteckt, fertig. Am besten, ich fahre mit meiner kleinen Kawasaki hin, die wird mir dank des speziellen Sicherungssysems niemand klauen. Haare noch schnell mit Gel sexy durchwuschelt, eine Sonnenbrille angezogen, mal sehen, was ich alles machen muss, bis sie mich nicht mehr auslachen. Ein paar Veilchen verteilen, Nasen und Finger brechen? Zu gewalttätig darf ich nicht werden, ich will ja bloß einen Badgirl-, keinen Schläger-Ruf.

Auf dem Weg zu Carolis Zentrale lege ich mich aus Versehen mit der Polizei an, sie haben mir wohl übelgenommen, dass ich ohne Helm fahre. Wie immer fahre ich ihnen davon, sie haben anscheinend weder bessere Fahrer  noch bessere Autos als die anderen , gewinnen tue ich die Verfolgungs'jagden' immer, ich bin einfach gut und in Übung. Als ich am Daer-Viertel ankomme, sind sie schon recht weit abgeschlagen. Ich verlangsame mein Tempo minimal, eine bestimmte schmale Gestalt in schwarzem Leder und mit Sonnenbrille finden sie hier niemals, und ich möchte mich noch einwenig umsehen.

Dass Daer-Viertel hält, was sein Ruf verspricht. Die Leute dort sind entweder brave Bürger, die möglichst schnell in ihre Häuser in die vermeintliche Sicherheit wollen, oder Leute aus der Szene. In den Ecken drücken sich Schattengestalten herum, rauchen, ziehen sich die neuen Modedrogen rein oder dealen oder schlägern sich und machen generell dass, was Mister und Mrs Normalo nur in ihren Albträumen sehen.

Zur Zentrale finde ich schnell, schließlich kann ich den halben Stadtplan auswendig. Der Komplex besteht aus drei alten Fabrikgebäuden. Aus der Vogelperspektive sieht man ein Gebäude und außenrum zwei andere, deutlich größere Gebäude darumherum.

Am Eingang, eine große Doppeltür, stehen zwei sehr muskulöse, große Typen, unter deren Klamotten ich deutlich die Umrisse von Pistolen erkennen kann. Offenbar zur Abschreckung. im Umkreis von etwa zehn Metern hocken einige zwielichtige Gestalten rum, manche lehnen auch möchtegern-cool an der Wand und kiffen.

Powergirl -on hold-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt