Geteiltes Leid ist immer noch Leid

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Hi,
Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft.
Die Zeit verstreicht. Nie gleich und doch stetig. Eine sich immer weiterziehende Gerade. Unendlich und doch ohne jeglichen Anhaltspunkt. Die Zeit nicht zu sehen und gleichzeitig nahezu immer präsent und beständig. Ein unberechenbares Etwas. Kaum zu entfliehen. Kaum zu umgehen. Das Auffangbecken für einen jeden. Oder das Verderben. Eine Wahl. Eine Qual.
Weißt du was ich festgestellt habe? Du bist meines. Mein Verderben.
Weißt du, wie es sich anfühlt in Selbstmitleid zu versinken?
Ich fühle mich verdammt einsam. Einsam und allein.
Doch, das trifft es nicht mal annähernd?
Hast du dich schon mal leer gefühlt.
Inzwischen ist keine Träne mehr übrig, um überhaupt zu zeigen, was ich durchmachen muss.
Ich weiß, das es nicht deine Schuld ist, warum es mir so schrecklich geht. Doch in irgendeiner Form tust du verdammt weh.
Es gab eine Zeit, da hätte ich alles für dich getan.
Doch das ist vorbei. Diese Zeit ist zu Ende.
Hass ist ein ziemlich starkes Wort, nicht wahr?
Doch inzwischen, inzwischen ist Hass eine abgeschwächte Form vom Leid erbringen.
Du bringst mir leid. Immerzu. Ohne Pause.
Doch diese nehme ich mir jetzt.
Alles Liebe,
Lena

Letters to lifeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt