Kapitel 11

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Am Abend fiel ich erschöpft ins Bett. Gesicht voraus. Was war das denn bitte für ein Tag?
Die Geschehnisse der letzten Stunden fühlten sich an wie ein Fiebertraum.
Einzig und allein Brandon's Geruch, der sich in meinem Pullover verfangen hatte, stand Beweis für meine Misere.

Und obwohl ich (meiner Meinung nach) ein gutes Recht hatte sauer auf den Braunhaarigen zu sein erweichte mein Herz mit dem Gedanken an seine weichen Lippen auf meinen.
Ich konnte nicht anders als meinen Ärmel zu meinem Gesicht zu führen und die letzten Rückstände seines unglaublichen Parfüms tief einzuatmen.
Frisch, herb, attraktiv.
Brandon.
Brandon Brandon Brandon.

Mein neuer Plan war herauszufinden welches Parfüm Brandon benutzte und es dem nächstbesten Typen anzudrehen. Ich würde mir den perfekten Mann bauen, der genau so roch wie er. Mehr brauchte ich nicht von ihm. Nicht seine nervtötende tiefe Stimme, oder seine blöden wunderschönen Augen. Sein muskulösen Körper und brschützerische Art. Wie er mich verstand und mich berührte...

Oh Gott, ich war verloren.
Von mir selbst enttäuscht schlug ich mir die Hand gegen die Stirn und stoß einen frustrierten Schrei gegen mein Kissen aus.

"Hey hey hey meine kleine Feuerblume, was ist denn mit dir los?"

Einen kurzen Moment später spürte ich wie Leyla's Locken mich am Nacken kitzelten und sie sich kurzerhand mit ihrem ganzen Körper auf mir niederließ.

"Boah, wenn du mich kurz atmen lässt erzähl ich es dir."

Sofort setzte sich meine Freundin auf und zog mich ebenfalls in eine sitzende Position.

Ungeduldig rüttelt sie an meiner Schulter.

"Leyla..."

Ich warf ihr einen niedergeschlagenen Blick zu und spürte wie meine Augen glasig wurden.

"Oh nein nein nein, nicht weinen. Alles ist gut."

Mütterlich nahm sie mich in den Arm.

"Ich nehme an nichts Gutes ist passiert?" nuschelte sie in mein Haar.

Als Antwort blieb mir nur schwach mit dem Kopf zu nicken, denn ich musste mir kurz einen Moment nehmen den Kloß in meinem Hals herunter zu schlucken bevor ich wieder sprechen konnte.

Leyla verstand zum Glück und Strich mir ein paar Minuten einfach nur beruhigend über den Rücken.

Als ich bereit war löste ich mich etwas von ihr.

"Ich glaube ich gebe auf, Leyla. "

Einige Momente schaute sie mich einfach nur still an.

"Du willst Brandon aufgeben? Wieso?"

Verwirrt zog ich die Augenbrauen zusammen.

"Was meinst du mit 'Wieso'?
Leyla, findest du es nicht auch falsch, was wir hier machen? Stella ist meine Freundin. Ich fühle mich so verdammt schlecht ihr gegenüber... Und außerdem will mich Brandon nicht."

So. Ich hatte es ausgesprochen.
Doch mit meinem Gerede begannen nun auch die Tränen zu fließen.

Frustriert wischte ich mir mit den Ärmeln über das Gesicht.

Leyla sah mich ernst an.

" Ganz ehrlich? Ich finde das ganz und gar nicht richtig. Du hast recht, es ist unfair Stella gegenüber. Aber weißt du was ich noch schlimmer finde? Dass du anscheinend die Einzige bist, die darunter leidet. Sind wir ehrlich, Brandon und Stella sind schon lange nicht mehr so glücklich niteinander wie sie sein sollten. Und damit hast du nichts zu tun. Das ist ihr Problem. Die Beiden haben dich da mit reingezogen und du hast nie versucht sie aktiv auseinander zu bringen. Außerdem ist es nicht so als hätte Brandon Stella mit dir betrogen-"

HEARTACHE   ( Bloom X Brandon) Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt