Besuch bei eren

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Eren's sicht:
Mein Wecker klingelt, doch ich bin schon längst wach. Wieder habe ich die ganze nacht durchgemacht, weil ich einfach nicht schlafen konnte und genauso sehe ich auch aus. Meine augenringe kann ich nicht mal mehr verdecken und eine kalte Dusche hilft auch nicht. Ich ziehe mich um, mache mir ein Kaffee und laufe zur Schule da mein Motorrad in Reparatur ist. Deswegen komme ich auch 15 Minuten  zu spät. Juckt mich aber auch nicht. Ich ziehe mir die kaputze über den Kopf und gehe in die klasse " ah hat sich der junge mann doch noch entschieden zu kommen?" "Sieht so aus" ohne eine Entschuldigung lasse ich mich auf meinen platzt fallen und höre nicht zu sondern schaue aus dem Fenster.

Levi's sicht:
Kommt der oft zu spät oder warum interessiert es die Lehrerin nicht wirklich?
Er lässt sich neben mich fallen und Schaut aus dem Fenster. Seine kaputze ist weit über sein Gesicht gezogen, dass man es  nicht sehen kann. Als der Unterricht zu Ende ist gehe wir alle in die Umkleiden und ziehen uns um. Ich schaue zu meiner rechten wo eren sich gerade den hoddie auszieht. Viele Muskeln zeichnen seine Körper aber auch viele Narben. " Was klotzt du so? Ist mein Körper so interessiert" Fragt er mich genervt. Ich habe gar nicht gemerkt das ich ihn so anstarre. "Sorry" schnell ziehe ich mich weiter um und gehe dann einfach eren hinterher.


Am Sportplatz angekommen warten wir auf den Lehrer, der dann auch wenige Minuten später kommt. "Zuerst 5 Runden um den platz dann spielen die Jungs Fußball und die Mädchen volleyball" 5 Runden um diesen großen platz. Ernsthaft danach bin ich doch halb tot. Nach 3 Runden gehen den meisten und mir die puste aus. Der sportplatz ist ja auch riesig. Nur eren scheint noch lange zu können, er atmet nicht mal schwer sondern läuft noch schneller als vorher. Krass so viel ausdauer will ich auch. "So holt euch ein Ball ihr wisst ja wie es geht. Ich bleibe bei den Mädchen" und so fängt es auch schon an. Ich bin nicht alt so gut in Fußball deswegen stehe ich mit 3 anderen am Rand und schaue zu. Außerdem ist eh schon alles voll. Ich beobachte schon die ganze zeit eren und er ist echt gut. Er hat bis jetzt jedes Tor getroffen . Doch als sich jemand leicht verletzt muss ich einspringen und stehe im Tor. Natoll. Ich bin in eren's team das heißt so viele Tore werden von dem anderen Team nicht geschossen, da er alle Bälle an sich nimmt. Die Stunde ist bald vorbei und wir gehen uns umziehen.


❗TW ❗

Eren's sicht:
Zuhause angekommen schließe ich die Tür auf und gehe direkt hoch in mein Zimmer. Ich schmeiße mich auf Bett und denke nach. Ich bin so müde...
Ich stehe auf, mache die kleine tüte auf und ziehe das weiße pulver durch meine Nase. Gott wie ich das hier alles hasse, diese Welt. Ich setz mich auf den Boden und lehne mich ans Bett. Täglich spüre ich diesen Druck, diesen Schmerzhaften druck der nach Erlösung bittet. Ich will einfach kurz alles vergessen, keinen Schmerz spüren. Unter dem Bett hole ich eine kleine Kiste heraus und öffne sie. Ich krämpel mein Ärmel hoch und ziehe die Klinge mehrmals über meine Haut bis die rote Farbe meinen Arm färbt. Ich spüre zwar Schmerzen doch es sind gute Schmerzen, sie lassen mich für wenige Minuten all das vergessen und ich fühle mich etwas leichter, besser und freier. Doch leider weiß ich, dass dieses gefühl nicht lange hält, doch für diesen moment genieße ich es einfach kurz.

TW ENDE

Ich gehe ins Bad um mir  meinen Arm zu verbinden, ziehe mir einen neuen hoodie an und lege mich wieder ins Bett. Nach gefühlt Stunden langen anstarren der Decke, schließe ich meine Augen und schlafe auch schon ein. Ich weiß, es ist nicht mal 17 Uhr aber ich bin einfach nur müde. Ich wache zwar öfters wieder auf doch schlafe dann immer wieder ein. Trotzdem habe ich nur ein bisschen mehr als 3 Stunde geschlafen und die Müdigkeit ist nicht weniger geworden. Ich stehe wieder auf und mache meine Schulaufgaben und gehe dann wieder ins Bett. Am nächsten Morgen stehe ich auf, mache mich  fertig und gehe runter in die Küche.
Und natürlich ist meine Mutter wieder nicht da. Ich mache mir einen Kaffee und nehme mir einen Apfel. Das Hungergefühl ist schon lange nicht mehr vorhanden und man sieht das ich abgenommen habe, doch das interessiert mich nicht. Ich gehe wieder hoch, nehme mir meine Gitarre und Zettel um ein neues Lied zu schreiben. Ja ich liebe Gitarre spielen, mein Bruder hat es mir beigebracht. Diese Gitarre gehörte ihm, er hat sie mir  geschenkt kurz bevor er gegangen ist. Ich spiele nur für mich allein und bis jetzt hat mich auch keiner mehr außer mein Bruder spielen gehört. Zur Schule gehe ich heute nicht. Ich habe einfach keine Lust.

Levi's sicht:
Es hat schon vor 10 Minuten zum Unterricht geklingelt und eren kommt anscheinend wieder zu spät. "Muss der junge immer zu spät kommen meine Güte" regt sich unsere Lehrerin auf. Auch nach weiteren 15 Minuten kommt er nicht. "Er wird wohl entweder zur zweiten kommen oder gar nicht. Falls er gar nicht kommt gibt's du eren die Materialien von heute okey levi" "ich weiß nicht wo er wohnt" antworte ich ihr. "Ich gebe dir später die Adresse" ich nicke nur. Wieso denn ich, kann  das nicht armin oder so machen? Nach dem Unterricht schreibt mir die Lehrerin seine adresse auf und ich verlasse mit jean,Marco und armin den Klassenraum. "Viel Glück bei eren" kommt  es von Marco. "Wieso Glück?" "Weil er bestimmt schwänzt und kein bock hat. Das heißt er ist schnell genervt. Also gib Ihm einfach schnell die Sachen und geh wieder " antwortet jean und legt eine Hand auf meine Schulter, geht dann mit Marco vor uns. "Kannst du mir dann bescheid sagen falls er dir sagt was er hat?" Fragt mich jetzt armin leicht besorgt. "Mach ich"  mit dem Wissen er wird es bestimmt eh nicht sagen.

Um 18 uhr mache ich mich auf den Weg zu der genannten Adresse. Ich bleibe vor einem riesen großen Haus stehen und ich staune. Is der Typ reich? Ich Klingel und nach ein paar Minuten wird Die Tür von einer Frau aufgemacht, bestimmt seine Mutter. "Oh hallo?" "Guten Tag ich bin ein Mitschüler von eren und soll ihm die Sachen von dem Unterricht geben da er ja heute nicht da war" sie seufzt auf. "Schon wieder nicht?" Sagt sie eher zu sich selber. "Nagut dann komm rein. Die Treppe hoch und das letzte Zimmer links" ich bedanke mich,ziehe meine Schuhe aus und gehe zu dem Zimmer. Ich klopfe an der Tür doch niemand antwortet. "Geh einfach rein er hat bestimmt seine Kopfhörer auf!" Ruft seine mutter von unten. Ich mache die Tür auf und auf dem Boden sitzt ein nur mit boxershorts bekleideter eren mit Kopfhörer auf und einer Gitarre in der Hand. Abgesehen von seinem Körper- er spielt gitarre? Ich spüre röte in meinem Gesicht. Doch auch fallen mir neue Verbände an seinem Arm auf wo das Blut schon durchdringt.  Eren schaut hoch Direkt zu mir. "Was willst du hier?" Er steht auf und zieht sich an. "Ich soll dir die Sachen vom Unterricht bringen und deine Mutter meinte ich soll einfach reinkommen" " aha. Dann bleib nicht vor der Tür stehen und mach sie zu" ich schließe die Tür und er setzt sich auf sein Bett. Ich stehe vor ihm und halte ihm die Sachen hin. "Hier" er nimmt sie und schmeißt sich aufs Bett. Ich wollte gerade wieder gehen da sehe ich die Blätter am Boden. Er schreibt eigene songtexte?
"Du schreibst Songs?" Frage ich ihn. Doch er steht auf und hebt schnell die Blätter auf. "Geht dich nichts an" "tut mir leid" entschuldige ich mich. "Jaja jetzt kannst  auch wieder gehen" "jap" Ich gehe wieder runter, doch seine Mutter hält mich auf. "Hey Willst du noch mit essen ich hab ein bisschen zu viel gemacht?" Fragt sie mich lächelnd. "Er wollte gerade gehen" Antwortet eren ihr. "Ach komm schon. Dann isst du auch mal mit mir mit" jetzt wirkt sie etwas traurig. Eren seufzt. "Willst du?" Fragt er mich dann. "Ja gerne"
Wir setzten uns an den Tisch und fangen an zu essen. Naja eher nur seine Mutter und ich,eren sitzt nur da und rührt nichts an. "Wie heißt du eigentlich?" Wendet sich seine Mutter an mich. "Levi. Levi ackerman" "freut mich Levi. Mich kannst du carla nennen" ich nicke und eren sieht sehr genervt aus. Was hat er denn? "Eren wieso warst du heute wieder nicht in der schule ich dachte das wird dieses jahr besser?" Er zuckt nur mit den Schultern. Sie seufzt auf und isst dann wieder. Nach dem essen ist es schon dunkel. "Es ist schon dunkel. Eren du bringst ihn nachhause" "wieso sollte ich er hat zwei gesunden beine" er steht angelehnt an der Wand. "Keine Diskussion mach jetzt" er nimmt sich den Motorrad Schlüssel und zwei helme. Er geht mit mir raus und steigt auf sein bike. "Na mach schon" er gibt mir den zweiten Helm und ich steige auf. Als er losfährt halte ich mich ruckartig an ihm fest. Diese wärme.wow was ist das für ein komisches gefühl? Bei mir zuhause angekommen,steige ich ab und gebe ihm den Helm. "Okey dann bis morgen" es kommt nur ein "mhh" von ihm und er fährt wieder los. "Wo warst du so lange?" Begrüßen mich meine Eltern. "Bei einem Mitschüler, habe ihm die schulmaterialen gegeben und seine Mutter hat mich noch zum Essen eingeladen" "achso okey also muss ich kein essen für dich machen?" Ich schüttel mit dem kopf und gehe aufs zimmer. Im bett denke ich über den Besuch bei eren nach. Seine Arme und die ganzen  Narben, sein Verhältnis mit seiner Mutter scheint auch nicht gerade gut zu sein. Aber seine halb aufgeschriebenen songs gehen mir nicht mehr auf dem Kopf. Ich schlafe dann mit dem Gedanken bei eren.

Vergangenheit {ereri} Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt