Choi Minah ist die Tochter eines ehemaligen Kampfsportlers und gehört zu den Mädchen, die bestens in der Lage sind sich zu verteidigen. Diese Tatsache versucht sie jedoch vor allem vor ihrem heimlichen Schwarm Jaehyun geheim zu halten. Sie tut alles...
"Jungkook, wie schön dich zu sehen!" Meine Tante kam im Wohnzimmer strahlend auf ihn zu und umarmte ihn herzlich.
"Es freut mich ebenfalls", meinte er grinsend, woraufhin Jiyoo und Woosung reingestürmt kamen, gefolgt von ihrem Vater.
"Da sind ja meine beiden Lieblinge!", posaunte mein Vater ganz aufgeregt darüber seine beiden Goldschätze wiederzusehen.
Jiyoo trug ein pinkes Kleid und hatte ihre Haare zu zwei ordentlichen Zöpfen geflochten, während der kleine Woosung in einem Mini Anzug kam. Sie sahen zuckersüß aus.
Geonwoo, der Ehemann meiner Tante gesellte sich gut gelaunt wie immer zu uns und stellte sich als erstes Jungkook vor, bevor er uns begrüßte.
"Eonnie?", die sechsjährige zupfte ein wenig an meinem Pulli herum, weshalb ich runter in die Hocke ging.
"Ich glaube, der Junge da ist ein Prinz!", flüsterte sie mir ins Ohr, weshalb ich mir das Lachen verkneifen musste.
Ich vergaß manchmal welche Wirkung Jungkook auf Mädchen besaß.
"Denkst du wirklich?", fragte ich sie mit gespielter Überraschung.
Sie nickte eifrig und ihre großen Rehaugen leuchteten.
"Und du bist seine Prinzessin, Eonnie", fügte die Jüngere flüsternd hinzu, weshalb ich nicht anders konnte als sie in die Arme zu nehmen.
Sie war einfach so ein kleiner Schatz.
"Da hast du recht", lachte ich.
[...]
"Na, brauchst du eine Abkühlung?", wollte ich amüsiert von Jungkook erfahren, als ich ihn bei uns auf der Terrasse vorfand.
Seine Wangen waren von dem rum toben mit den Kindern rosig geworden, was ihn selbst viel Jünger wirken ließ.
Es war schön kühl draußen, sodass unser Atem kondensierte und sich eine kleine Wolke bildete.
"Es hat Spaß gemacht deine Familie kennenzulernen, Minah", ließ er mich wissen und lehnte sich an die hölzerne Säule neben ihm.
"War es nicht anstrengend?" Ich lächelte und er erwiderte es kopfschüttelnd.
"Ich habe ganz vergessen, wie es ist eine Familie zu haben."
Das Lächeln auf meinen Lippen erlischte langsam und ich ließ den Kopf betrübt sinken.
Der Gedanke daran, dass er all die Jahre alleine gewesen war stimmte mich immer wieder aufs Neue traurig.
Zu sagen, dass ich ihn verstünde wäre gelogen, da ich immer meine Familie an meiner Seite gehabt habe. Auch ohne meine Mutter, die ich an Tagen wie diesen vermisste... ich war nie alleine gewesen. Vielleicht hatte mich gerade das so stark gemacht.
Als Jungkook mit seiner Hand nach meinem kleinen Finger griff und mich dazu veranlasste mich ihm erneut zuzuwenden, lag eine solche Sehnsucht in seinen dunklen Augen, dass ich mich beinahe in ihnen verlor.
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