Eisig'

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Mein Wecker klingelte und am Liebsten würde ich ihn aus dem Fenster schmeissen, doch dies kann ich jaa leider nicht tun. Deswegen stand ich mit wackeligen Beinen auf und stieg sofort unter die Dusche. Als ich fertig war, föhnte ich meine blonden Haare und liess sich locker über meine Schultern fallen. Ich betrachtete mich im Spiegel und sah in meine grünen Augen in denen keine Emotionen abzulesen sind. Genau so möchte ich es auch.
Kalt und emotionslos sein. Damit niemand sieht wie ich mich in Wirklichkeit fühle. Eine Mauer um mich ziehen und keinen Jungen mehr an mich heran lassen. Toller Plan, doch nicht so einfach ihn in Wirklichkeit umzusetzten. Denn sobald ich an Norman denke, wirbelt ein Sturm in meinem Innern. Viele verschiedene Gefühle kommen in mir hoch und ich werde sie unterdrücken. Ich muss, sonst zerbrechen ich noch ganz an Norman.

Neutraler Gesichtsausdruck aufsetzten und es kann losgehen.

Ich lief auf meinen Kleiderschrank zu, welcher aus zwei Spiegeln besteht. Ich hatte eigentlich viele Kleider und somit wusste ich nie was ich anziehen sollte. Doch wer kennt dieses Problem nicht? Niemand genau.

Ich mag am Liebsten Kuschelige und lockere Kleidungsstücke und deswegen zog ich schwarze, enge Hosen an und einen Kuschelien grauen Pullover mit einem Schriftzug drau. Princess steht drau und er ist mein absoluter Lieblingspullover.

Ich schnappe mir noch kurz einen Apfel und gehe mit gemischten Gefühlen aus der Haustüre raus. Wie dieser Schultag wohl ausgehen wird?

Ich ziehe mir meine Kopfhörer an und höre: Rixton-wait on me. Ich liebe dieses Lied und irgendwie kann es mich immer aufmuntern. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht lief ich zur Bushaltestelle, wo auch schon Clara zu sehen ist. Mit grossen Schritten gehe auf sie zu und weil sie den Rücken zu mir gedreht hat, erschrecke ich sie von hinten und flüstere: 'UHHHH claraleinchen'. Sie zuckte zusammen und drehte sich dann zu mir um. Sie sah mich mit zusammen gekniffenen Augen an, als ich dann jedoch so sehr lachte, dass Tränen in meinen Augenwinkeln zusehen war, konnte sie sich das Lachen auch nicht mehr verkneifen. Wir beruhigten uns nur langsam, obwohl es eigentlich gar nicht sooo lustig ist. Aber das ist ja das tolle an so einer engen Freundschaft.

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Als wir aus dem Bus austiegen, gingen wir auf unsere heissgeliebte Schule zu. Sarkasmuss beachten. Ich blieb angewurzelt stehen als mir Noman sofort in die Augen sprang, denn was ich sah liess mein Herz zusammen ziehen und mein Körper fing an zu zittern. Norman hing mit den Bad Boys der Schule, welche eine Klasse über mir sind herum und er raucht eine Zigarette und auf seinem Schoss sass eine Mir all zu bekannte Person. Welche ich aufs übelste verabscheue. Sie heisst Kelly und ist die Schulschlampe. Und sie sitzt auf seinen Beinen. Wie kann das nur möglich sein? Habe ich mich so in Norman getäuscht. So wie es gerade in diesem Moment aussah musst dies wahrscheinlich wahr sein.

Früher war er mir nie aufgefallen, denn früher hängte er auch nicht mit den Bod Boys der Schule rum.

So langsam löste ich mich aus meiner Schock Starre. Ich versuchte so gut wie möglich meine Maske aufrecht zu erhalten, doch ich bin mir sicher, dass dies eher nicht so dannach aussieht. Langsam lief ich mit Clara auf unsere anderen Freunde zu und dann liefen wir ins Schulhaus rein.

Meine Laune war im Eimer, doch ich versuchte so humorvoll zu sein wie möglich. Jedoch fiel es Clara natürlich sofort auf, denn sie kennt mich und deswegen weiss sie auch dass sie jetzt besser ihren Mund halten sollte.

Ich musste mich von allen verabschieden, denn ich hatte jetzt als Einzige Deutsch.

Mit gesenktem Blick lief ich auf mein Klassenzimmer zu, doch ich lief wieder einmal versehentlich in jemanden hinein.

Zum Glück meinte es das Schicksal gut, denn vor mir stand nicht Norman, wie ich es am Anfang vermutet hatte, sondern ein nett aussehender Junge, welchen ich flüchtig schon gesehen habe. Er war ein kleines Stück grösser als ich und war recht muskulös, aber nicht zu prozig. Seine braunen Haare fiehlen ihm einbisschen in die Stirn und seine braunen Augen hatten einen strahlenden Glanz in sich.

Er schaut mich entschuldigend an und sagte mit einer sehr angenehmen Stimme: 'ouu es tut mir leid. Ich bin Dario, wie heisst du?'

Ich bin einbisschen verwirrt, dass es auch noch nette Jungs in unsere Schule gibt, das grentz schon fast an ein Wundern. Sonst gibt es eigentlich nur eingebildete arschlöcher in unserer Schule mit ganz wenigen Ausnahmen und Dario war sicherlich auch eine von den Ausnahmen. Dies erstaunte mich sehr, denn er könnte glatt mit den Bad Boys mithalten, deswegen finde ich es umso besser, dass auch er wahrscheinlich denkt, dass er dieses Bad Boy Gehabe nicht nötig hat. Und dies gibt ihm bei mir grosse Pluspunkte.

Doch natürlich hat er keine Chance gegen Norman.

Durch diesen Gedanken könnte ich mich gerade selbst schlagen, doch mir wurde bewusst, dass ich Dario noch immer anstarre und ihm noch nicht geantwortet habe.

Mit einem verschmitzten Lächeln sah ich ihn an und sagte: ' ich heisse Luisa und sorry ich ziehe kleine Katastrophen irgendwie magisch an'.

Ohhh gott luisa was ist den das für eine bescheuerte Antwort. Doch Dario lachte nur vor sich hin und sagte dann mit einem kleinen ironischen Ton in seiner Stimme. ' och wirklich, dass ist mir jetzt nich aufgefallen. Aber wenn du das sagst, werde ich dir einmal glauben.'

Wir beide fielen in ein schalendes Gelächter und dann wurde mir bewusst, dass die Schule jetzt dann gleich anfängt, auch Dario traf glaube ich die Erkentniss und deswegen sagte er mit einer hastigen Stimme. 'Also die stunde beginnt jetzt gleich und ich habe nicht grosse Lust am ersten Schultag nach den Ferien schon wieder von meiner geliebten Lehrerin eine Verwarnung zu bekommen. Aber möchtest du nach der Schule vielleicht etwas mit mir unternehmen?' Er drehte seinen Kopf einbisschen weg, weil ihm diese Frage wohl einbiscchen peinlich doch ich nickte nur mit einem strahlenden Lächeln und rannte in meine Klasse.
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Der Schultag verlief unspektakulär, jedoch traf ich beim Mittagessen noch einmal auf Norman. Auf ihm sass wie ihr euch denken könnt wieder einmal Kelly und schaute ihn auf eine verkackte Art und Weise verführerisch an. Auf Grund dessen wendete ich schnell meinen Blick von ihnen ab und mir wurde bewusst, dass ich schon sehr erschöpft war und dass ich mich schnellstmöglich einmal hinsetzen sollte. Ich schnappte mein Essen und verbrachte die Mittagspause bei meinen Freunden ohne mich nocheinmal zu Norman umzudrehen. Dafür sah ich manchmal in Darios Richtung welcher mich dann kurz anlächelte. Dann ging ich in die weiteren Stunden und als dann die Glocke zum Schulschluss klingelte, durchflutete mich einbisschen Vorfreude, wegen meiner Verabredung mit Dario. Doch das Schicksal hatte wieder einmal etwas anderes mit mir vor und es sah gar nicht gut für mich aus. Doch dies wusste ich natürlich in diesem Moment noch nicht, sondern verliess voller Optimismus das Schulgebäude und ich hielt ausschau noch Dario.

•tadaaaa :) es würde micht echt RIESIG FREUEN über jeden NOCH SO KLEINEN KOMMENTAR ☺️ bitte, bitte, bitte 👍

• freitag ist angesagt und das Wochenende steht vor der Tür 😍 juuuhuuu :) Vorfreude ist angesagt 🙈

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