Ein schon lange währender dumpfer Schmerz in der Flanke holte Schatten wieder zu Bewusstsein.
Ihr Kopf dröhnte und Blut verdeckte ihr die Sicht.
Vor Schmerz stöhnend setzte sie sich auf und humpelte aus dem Dickicht.
Sie zuckte zusammen als sie ihre rechte Vorderpfote aufsetzte und stolperte wieder zu Boden.
Es hatte aufgehört zu regnen und die Sonne schien milde zwischen den Blättern der Bäume hindurch.
Schatten blieb eine Weile so liegen, nicht fähig über das Geschehene und ihre Schmerzen nachzudenken.
Als ihr Kopf nicht aufhörte zu pochen, rappelte sie sich auf und starrte traurig zurück zum Zweibeinerort, dessen weiße Nester durch die leichten Bäume hindurchschimmerten.
Der Schmerz der sich in ihrer Brust aufbaute wurde schließlich zu stark und sie wandte sich ohne Zögern ab und humpelte in eine neue Richtung.
Unfähig an irgendetwas anderes als die Trauer und Verzweiflung ihrer Schwester zu denken trottete sie zwischen den Büschen hindurch, dessen dünne Zweige die ersten Frühlingstriebe ans Licht streckten.
Schatten wusste nicht wohin sie gehen sollte, das Einzige klare war, dass sie im Wald bleiben musste.
Sie kannte keine Katzen außerhalb ihres Zweibeinerortes und war auch nicht sonderlich erfahren im Leben eines Streuners.
Eines Streuners? War wirklich so plötzlich das aus ihr geworden?
Ein Streuner, abgestoßen von seiner Familie und darauf angewiesen alleine in der Wildnis zu leben, ohne Schutz vor Gefahren?
Sie konnte es nicht sagen.
Ihr Magen fühlte sich nach der kleinen Mahlzeit am Morgen des Tages wieder leer an und schien ihr noch mehr Kraft rauben zu wollen.
Schatten blickte immer nur auf den Boden, während sie durch den Wald lief und schließlich zu einer großen Wiese kam.
Vor ihr lag ein breiter Fluss und sie kauerte sich erstmal an eine flache Stelle des Ufers und löschte ihren Durst.
Zwei große Steine lagen in der Mitte des Wassers, das in sprudelnden Wellen um sie herumfloss.Sie glänzten feucht vom Regen und dem grauschwarzen Licht der frühen Nacht.
Hinter dem Fluss entdeckte Schatten eine dichte Reihe hohen Grases und dichten Brombeersträuchern.
Ihre Beine schmerzten und da sie ihre verletzte Pfote beim Laufen hochgehalten hatte war sie steif geworden und brauchte Ruhe, sodass sie beschloss in dem hohen Gras Schutz für die Nacht zu suchen.
Doch dafür musste sie den Fluss überqueren.
Sie zögerte, doch dann biss sie die Zähne zusammen und machte einen Satz auf den ersten Stein, wobei sie ihre schmerzende Vorderpfote ebenfalls aufsetzte.
Der Schmerz der ihr Bein hochschoss raubte ihr den Atem und sie rutsche auf dem nassen Felsen aus und stürzte ins eiskalte Wasser.
Es schloss sie ein, drückte auf ihre Ohren und lief ihr in die brennenden Augen. Panisch strampelte sie sich mit dem Kopf über Wasser und erneut fuhr ein stechender Schmerz durch ihre Pfote.
Der Fluss war nicht besonders tief und auch nicht sehr schnell, weshalb sie sich gut mit den Krallen an dem wurzeligen Ufer festhalten konnte.
Keuchend zog sie sich auf das Gras und sackte erschöpft und Wasser spuckend zusammen.
Sie schloss sie Augen und versuchte ihre Atmung unter Kontrolle zu bringen, als sie plötzlich ein Geräusch hörte.
Sie zuckte erst zusammen und erstarrte dann.
Wie konnte ihr an einem Sonnenaufgang so viel widerfahren?
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Hallo Leudis, (jaja ich wieder)
Sry, ich weiß das ist ein doofes Ende, aber mir ist einfach nichts anderes eingefallen und ich wollte dieses Kapitel langsam mal beenden, da ich heute ja eigentlich noch eins posten möchte. <.>
Und auch wenn ich es wahrscheinlich nicht schaffen werde, schreibt bitte wie immer eure Meinung zum Kapitel oder auch allgemein der Geschichte, sowie Fragen und Anderes in die Kommis.
Bis zum nächsten mal... (Ich glaub ich muss mir mal irgendeinen Spruch dafür überlegen XD)
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Warrior Cats Entstehung der Clans
RastgeleKeiner kennt die Vorgeschichte der sechs Clans wirklich, doch hier könnt ihr alles erfahren... Als Schatten wegen eines nicht begangenen Verrates von ihrer Familie vertrieben wird, flüchtet sie in die Wälder um ein neues Leben zu beginnen. Nach und...
