Es brauchte einige tiefe Atemzüge bis mein Verstand in meinen Körper zurückkehrte. Es fühlte sich so verdammt gut an; Mein Herz pochte wild aus dem Rhythmus.
Ein Feuerwerk.
Hinter meinen geschlossenen Liedern sah ich mehr als tausend Farben.
Nur langsam kehrte das Gefühl in meine Handflächen zurück, die ich inmitten des Schocks gegen Brandon's festen Oberkörper gestemmt hatte.
Doch leider warf mich diese kleine Erkenntnis zurück in die düstere Realität.
Gegen mein Herz und für meinen Kopf wich ich einen Schritt zurück, aber aus Angst dieser Moment wäre nur einer meiner fantasievollen Tagträume gewesen hielt ich meien Augen fest geschlossen.
Mit Brandon's Wärme verschwanden auch die Farben.
Wenn ich vorher fasziniert ein Feuerwerk erlebte musste ich nun im Anschluss die abgebrannten Reststücke der Raketen einsammeln.
Alles hat ein Ende.
Ich nahm vor mir ein ersticktes Seufzen war und entschloss mich schließlich doch dazu erst das eine, dann das andere Auge langsam zu öffnen.
Brandon sah mir nicht in die Augen. Mit der rechten Hand fuhr er sich durch das dunkle Haar und seit neuestem schien der Fußboden unglaublich interessant zu sein.
Nur kurz konnte ich einen Blick auf sein Gesicht erhaschen und mein Herz blieb für einen Augenblick stehen.
Wenn ihm die Frustration und Verzweiflung schon so offensichtlich ins Gesicht geschrieben war, wollte ich gar nicht wissen wie ich aussah.
Hilflos starrte ich wirr durch die Gegend.
Ja und jetzt?
Also dieses Mal war es nicht ich.
Nervös zog ich mir die Ärmel meines Hoodies über die Handflächen und krallte mich daran fest.
"Ehm..."
Ich hatte eigentlich erwartet, dass ich ihm nur einen kleinen Schupser geben müsste und er dann das Reden übernehmen würde.
Doch dies geschah nicht.
Mein jämmerlich Versuch eine Konversation ins Rollen zu bringen hing unbeachtet und unbeantwortet in der Luft.
In meinem Kopf versuchte ich verzweifelt einen anständigen Satz zusammen zu basteln, doch mein immer noch rasender Herzschlag und der Duft nach Brandon's Parfum betäubte meine Sinne;
Egal was ich versuchte, mein Gehirn landete immer wieder bei ihm. Brandon.
Apropos, der schien sich endlich gesammelt zu haben. Trotz seiner offensichtlichen innerliche Krise bemühte er sich mir in die Augen zu blicken.
Er öffnete den Mund um zu reden und erhielt von mir einen erwartenden Blick.
Doch anstatt etwas zu sagen stand er nur da und starrte mich an, mit großen Augen und offenem Mund. Vielleicht hatte er dasselbe Problem.
Geduldig ließ ich ihm ein paar Sekunden Zeit sich zu sammeln.
"Bloom..."
Meine Gedanken spielten verrückt, aber beim Klang seiner Stimme rutschte mir das Herz in die Hose.
Ich musste mich endlich beruhigen. Er hatte mich geküsst. Es war nicht allein mein Verdienst, dass ich jetzt Erwartungen und Hoffnungen hatte.
Immer schön positiv bleiben, so wie es aussah hatte er auch etwas für mich übrig.
"Ich muss gehen."
Mein Kopf brauchte eine Weile um zu realisieren, was er da gerade gesagt hatte.
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HEARTACHE ( Bloom X Brandon)
FanfictionBloom hat Sky und Brandon hat Stella. Doch in letzter Zeit pocht Blooms Herz nicht mehr nur für Sky... Oder Bloom und Brandon kommen sich näher als gewollt.
