Kapitel 1

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Der Gong ertönt und alle packen ihre Sachen schnell zusammen. Ich jedoch lass es langsam angehen.....auch mit Absicht damit gewisse Personen schon aus dem raum gehen und mich ignorieren. Ich seufzte nur und somit auch habe ich den Rest eingepackt und setze mir die Mütze auf.

Ich gehe aus dem Klassenzimmer und kriege einen klassischen Schlag aus dem Nichts. Ich zucke auf, schaue hinter mich und entdecke meine Geschwister. Ich rolle nur mit den Augen und gehe meinen Weg weiter zum Ausgang. Ich höre nur die spöttischen Worte noch und schüttele den Kopf. Ich weiß nicht warum sie so einen groll gegen mich haben. Ich kram nur mein Handy aus der Tasche und meine Kopfhörer. Ich tu meine Kopfhörer verbinden und mache meine Musik an. Ich geh den Weg nach Hause. Es ist kein weiter weg. Dabei schau ich mich auch um und erblicke einen kleinen Laden. Ich sollte auch mal was essen...ein erneutes seufzten. Doch komme ich nicht vom weg ab. Es ist noch genug essen im Kühlschrank.

Nach nun 10 min stehe ich vor der Wohnung und mache die Haustür auf. Ich geh auf das Stockwerk, das ich wohne, sehe die trostlose Farbe an den Wänden, die man meiner Meinung nach neu Streichen könnte. Angekommen auf dem Stockwerk, schließe ich die Wohnungstür auf und rieche den Geruch von Zigaretten und etwas Vodka. Ich trete hinein, ziehe meine Schuhe aus, wechsle zu den Tapaschki und gehe in die Küche. //Ich muss mal demnächst aufräumen....// Ich schaue in den Kühlschrank und hole mir etwas Belag raus und Butter. Aus einer anderen Schublade entnehme ich mir paar scheiben Brot und ich esse dann. Ich lasse einen Platz frei. //Ich sollte Vater wieder besuchen gehen..ich war lange nicht mehr da// Ich esse mein Brot fertig und tu alles wieder in den Kühlschrank räumen. Danach trotte ich die Treppen hoch in mein Zimmer. Dort angekommen, lege ich mich ins Bett und würde ein kleines Nickerchen machen wollen. Weiterhin mit Musik auf den Ohren.

Ich befinde mich in einem schwarzen Raum. Es ist kein Licht zu sehen, nur Dunkelheit und kälte. Ich versuche was zu erkennen, doch ein Licht erscheint. Wie es üblich ist, geht man zum Licht hin, wie Motten, die angezogen werden vom Licht. Als ich dem Licht immer näherkomme, sehe ich eine Schattenartige Gestalt. Mir kommt diese Gestalt bekannt vor...eine Stimme ertönt. „Mein Junge gib die Hoffnung und Wille nicht auf. Es kommt eine Zeit, nein eine Person, die dir dein Licht zurückbringt", erzählt diese Person. Ich erinnere mich an diese Stimme. Es ist Vater...ich wollte zu ihm reden, doch war meine Stimme nicht zu hören. Doch es ertönte nur noch ein Schuss. Vater war plötzlich weg und eine andere Gestalt war zu sehen. Alles, was ich noch sehen konnte, war ein breites Grinsen mit scharfen Zähnen. Er hatte eine Pistole in der Hand und im nächsten Moment ertönte ein weiterer Schuss.

Ich wache schweiß gebadet auf und setze mich hin. „Was war das", flüstere ich leise zu mir leise. Ich halte mir den Kopf. Dabei vernehme ich das meine Kopfhörer von meinem Kopf gerutscht sind und nehme mein Handy zur Hand. Ich schalte es an und mein Lock screen erscheint. 2 Uhr in der Nacht. Die Nacht erhellt etwas mein Zimmer und ich schaue auf meinen Arm, der Bedeckt ist von meinem Pulli. Der Ärmel wird hochgekrempelt und ich sehe meinen leicht roten verband. Ich tu diesen abwickeln und somit auch sehen meine Wunden das Licht der Nacht. Ich mustere die wunden. Das Kribbeln im kommt wieder...der Gedanke kommt wieder. Doch schmeiße ich den alten Verband weg und verbinde meinen Arm wieder mit einem frischen Verband. Die Kopfhörer lege ich bei Seite und somit auch ziehe ich mich um.....nur um dann an die decke zu starren für die Nacht....wie letzten Nächte auch schon....

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