Everything's gonna be fine

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Enthält Gewalt, Waffen und tote Personen

Yumikuri x Zombieapokalypse

pov Ymir
"Pass auf dich auf!", liebevoll sah mich Christa an. Ich band mir meine Turnschuhe zu und schaute meine Freundin an. "Natürlich.", sagte ich knapp und drückte mir meinen Mund/Zahnschutz in den Mund. Mit eins/zwei blauen Flecken würde ich wohl rechnen müssen, aber das kannte ich schon von den letzten Spielen. Christa lachte leicht. Sie sagte immer, ich sähe lustig damit aus, aber ganz ehrlich ich empfand es selber als lustig. "Mädchen, es geht los!", rief mein Trainer, worauf Christa und ich aufstanden. Sie drückte mir einen Kuss auf die Wange und verschwand dann auf die Tribünen. Mein Team stürmte auf das Spielfeld, sowie das Gegnerteam und alle nahmen ihre Plätze ein. Das Spiel verlief gut. Wir führten 15:12 und das Gegnerteam begann langsam schlapp zu machen. Ich rannte über das Spielfeld, mein Hockeyschläger in der Hand und den Ball vor dem Hockeyschläger. Ich holte aus und der Ball schoss ins Tor, aber anstatt das jemand jubelte, hörte man ein schmerzerfülltes Schreien. Als ich zur Tribüne schaute, traute ich meinen Augen nicht. Ein Mann packte einer blonden Frau an die Haare und biss ihr in den Nacken. Christa stand wenige Meter von denen entfernt, was mir ein noch unguteres Gefühl vermittelte. "Christa!", schrie ich und rannte los. Christa hatte mich gehört und stürmte ebenfalls die Tribüne runter. Menschen versuchten der Frau zu helfen, nur bis jetzt wusste noch keiner, dass ihr nicht mehr zu helfen war. Christa stürmte mir in die Arme, worauf ich sie schützend auffing. "Was geht da vor sich?", nuschelte ich durch den Mundschutz. Christa antwortete mir nicht. Hinter mir bauten sich meine Teamkameraden auf, die alle zur Tribüne starrten. Kurz war alles ruhig. Die blonde Frau war zu Boden gegangen und den Mann konnte ich von hier nicht mehr sehen. Christa, die ich beschützend in meinen Armen hielt, schaute mich mit Tränen in den Augen an. "Ymir? Irgendwas stimmt da nicht..der Mann sollte eigentlich tot sein..e-er hatte nichtmal mehr die H-Hälfte seines Gesichtes.", stotterte Christa vor sich hin. Wie als hätte man es vorausgesehen, fingen die nächsten Menschen an zu schreien und alle stürmten wild umher. Die blonde Frau die angegriffen wurde, stand nun wieder und griff andere an. "Wir verschwinden!", gab ich knapp von mir, schnappte mir meinen Hockeyschläger und Christas Hand und rannte los. Wir rannten queer über das Hockeyfeld, bis in die Innenstadt, wo ebenso alles drunter und drüber ging. Menschen jagten Menschen. Nein, Monster jagten Menschen! Autos brannten, Fensterscheiben waren eingeschlagen und andere Menschen versuchten sich vergeblich zu verteidigen. "Was passiert hier?", fragte Christa geschockt. Ich umgriff ihre Hand fester, während ich unseren nächsten Schritt bedachte. "Dein Haus ist näher dran!", sagte ich und rannte los. Wir mussten nur zweimal links und dann ein Stück gerade aus, bis wir an Christa's Haus wären. Als ich gerade in die Nächste Gasse einbiegen wollte, wurden wir direkt aufgehalten von einem Wesen. Die Hälfte des Arms fehlte diesem Mann und sein Gesicht war mit Kratzern überseht. Die Pupillen waren verkleinert und durch die Wunden sollte er eigentlich nicht mehr leben. "Warum lebt der noch?", fragte ich Christa, während ich meinen Schläger auf ihn richtete. "Ich kann dir das nicht beantworten..", zögernd liefen wir Beide zurück, in Richtung Hauptstraße. Der 'Typ' kam langsam und hupelnd auf uns zu, sowie andere 'Menschen', die sich mit ihm versammelten. "Ich weiß nicht was wir machen sollen..", gab ich übefordert von mir. Autogequietche war zu hören, als hinter uns ein schwarzer Truck mit seiner Höchstgeschwindigkeit anraste. Dieser fuhr knapp an uns vorbei und überfuhr den Typen. Ein kleiner schwarzhaariger Mann sprang von der Fahrerseite raus und stellte sich beschütztend vor uns, während er mit einer Waffe zielte. "In den Truck!", schrie er und wir taten, was er sagte. Beschütztend drückte ich Christa an mich, als sie uns auf die Rückbank setzten. Im Auto saß noch eine Frau mit einem hochgelegenen Zopf und einer Brille. "Alles okay?", fragte sie, während ihre Augen uns musterten. "Fahr los, Vierauge!", schrie der kleine Mann, der jetzt wieder im Auto saß und die Frau warnend ansah. Die Frau drückte auf das Gaspedal und fuhr hinfort. "Ihr seid Alleine?", fragte uns der kleine Mann und verschränkte seine Arme, während er uns durch den Rückspiegel genau beobachtete. "Ja sin-", wollte Christa antworten, aber ich unterbrach sie. "Wer zum fick seid ihr?", fragte ich aufgebracht und musterte die Frau. "Ich bin Hanji und das ist Levi. Wer seid ihr?", fragte die Frau freundlich und grinste uns an. "Woher habt ihr die Waffen?", stellte ich weitere Fragen. "Genau weil wir Waffen haben, bist du nicht in der Situation fragen zu stellen!", motzte mich Levi voll, während er einen Schlag von Hanji kassierte. "Sie sind Kinder!", rief Hanji, während sie leicht von der Straße abkam. "Schau lieber auf die Straße, Brillenschlange!", sagte er und verdrehte die Augen. "Ich bin Christa und das ist Ymir. Danke das ihr uns gerettet habt!", meldete sich Christa zu Wort. "Die ist ja süß! Können wir sie behalten, LEEEEVIII?", bettelte Hanji und schaute Levi mit großen Augen an. "Klappe!", fauchte er Hanji an, die gerade in eine unterirdische Parkanlage fuhr. "Ihr habt Glück, dass Hanji mich überzeugt hat. Hinten unter den Sitzten sind noch zwei Pistolen.", sagte Levi knapp. "Bewaffnet euch!", fuhr er fort, beobachtete uns aber trotzdem ganz genau. "Wir werden jetzt durch ein Areal laufen, was voll von...", er zögerte. "Zombies!", wurf Hanji ein, worauf Levi genervt stöhnte. "Nenn sie nicht klischeehaft Zombies!", schrie er Hanji voll wendete sich dann aber wieder zu uns. "Es ist alles voll von ihnen. Verwickelt euch nicht in unnötige Kämpfe, denn eure Munition ist begrenzt. Ihr werdet hauptsächlich rennen und sobald ihr schießen müsst, werdet ihr auf den Kopf schießen, verstanden?", fragte er und, worauf ich nickte. Christa sah mich zögernd an, worauf ich ihr ein Lächeln zuwarf und unsere Finger verschränkte. "Es wird alles gut werden!", versprach ich ihr und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. "Ich hoffe es!", erwiderte sie.

𝔄𝔩𝔩𝔢𝔰 𝔴𝔢𝔤𝔢𝔫 𝔡𝔦𝔯 / 𝔶𝔪𝔦𝔯 𝔵 𝔠𝔥𝔯𝔦𝔰𝔱𝔞 𝔬𝔰Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt