Let's End This

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Einen Monat nach unserem Date im Vergnügungspark bittet Akaashi darum unser 'Spiel' zu beenden.

Wir sitzen wie gewohnt beim Mittagessen zusammen, direkt neben Kuroo, Kenma, Tsukki und Yamaguchi. Ich dachte, vielleicht hat Akaashi irgendwas... er verhielt sich so seltsam.

Ich hätte nicht gedacht, dass es das sein würde.

Als wir unsere Tabletts wegwerfen, zieht er mich mit einem ernsten Gesichtsausdruck beiseite.

"Was ist los, Akaashi?" Ich lächle nervös. Mein fake Freund sah angespannt aus und ich hatte das Gefühl, dass es keine guten Nachrichten waren.

In diesem Monat hatten wir schon mehrere Doppel- dates. Ich bin zu schüchtern ihn nach einem normalen Date zu fragen. Ich freue mich also auf die Zeit wir außerhalb der Schule noch zusammen verbringen können.

Wir waren beide wirklich gute Schauspieler... Niemand zweifelte daran, dass wir daten und einige Mädchen betrachteten uns sogar als ihr "OTP".

Ich bin mir nicht ganz sicher, was das bedeutete, aber es macht unser Schauspiel überzeugender. Ich dachte, wir können ewig so weiter machen.. jedoch hatte ich seine nächsten Worte nicht erwartet.

"Beenden wir das, Bokuto-san."

Mein Lächeln verschwindet. "Was meinst du, Akaashi?" Er versucht mir nicht in die Augen zu schauen. Ich trete einen Schritt näher an ihn heran und strecke meine Arme aus, als würde ich ihn umarmen.

Akaashi weicht meinen Armen aus. Ich lasse sie also wieder sinken. "Ich kann das einfach nicht mehr" sagt er so leise, dass ich mich anstrengen muss, um ihn zu verstehen. Seine Augen sind auf den Boden gerichtet.

"Was-was? Akaashi, warum? Es klappt doch alles so gut. Alle glauben uns, außerdem haben wir nächste Woche noch ein date und ich-" Ich werde von einem wütenden Akaashi unterbrochen.

"Bokuto-san, du bist so egoistisch. Ist dir auch nur einmal in den Sinn gekommen, dass.... ach egal.
Wir lügen unsere Klassenkameraden jetzt schon seit über einem Monat an und ich....ich weiß nicht mehr, wie ich mich dabei fühlen soll." Eigentlich ist Akaashi immer so still und lieb.... es is komisch ihn so zu erleben.

"Akaashi, wir können darüber reden." Sage ich verzweifelt. Was auch immer wir da am laufen hatten, ich wollte nicht, dass es endet.

"Nein, Bokuto-san. Wieso machen wir das hier überhaupt? Damit du Kuroo zurück bekommst? Er sieht mich endlich an, seine dunkelblauen Augen waren voller Wut. Der Ausdruck auf seinem Gesicht ist irgendwie erschreckend, aber da ist noch etwas anderes in seinen Augen.

Trauer?

"Zuerst ging es nur um Kuroo, aber bitte, Akaashi, hör mir zu-"

"Was ist mit mir?" Ich stöhne genervt auf, als der Teufel persönlich seinen Kopf um die Ecke steckt. Kuroo leckt an einem Eis am Stiel, die Hand in die Hüfte gestemmt, als er Akaashi und mich beobachtet.

"Garnichts ist, Kuroo. Hau ab" sagte ich genervt.

"Doch es geht sogar um dich, Kuroo" kontert Akaashi. Die Wut in seinem Gesicht wird durch seinen üblichen ausdruckslosen Blick ersetzt. Irgendwie ist er jetzt noch beängstigender als vorher.

Kuroo dreht sich erst zu Akaashi und dann zu mir um. Er zieht eine Augenbrauen hoch und fragt, was passiert ist, aber ich antworte nicht. Als Akaashi gehen will, halte ich ihn an der Hand fest.

"Bitte geh nicht", flehe ich. "Ich muss dir etwas sagen. Können wir uns bitte 17 Uhr im Café treffen?" Akaashi zieht seine Hand weg und geht, ohne mir zu antworten.
Ich kann nur hoffen, dass er auftaucht.

Rebound | Bokuaka ✔Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt