5.Kapitel

14 2 3
                                        

Liz' POV
Diese Nachricht die ich vom Jugendamt erfuhr, schockte mich nicht wirklich. Sie wollten mich wieder ins Heim stecken. Sie waren die vierten die das Taten. Die Typ vom Jugendamt meinte ich könnte aber wohl erstmal noch im Internat bleiben. Ich bedankte mich und legte auf und das erste mal seit dem Tod meiner Eltern, weinte ich. Mir flossen die Tränen über die Wangen und ich zitterte am ganzen Körper. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. Ich erschrack, es war Tyler. Schnell drehte ich mich weg, er sollte mich nicht so sehen. "Hey, was ist denn los?", sagte er ganz sanft. Statt einer Antwort kam nur ein leiser schluchzer aus meinem Mund. Er schaute mich besorgt an, dann umarmte er mich sanft und seit langer Zeit fühlte ich mich für kurzer Zeit wieder geborgen. "Egal, was es ist. Ich weiß das du damit fertig werden wirst. Du bist so stark.", sagte er aufmunternt. Ich löste mich aus seiner Umarmung. Ich lächelte schwach. "Was ist passiert, süße?", fragte er ganz süß. Ich wollte nicht, dass er das mit Zac erfährt. Ich wollte nicht, dass er denkt ich wäre so eine Bitch wie alle anderen Mädchen von Zac. Also entschied ich, ihm von meinen Eltern zu erzählen. Wärend ich erzählte, nickte er verständnissvoll. Dann nahm er mich noch einmal in seine Arme.

Tyler's POV

Sie versuchte tapfer zu lächeln. Sie war einfach anders als die anderen. Ich stand auf und hielt ihr meine Hand hin. Sie nahm sie dankend an und ich half ihr aufzustehen. Sie meinte, dass sie nochmal in ihr Zimmer geht und dann wieder kommt. Ich brachte sie zu ihrem Zimmer und wartete vor der Tür auf sie.

Zac's POV

Ich wachte langsam auf und blinzelte. Die Sonne strahlte ins Zimmer, ich setzte mich hin und schaute um mich. Liz lag nicht mehr in ihrem Bett. Plötzlich ging die Tür auf und Liz stürmte ins Zimmer. Sie ignorierte mich einfach. Irgendwas war komisch an ihr. Sie wirkte so...verletzlich. Naja, egal, was interessierten mich ihre Stimmungsschwankungen. Sie rannte ins Bad und ich ergriff die Chance und zog mir schnell etwas frisches an. Dann verschwand ich aus dem Zimmer, dort stand Tyler, ich begrüßte ihn mit einem Handschlag. "Was machst du hier?", fragte ich. "Ähm...ich warte auf....Liz.", sagte er leise. Ich verdrehte die Augen.

Soll er doch machen...war mir doch scheißegal.

Ich ging nach unten zu meinen Jungs: "Na wie läufts mit Liz?", fragte Ben neugierig, dabei schmunzelte er. Ich schaute genervt. "Sie nervt!", sagte ich kurz, "Uuund was müssen wir heute machen?", fragte ich und versuchte das Thema zu wechseln. Dieser Tag war gerade erst ein paar Minuten alt und schon ging Liz mir so richtig auf die Nerven. Die Jungs zuckten mit den Schultern. Plötzlich ertönte ein schriller Pfiff, vom Lehrer.

Das kann nicht sein Ernst sein, Montag morgen?!

Widerwillig gingen wir zu ihm. "Eure heutige Aufgabe wird sein, da hoch zu kommen!", er zeigte auf eine Klippe die ein wenig entfernt stand, "das Team, dass es schafft als erstes nach oben zu kommen, bekommt einen Preis. Jeder von euch, fängt an einer anderen Stelle an." Er gab jedem Team eine Karte. Ich schaute genervt darauf und drückte sie ohne ein Wort Liz in die Hand. Dann ging ich, während alle anderen anfingen zu suchen, in Richtung Stadt. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meinem Arm. Ich drehte mich um und schaute in zwei braune große Augen, die mich böse anfunkelten. "Das ist die falsche Richtung!", fauchte sie, "Es ist mir egal was du in deiner Freizeit machst aber ich hab keinen Bock auf Ärger, nur weil du zu Faul bist, deinen Arsch zu bewegen!" Sie war völlig außer Atem. Ich schaute sie erstaunt an, es hatte sich bisher noch keiner getraut so mit mir zu reden. Allerdings hatte ich auch keine Lust auf Ärger, also ging ich an ihr vorbei, riss ihr die Karte aus der Hand und folgte dem Weg, der darauf eingezeichnet war. Liz trottete langsam hinter mir her.

Liz' POV

Er ging schnell voraus und dachte nicht weiter über den Weg nach. Wir kamen in einen Wald. Ein paar Fragen schossen mir in den Kopf.

Wieso wollte mich die Familien nicht mehr?
Wieso hasste Zac mich so?

Ich dachte über das Heim nach, ich wollte nicht dahin zurück. Ich hatte hier endlich Freunde gefunden. Alle alten Errinerungen würden wieder hoch kommen. Mein Gedankengang wurde durch etwas unterbrochen gegen das ich lief. Mal wieder. "Bist du nur zu blöd zum laufen?!", schnautze Zac mich an. "Tschuldigung!", sagte ich leise, "gehen wir weiter, ich will das hier so schnell wie möglich hinter mich bringen.", sagte ich. "Mmh...", sagte Zac. Er schaute auf und sah unschlüssig nach vorne, nach links und nach rechts. "Was ist?!", fragte ich etwas aufgebracht. "Ähm, naja ich bin mir nicht sicher...wo lang.", sagte er leise. Ich verdrehte die Augen und riss ihm die Karte aus der Hand, zum Glück kannte ich mich mit sowas ein wenig aus, da ich früher mit meinen Eltern oft wandern war. Doch der Weg auf dem wir waren, war mehr als zwei Kilometer von dem Weg entfernt, auf dem wir eigentlich sein sollten. Ich ging stur gerade aus und ihm blieb nichts anderes übrig als mir zu folgen. Doch es dämmerte schon und ich war mir echt nicht sicher ob wir es noch schaffen würden.

*****
Heyyy ich kjuten.♡
Naja das kann ja was werden.
Wow, 100 views danke❤
#krümels

Forever is a fucking lieGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt