Alle Augen waren auf mich gerichtet. Es wurde still. Mühsam rappelte ich mich auf. Ich befand mich in einer relativ großen Halle. Die Decke war anscheinend verzaubert, da man den Himmel sowie hunderte Kerzen sehen konnte. Links und recht von mir waren befanden sich lange Bänke und Tische, die mit Essen gedeckt waren, und auf den Bänken saßen Unmengen an Zauberern und Hexen, die mich neugierig aber auch teilweise erschrocken musterten. Vor mir saßen alle Lehrer ebenfalls an einem langem Tisch, und in der Mitte der Schulleiter. Albus Dumbledore. Als ich dann letztlich wieder auf den Beinen war, strich ich den Rock meiner hellblauen Seiden-Schulrobe glatt. Mir war die Angst und Treuer noch ins Gesicht geschrieben, und ich hatte noch immer nicht aufgehört zu weinen. Das letzte das ich sah war wie eine Hexe die wahrscheinlich hier unterrichtete auf mich zugestürmt kam. Danach wurde alles schwarz um mich herum.
Als ich wieder aufwachte befand ich mich in einem Raum, der sehr einem Krankenhaus ähnelte. Langsam setzte ich mich auf und sah mich um. Ehe ich mich versah stand auch schon eine Krankenschwester vor mir, die mich fragte wie es meinem Kopf ginge, weil ich bevor ich bewusstlos geworden bin mit meinem Kopf auf dem Boden aufschlug. Jetzt wo sie es sagte fiel mir der pochende Schmerz auf. „Es geht mir gut", antwortete ich, da mein schmerzender Kopf gerade mein kleinsten Problem war. „ Professor McGonnagall hat mir die Aufgabe gegeben dich in ihr Büro zu begleiten, sobald du aufwachst und es dir besser geht", sprach sie. Ich gab ihr mit einem leichten Nicken zu verstehen, dass ich sie verstand und hievte mich aus dem Bett. Daraufhin wurde mir kurz wieder schwarz vor Augen und ich musste mich an der Wand stützen um nicht umzufallen. Nachdem ich mich wieder gefangen hatte spazierte ich langsam hinter ihr her. Wir bewegten uns an einem großem Fenster vorbei. Draußen war es dunkel. Deshalb schlussfolgerte ich, dass es wohl Nacht sei. Dieses Schloss unterschied sich in so vielen Hinsichten zu dem Schloss in Frankreich. Während in meiner Schule alles in hellen blau Tönen gehalten war glich dieses Schloss von innen mehr einer Burg. Wir hatten auch keine Gemälden, in denen sich Personen befinden und sprechen und aus dem Bild laufen können. Ebensowenig änderten die Stufen die Richtungen. Wie soll ich mir hier jemals einen Weg merken? Da ich etwas in Gedanken versunken war, hatte ich gar nicht bemerkt, dass wir schon vor dem Büro angelangt waren. Die Krankenschwester die sich vorher als Madame Pomfrey vorgestellt hatte , legte mir noch die Hand auf die Schulter und schenkte mir ein aufmunterndes Lächeln bevor sie wieder verschwand. Ich atmete noch einmal tief durch bevor ich klopfte. Binnen weniger Sekunden öffneten sich die zwei riesigen Türen, die den Eingang des Büros bilden. Mit großen Augen trat ich ein. Mit einer schnellen Handbewegung deutete Professor McGonagall mir an mich zu setzen. Dem kam ich nach und fing an nervös mit meinen Fingern zu spielen. „Mrs. Bonnay..", fing sie an, aber ich unterbrach sie. „Nennen sie mich bitte Aurelie". „Gut Aurelie. Wir haben vor einigen Stunden einen Brief erhalten, der Ihr plötzliches Auftauchen erklärt. Ich versichere Ihnen, dass wir Sie hier wie unsere eigenen Schüler beschützen werden. Da es aber unmöglich ist Sie hier zu verstecken, wenn Sie diese Schulrobe tragen, wäre es besten wenn Sie sich etwas anpassen", meinte sie. Darauf begann sie mir etwas über die Geschichte von Hogwarts zu erklären, und sprach über die vier Häuser, denen man im ersten Jahr zugeteilt wird. Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Sie selbst war die Hauslehrerin Gryffindors. Fasziniert lauschte ich ihr bis mir erklärte was sie nun vorhatte. Sie wollte mich nach Dumbledors Anweisung ebenfalls einem Haus zuteilen lassen. Ich verstehe zwar, dass ich auf diese Weise weniger auffallen würde, aber ich habe in den letzten 24 Stunden soviel verloren, dass ich mich noch nicht bereit da zu fühlte mich irgendwo zu integrieren. Da mir aber nichts anderes übrig blieb, ließ ich mir den sprechenden Hut aufsetzen. Mein Herz pochte. Ich wusste zwar gar nicht weshalb ich so nervös war, da mir sowieso egal war welchem Haus ich zugeteilt werde. „Hmmm Beauxbatons...das habe ich noch nicht erlebt. Du besitzt die guten Eigenschaften jedes Hauses. Bist klug, ehrgeizig, mutig und würdest für deine Geliebten alles tun". Ich schluckte. „Aber du weißt ganz genau, dass in dir etwas Dunkles schlummert". Nein, tut es nicht... „Wohin ich dich stecke weiß ich ganze genau... Slytherin!"
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741 Wörter
Ich hoffe diese Kapitellänge ist okay.
-L
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Shattered Beauxbatons | | Draco Malfoy
Fanfiction„Schnell, beeilt euch! Schickt sie nach Hogwarts, es ist der einzige Ort an dem sie noch sicher ist.." Das waren die letzten Worte die ich von meiner Schulleiterin hörte, bevor ich apparierte. Ich wusste, dass es für mich schwer sein würde mich an...
