Kapitel 5 ✔

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Langsam, oder eher so schnell ihr müder Körper es erlaubte, drehte Schatten ihren Kopf und kämpfte sich in eine halbwegs aufrechte Position, während sie fast schon desinteressiert zu der fremden Katze sah.
Der Kater blickte sie mit kaum verhohlener Belustigung in den hellen grünen Augen an und ein lautes Schnurren kam aus seiner Kehle.
"Bist wohl nicht so die Schwimmerin oder?"
Schatten blickte ihn entsetzt an.
Hatte er sie beobachtet?
Und wenn ja, wieso hatte er ihr nicht geholfen?
Sie schüttelte den Kopf.
"Nein, nicht sonderlich. Aber du wahrscheinlich, nicht?
Es war eigentlich sarkastisch gemeint, doch zu ihrer Überraschung schnurrend der Kater noch lauter.
"So ist es.", antwortete er, während er übertrieben lässig mit einer Pfote über sein Ohr fuhr.
"Ach ja?" Schatten wollte sich zurückhalten, doch ein verärgertes Schnauben kam aus ihrem Maul.
Was wollte diese Katze überhaupt?
Mit seinem langen seidiggrauen Fell wirkte er nicht wie ein Streuner, doch bei Zweibeinern schien er auch nicht zu leben.
"Was tust du hier?", fragte sie skeptisch.
"So dies und jenes.", antwortete der Kater gelangweilt und tappte hinunter ans Ufer, wo er sich hinkauerte und mit klarem Blick ins Wasser starrte.
"Was machst du?", fragte Schatten und begann schwach ihr Fell trocken zu lecken.
Auf einmal fühlte sie sich wieder ausgelaugt und seltsam krank.
Sie hustete.
Der Fremde Kater antwortete nicht, stattdessen bemerkte er: " Du bist krank."
Die Kätzin schüttelte erneut den Kopf. "Mir geht es gut."
Sie wusste, dass es nicht so war, doch warum sollte sie einem Fremden ihre Probleme anvertrauen?
"Ich bin bloß müde. Du kennst nicht zufälligerweise einen geschützten Ort in der Nähe?"
"Nein.", antwortete der Kater nur leichthin und schoss plötzlich mit einer Pfote ins Wasser, worauf etwas silbernes aufs Gras geflogen kam.
Schatten sah ihm erstaunt dabei zu, wie er den zappelnden Fisch mit den Krallen packte und ihn in den Rücken biss um ihn zu töten.
Er nahm das Tier zwischen die Zähne und trabte über die Wiese zum dichten Waldrand.
"Komm mit!", nuschelte er.
Schatten richtete sich auf, doch dann zögerte sie.
"Wo gehst du hin?", wollte sie wissen.
Der Kater blieb stehen und drehte sich zu ihr um.
"Zu meinem Bau. Du kannst bei mir schlafen, wenn du willst."
Schatten zögerte immer noch, doch dann wurde sie ihrer Müdigkeit und Verletzungen wieder bewusst.
"Na gut.", rief sie. "Ich werde die Nacht bleiben."
Der Kater schnippte mit dem Schwanz und leif weiter, Schatten folgte ihm.
"Ich heiße übrigens Schatten.", sagte sie.
Der Kater schnurrte wieder.
"Schön, dass ich jetzt deinen Namen weiß.", meinte er belustigt. "Ich bin Fluss!"

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Tatatadamm...!!!

Anscheinend habe ich das Kapitel doch noch geschafft, auch wenn ich bezweifle, dass es heute noch irgendjemand liest.

Also jetzt kennen wir bereits zwei der großen Gründer der Clans und ehrlich gesagt kann ich Fluss (Bild) total gut leiden. Ich habe mir die Charakter für die Geschichte zwar selbst überlegt, aber ich finde einer muss immer heiter flockig sein. Und in diesem Fall wäre es dann Fluss ^^

Wie findet ihr ihn bisher? (Oder halt das Kapitel...?)

Lg (und immer noch ohne Spruch ;p)

Sternenrabe*

Warrior Cats Entstehung der ClansGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt